Besorgniserregend wird Digital Signage zusammen mit dem IoT

"Besorgniserregend wird es erst, wenn Digital Signage mit anderen technischen Fortschritten verbunden wird. Das Stichwort heißt hier: Internet of Things", sagt Brandenburg. Das Internet of Things (IoT) beschreibt, dass intelligente Objekte den PC als Eingabegerät ablösen. So soll das Internet dem Menschen in Zukunft bei seinen Tätigkeiten unmerklich unterstützen, statt wie jetzt selbst Gegenstand der menschlichen Aufmerksamkeit zu sein.

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Umsetzbar wäre dies im Beispiel mit Digital Signage über das Smartphone, das den digitalen Fingerabdruck des Benutzers trägt. Ein Bildschirm auf einem öffentlichen Platz scannt alle Passanten, das Handy liefert die individuellen Daten. Mit Hilfe von Augmented-Reality-Anwendungen könnte ein Nutzer beispielsweise sein Smartphone vor den Bildschirm halten und personalisierte Werbung auf sein Gerät bekommen. Oder der Bildschirm beziehungsweise die Technik im Hintergrund schickt die entsprechende Information direkt auf das Smartphone des Passanten. Szenarien dieser Art gibt es viele.

Wollen wir das als Gesellschaft?

Auf lange Sicht könnten nicht nur die Aufmachung individuell für eine Person angepasst werden, sondern auch Preise und Konditionen, zu denen ein Produkt erworben werden könne, sagt Brandenburg. Das sei auch ein gesellschaftliches Problem: "Man muss sich, wie bei eigentlich allen technischen Entwicklungen, eine Frage stellen: Will man als Gesellschaft, dass alle die gleiche Informationsgrundlage haben, um so selbst diese Information vergleichen zu können? Dann sollte Digital Signage eher eingeschränkt genutzt werden, sich eben nicht vernetzt ausbreiten und auf Daten zugreifen können. Soll sich der Konsument dagegen selbst um die beste Informations- und Datenbasis kümmern, wäre Digital Signage etwas Positives - auch in seiner vernetzten Form."

Eine solche Frage sei aber nicht am Reißbrett zu entscheiden und sollte schon gar nicht nur Entwicklern überlassen sein. Wollen wir eine personalisierte Welt? In diversen Bereichen unseres Alltags haben wir diesen Status erreicht, etwa bei Suchmaschinen für Flüge und Reisen: "Sie analysieren bereits das Endgerät des Verbrauchers, bevor ein Ergebnis geliefert wird. Dabei könnten je nach Endgerät Preisunterschiede von mehreren Hundert Euro zustande kommen", sagt Brandenburg.

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Wie es mit den digitalen Schildern weitergeht, entscheidet hoffentlich der offene gesellschaftliche Exkurs.

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My1 25. Mai 2016

zumindest bei amazon kann man alles was einem nicht passt aus dem verlauf werfen, dann...

freebyte 28. Dez 2015

Ihnen fehlt es neben Lese- auch erheblich an Verständniskompetenz - daher sehen sie auch...

Shadow27374 15. Dez 2015

Vorallem habe ich deren Produkte noch nie gesehen. Oo

Bouncy 15. Dez 2015

Das denke ich mir, aber was du willst und was die Rechtlage ist sind zwei...



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