Digital Humanities: Was Informatik und Geisteswissenschaften verbindet

3.000 Bücher kann man im Leben lesen – 70.000 erscheinen jedes Jahr allein in Deutschland. Um an dieses Wissen zu kommen, braucht man Computer – und wie man sie am besten einsetzt, daran forscht Frank Fischer in einem Bereich namens Digital Humanities an der FU Berlin.
Anfangs befassten sich Digital Humanities damit, wie Geisteswissenschaftler überhaupt damit umgehen sollen, dass es Computer gibt. Mittlerweile seien so viele Wissensquellen digitalisiert worden, dass man damit arbeiten könne, sagt Fischer im Chefs-von-Devs-Interview.
Zentral ist dabei, dass dieses Wissen frei zugänglich ist. "Daten und Code, mit denen man hantiert, werden maximal offengelegt," sagt Fischer. Die Transparenz gilt auch für die Methodik, damit alle voneinander lernen.
Dass alle voneinander lernen, ist für Fischer auch ein Motto in seiner Rolle als Chef von Devs. Wie er das macht und was Geisteswissenschaften und Informatik insgesamt voneinander lernen können, könnt ihr ebenfalls in unserem Newsletter nachlesen.
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