Digital Rights Management: Denuvo von Sicherheitsanbieter Irdeto gekauft

Das österreichische Unternehmen Denuvo ist nicht mehr selbstständig, sondern gehört jetzt zu Irdeto, einem Anbieter von Sicherheitslösungen. Gemeinsam wollen die Firmen an neuen Technologien arbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Hauptquartier von Denuvo in Salzburg
Hauptquartier von Denuvo in Salzburg (Bild: Denuvo)

Die aus Salzburg stammende Firma Denuvo gehört seit dem 1. Januar 2018 zum niederländischen Unternehmen Irdeto, wie jetzt bekanntwurde. Irdeto bietet Sicherheitslösungen für digitale Plattformen und Anwendungen an, die Firma ist Teil des südafrikanischen Medienkonzerns Naspers, der unter anderem am deutschen Essen-Bringdienst Delivery Hero beteiligt ist. Finanzielle Details zu der Übernahme liegen nicht vor.

Stellenmarkt
  1. Leiter Programm-Management (m/w/d) für die unternehmensweite Einführung von Microsoft Dynamics ... (m/w/d)
    Bw Bekleidungsmanagement GmbH, Köln
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    VÖB-Service GmbH, Bonn
Detailsuche

Denuvo soll auch nach der Übernahme mit seinem unter dem Namen Denuvo (u. a. Assassin's Creed Origins, Star Wars Battlefront 2) bekannten Anti-Tamper-Schutz eigenständig im Markt operieren. Für die 45 Mitarbeiter sollen sich keine Veränderungen ergeben - ihre Arbeitsplätze in Österreich, Polen, Tschechien und den USA sollen nach Firmenangaben sogar ausgebaut werden.

Durch die Übernahme erhofft sich Denuvo die Möglichkeit, international weiter zu wachsen und mit den technologischen Ressourcen von Irdeto seine Marktanteile zu steigern. "Die Bündelung des gemeinsamen Know-hows schafft eine weltweit einzigartige Kombination aus Sicherheitsexpertise, Anti-Piraterie-Dienstleistungen und Anwendungsschutztechnologie", sagt Reinhard Blaukovitsch, Chef von Denuvo. Mit seinem Team will er dafür vor allem die Cloakware-Lösungen und einige der Piracy-Dienste und Datenanalysen der Cybersecurity Services Market Unit von Irdeto nutzen.

Im Gegenzug will Irdeto den Markt für seine eigenen Kerntechnologien und Kopierschutz-Dienstleistungen erweitern. "Da der globale Markt für Videospiele bis 2020 auf 128,5 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, sehen wir die große Chance, unsere fast 50-jährige Sicherheitsexpertise zu nutzen, um den Cybersicherheitsanforderungen auf dem wachsenden Markt gerecht zu werden", so Doug Lowther, Chef Irdeto, zu der Akquisition.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Denuvo wurde 2013 durch ein Management-Buy-out von Sony DADC gegründet. Bekannt ist vor allem die Anti-Tamper-Software Denuvo, die dafür sorgen soll, dass die Online-DRM-Maßnahmen von Plattformen wie Steam und Origin nicht umgangen werden können. Dabei liefert es sich zeitweise fast eine Art Wettkampf mit der internationalen Crackerszene, wie Golem.de unter anderem Ende 2016 bei einem Besuch im Hauptquartier erfahren hatte. Denuvo entwickelt außerdem Lösungen zum Schutz von B2B-Software sowie von E-Books und Spielfilmen auf DVDs und Blu-rays.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Cyber1999 23. Jan 2018

Schließlich werden bei Denuvo auch Virtualisierungstechnologien verwendet, damit der User...

Topf 23. Jan 2018

? Erschließt sich dir das semantisch etwa nicht? Denuvo, was seine sichersten Zeiten...

zwangsregistrie... 23. Jan 2018

Klar alle 20min mit Popup, dass das Game minimiert. Webefrei DLC kostet dann 30¤ extra...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /