Digital: Paypal-Käuferschutz auch für Downloads

Der Paypal-Käuferschutz gilt seit 1. Juli 2015 auch für digitale Güter(öffnet im neuen Fenster) . Das sagte Unternehmenssprecherin Sabrina Winter Golem.de auf Anfrage. Zuvor hatte Caschys Blog über die Ausweitung berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Ist ein digital erhältliches Angebot oder ein virtueller Artikel nicht wie beschrieben, oder hat ein Käufer keinen Zugriff darauf erhalten, verspricht Paypal, "sich der Sache anzunehmen" .
Paypal rät Verkäufern, einen Verkauf zu dokumentieren, um einen Nachweis bieten zu können. Wenn einem Käufer ein Link für einen Download geschickt wurde, benötigt der Händler einen Nachweis darüber, dass und wann der Käufer den Artikel heruntergeladen hat. Wenn die Nachweise ausreichend sind, besteht die Möglichkeit, dass der Antrag des Käufers von Paypal abgelehnt wird.
Für materielle Güter gilt in Deutschland bereits seit dem Jahr 2010 der Paypal-Käuferschutz. Ausnahme bleiben weiter Immobilien, Unternehmen, Fahrzeuge, Sonderanfertigungen, industrielle Maschinen und Artikel, die gegen die Paypal-Nutzungsrichtlinie verstoßen.
Übernahme des Geldtransferdienstleisters Xoom
Winter erklärte: "Paypal hat die Ausweitung des Paypal-Käuferschutzes im Juni 2014 als Pilotprogramm in Großbritannien eingeführt. Auf Basis des Erfolgs dieses Piloten hat sich Paypal nun entschieden, die Ausweitung des Paypal-Käuferschutzes weltweit vorzunehmen."
Paypal gab zudem die Übernahme des Geldtransferdienstleisters Xoom für 890 Millionen US-Dollar bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Zukauf werde voraussichtlich im vierten Quartal 2015 abgeschlossen, teilte Paypal mit. Das Unternehmen aus San Francisco ist seit dem Jahr 2013 börsennotiert. "Xooms Präsenz in 37 Ländern - insbesondere Mexiko, Indien, den Philippinen, China und Brasilien - wird uns helfen, beschleunigt in diesen wichtigen Märkten zu expandieren" , erklärte Paypal.



