• IT-Karriere:
  • Services:

Differential Privacy: Apples Datenschutz-Hack für bessere Emojis

Apple will mit den Assistenzdiensten von Google und Microsoft mithalten - dazu bedarf es aber Informationen und künstlicher Intelligenz. Trotzdem soll die Privatsphäre der Nutzer geschützt bleiben - Differential Privacy soll helfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple betreib viel Aufwand, um Nutzern datenschutzgerecht Emjois vorzuschlagen.
Apple betreib viel Aufwand, um Nutzern datenschutzgerecht Emjois vorzuschlagen. (Bild: Miguel Medina/Getty Images)

Neben den Neuerungen an den Plattformen des Unternehmens hat Apple gestern auf der Entwicklerkonferenz WWDC ein neues Feature vorgestellt, das die Privatsphäre der Nutzer schützen und es Apple gleichzeitig ermöglichen soll, mehr über seine Nutzer zu erfahren.

Inhalt:
  1. Differential Privacy: Apples Datenschutz-Hack für bessere Emojis
  2. Spotlight-Suche, Quicktype und schöne Emojis dank KI

Nicht erst seit dem öffentlichen Streit mit dem FBI wirbt Apple damit, seine Umsätze im Wesentlichen mit Hardware zu machen und daher keine invasiven Datensammlungen über die Nutzer anstellen zu müssen, um Profite zu generieren. Doch im derzeitigen Wettbewerb um die besten digitalen Assistenten, die auf Basis von Nutzerdaten und mit Hilfe künstlicher Intelligenz den Alltag der Nutzer vereinfachen sollen, kommt Apple nicht umhin, mehr zu erfahren. Siri, einst das innovativste Produkt am Markt, hinkt Diensten wie Cortana und Google Now mittlerweile hinterher.

Apples Antwort auf dieses Problem heißt jetzt "Differential Privacy", also ungefähr "unterschiedliche Privatheit". Mit diesem von Apple zu Marketingzwecken übernommenen Begriff wird eine Forschungsrichtung in der Statistik beschrieben. Letztlich geht es darum, mathematisch zu beweisen, dass Informationen aus einer Datenbank nicht einer individuellen Person zugeordnet werden können.

Differential Privacy soll es Angreifern unmöglich machen, Informationen über Individuen auszulesen, weil den besonders schützenswerten Daten Zufallswerte hinzugefügt werden. Dies geschehe mit einer Mischung aus Hashing, der Analyse nur kleiner Teile der Datenbank (Subsampling) und mathematischen Störgeräuschen.

Haben Sie schon mal das Gesetz gebrochen?

Stellenmarkt
  1. Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR), Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Raum München

Ein Beispiel dafür: Bei einer Umfrage sollen Menschen angeben, ob sie das Gesetz gebrochen haben oder nicht. Um sich nicht selbst zu belasten, wird vorher ein Zufallsmoment eingeführt. Basierend auf einem Würfelwurf oder einem Münzwurf beantwortet der Teilnehmer die Frage deterministisch ehrlich oder unehrlich - später lässt sich dann trotzdem herausrechnen, wie das korrekte Ergebnis der Umfrage lautet, ohne die Individuen belasten zu können.

Damit soll Apple in der Lage sein, wie Wired schreibt, "so viel wie möglich über eine Gruppe zu lernen und dabei gleichzeitig so wenig wie möglich über eine einzelne Person darin". So könnte Apple erfahren, worüber Menschen sprechen, was sie tun und was sie wollen, ohne diese Informationen einem Individuum zuordnen zu können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Spotlight-Suche, Quicktype und schöne Emojis dank KI 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED55CX9LA 120Hz für 1.359€, Samsung Galaxy A51 128GB für 245€)
  2. gratis
  3. (u. a. i-tec Adapterkabel USB-C > HDMI 4K/60Hz 1,5m für 12,99€, i-tec MySafe USB 3.0 Easy...

jiggiwowow 15. Jun 2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Deppenapostroph

Peter Brülls 14. Jun 2016

Jegliches Massenangebot kann nur Angebote unterbreiten, die nicht Individuen abdecken...

bloodflash 14. Jun 2016

Bisher konnte man ja icloud&Co., Tastaturen- und Adressbuchvorschläge, Siri und vieles...


Folgen Sie uns
       


Audi E Tron GT Probe gefahren

Der E-Tron GT ist die Oberklasse-Limousine von Audi. Golem.de ist das Elektroauto Probe gefahren.

Audi E Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /