Abo
  • Services:

Digital Signage: OLED-Technik ist laut LG für den Dauerbetrieb bereit

Der südkoreanische Konzern LG wagt sich mit OLED-Technik auf den Digital-Signage-Markt. Das Unternehmen hat also genug Vertrauen, dass die OLED-Displays im Dauerbetrieb durchhalten. Aber ohne Einschränkungen geht es offenbar nicht, wie eine Angabe zur Haltbarkeit zeigt.

Artikel veröffentlicht am ,
LG beginnt mit der Vermarktung von OLED-Signage im November 2016.
LG beginnt mit der Vermarktung von OLED-Signage im November 2016. (Bild: LG)

Der OLED-Technik wird nachgesagt, dass eine solche Anzeige nach kurzer Zeit ausfallen kann, da deren Panel zu schnell altern. Trotzdem verkauft LG Fernseher mit dieser Technik und arbeitet als einer von wenigen Marktteilnehmern aktiv daran, die Technik für Beleuchtung einzusetzen. Im Prinzip ist LG der einzige große Konzern, der derzeit aktiv in vielen Bereichen auf OLED statt auf LCD/LED-Kombinationen setzt.

Inhalt:
  1. Digital Signage: OLED-Technik ist laut LG für den Dauerbetrieb bereit
  2. Sonnenlicht und biegsame Displays

Ein wichtiger Bereich wurde bisher vernachlässigt: Digital Signage. Das sind Anzeigesysteme für den meist öffentlichen Raum. Digital Signage ist ein lukrativer Markt, in dem sich noch immer alte Monitor-Größen bewegen. NEC Display hat beispielsweise im Endkundenmarkt viel Bedeutung verloren und Sharp kennt man im PC-Bereich beispielsweise seit Jahren nicht mehr. Im Digital-Signage-Markt sind die beiden Unternehmen hingegen noch sehr aktiv und ihre Produkte weit verbreitet.

Digital Signage ist sozusagen die Königsdisziplin bei Displays. Entsprechende Anzeigesysteme müssen mit Hitze, Kälte und Feuchtigkeit zurechtkommen. Außerdem werden sie oft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt und müssen eine hohe Betriebszeit haben. Wer das schafft, der kann hohe Preise verlangen.

Sieben Jahre Betrieb mit Einschränkungen

So weit will LG mit seinen neuen Digital-Signage-Lösungen nicht gehen. Die Lebensdauer ist auf 30.000 Stunden ausgelegt, im 24-Stunden-Betrieb wären das etwa dreieinhalb Jahre. Also muss der Einsatz eingeschränkt werden. Typische LG-Szenarien sehen einen 18/7- (Stunden pro Tag/Tage pro Woche) oder 12/7-Betrieb vor. Das erste Szenario würde sich für den Betrieb im Nahverkehr, etwa in Bahnhöfen eignen, das zweite Beispiel in Einkaufspassagen. Insbesondere für Werbung bieten sich die Displays dann an. LG selbst betreibt eine große OLED-Installation mit 280 Panels bereits auf dem Flughafen Seoul-Incheon (RKSI/ICN) seit fast einem Jahr.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen
  2. MediaMarktSaturn Retail Group, Erfurt

Hierbei sei allerdings angemerkt, dass die Betriebszeit von dann 4,5 beziehungsweise fast 7 Jahre für diesen Markt eher kurz ist. Fallblattanzeiger werden mitunter Jahrzehnte eingesetzt und auch Monitore sind durchaus so lange im Einsatz, so dass einige Flughäfen noch Röhrenmonitore für die Anzeige der Abflüge verwenden. Und gerade in Bahnhöfen und im Nahverkehr werden in der Regel sehr spezielle Techniken für die Anzeige verwendet. Dort weiß man, dass selbst LCD-Monitore äußerst unzuverlässig sind. Wer häufig in Berlin mit einem BVG-Bus fährt, der weiß, dass die Displays in den letzten Jahren außergewöhnlich oft ausfallen.

Sonnenlicht und biegsame Displays 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

lester 07. Nov 2016

Ich seh da nur was von wegen Witterungsbeständigkeit, davon das die Dinger indoor im...

grslbr 04. Nov 2016

Unter 144 Hertz braucht der Maler gar nicht anfangen.

jsm 04. Nov 2016

Dankeschön für die Richtigstellung.

as (Golem.de) 04. Nov 2016

Hallo, Das kommt auf den Bahnhof an. Aber ja, in der Regel werden diese blauen breiten...

ibsi 03. Nov 2016

Siehe den Tapeten Thread. Es geht wirklich um gedämmt ;)


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
    Elektroroller-Verleih Coup
    Zum Laden in den Keller gehen

    Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
    2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
    3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

      •  /