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Apple betreib viel Aufwand, um Nutzern datenschutzgerecht Emjois vorzuschlagen.
Apple betreib viel Aufwand, um Nutzern datenschutzgerecht Emjois vorzuschlagen. (Bild: Miguel Medina/Getty Images)

Spotlight-Suche, Quicktype und schöne Emojis dank KI

"Mit einer großen Datenbank, die die Daten vieler Individuen enthält, sind sie in der Lage, einen lernenden Algorithmus anzuwenden, der dann statistisch relevante Informationen über die Datenbank als Ganzes gewinnt", sagte der Wissenschaftler Aaron Roth zu Wired. Roth wurde von Apples Softwarechef Craig Federigi explizit erwähnt und soll Apple bei der Entwicklung der Technologie beraten haben.

Differential Privacy soll in iOS10 eingesetzt werden, um die Empfehlungen der Quicktype-Tastatur zu verbessern, außerdem sollen passenden Emojis vorgeschlagen werden, Empfehlungen für die Spotlight-Suche gegeben und passende Notizen vorgeschlagen werden.

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Differential Privacy ist nicht der erste Versuch

Schon seit vielen Jahren wird in der Statistik versucht, Informationen in Datenbanken zu anonymisieren, um sie zum Beispiel für Forschungszwecke nutzbar zu machen, ohne die Privatsphäre der in der Datenbank erfassten Personen zu beeinträchtigen. Das funktioniert sehr häufig nicht. Forschern gelang es zum Beispiel, anonymisierte Gesundheitsdaten aus den USA zu analysieren und dabei Rückschlüsse auf einzelne Operationen in bestimmten Krankenhäusern zu ziehen.

Meist werden bei diesen Versuchen der Anonymisierung nur einzelne Merkmale in den Daten, wie zum Beispiel der Name, entfernt. Komplexe Abfragen lassen aber häufig trotzdem Rückschlüsse auf einzelne Personen zu.

Ein anderer Versuch, Informationen zu nutzen und gleichzeitig zu schützen ist es, sie in einer gehashten Datenbank abzulegen. Ein solches Konzept existiert etwa mit CryptDB. Der Suchbegriff wird mit dem gleichen Algorithmus verschlüsselt wie die Daten, so dass auf Basis des Cyphertextes Übereinstimmungen gefunden werden können. Auch hier gibt es aber bekannte Angriffe, die Technik ermöglicht vor allem bei wenig zufälligen Daten die Identifikation einzelner Datensubjekte.

Es bleibt also abzuwarten, ob Apple halten kann, was es verspricht.

 Differential Privacy: Apples Datenschutz-Hack für bessere Emojis

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jiggiwowow 15. Jun 2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Deppenapostroph

Peter Brülls 14. Jun 2016

Jegliches Massenangebot kann nur Angebote unterbreiten, die nicht Individuen abdecken...

bloodflash 14. Jun 2016

Bisher konnte man ja icloud&Co., Tastaturen- und Adressbuchvorschläge, Siri und vieles...



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