Diewithme: Zusammen im Chat den Akkutod sterben

Die Chat-App Diewithme steht nur Nutzern zur Verfügung, die fünf Prozent oder weniger Akkuladung auf ihrem Smartphone haben. Zusammen in einem Gruppen-Chat können sie reden, bis der Akkutod eintritt. Hinter der App steht ein Künstler.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Chat-Fenster von Diewithme
Das Chat-Fenster von Diewithme (Bild: Diewithme)

Der Künstler Dries Depoorter und der Entwickler David Surprenant haben mit Diewithme eine mobile Chat-App vorgestellt, die nur dann funktioniert, wenn der Akkustand des Smartphones fünf Prozent und niedriger beträgt. Nutzer sollen in einem Chatraum gemeinsam die letzten Prozente ihres Akkus erleben.

Nutzer chatten miteinander, bis der Akku leer ist

Nach Eingabe eines Nicknames können Nutzer miteinander chatten, die App zeigt den eigenen Akkustand sowie die der Gesprächsteilnehmer an. Auf diese Weise sollen die Anwender einschätzen können, wie lange sie noch miteinander reden können.

Fotos oder Videos können in Diewithme nicht verschickt werden. Die Chat-App ermöglicht lediglich die Eingabe von einfachen Textnachrichten, die auf schwarzem Hintergrund angezeigt werden. Zumindest bei Smartphones mit OLED-Bildschirm dürfte dies dafür sorgen, dass der Akku etwas länger durchhält.

Im Chatraum können Nachrichten für die Nachwelt hinterlassen werden

Befindet sich niemand im Chatraum, können Nutzer dennoch Nachrichten hinterlassen. Die eingegebenen Texte können von anderen Nutzern gelesen werden, wenn zurückgescrollt wird. Sobald sich das Smartphone ausschaltet, wird die Verbindung zum Chat sofort getrennt und die Nachricht durchgegeben, dass das Smartphone des Nutzers soeben verstorben sei.

Diewithme ist sowohl für iOS als auch für Android erhältlich und kostet auf beiden Systemen 1 Euro. In Apples App Store ist die Anwendung momentan auf Platz 4 in der Rangliste "Unterhaltung" zu finden. Im Play Store wird die Anzahl der Installationen mit 500 bis 1.000 Stück angegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Prypjat 24. Jan 2018

Kunst kommt von können, aber wenn man es kann, ist es keine Kunst mehr.

Prypjat 24. Jan 2018

Den Akku hatte ich schon mal getauscht, aber ich glaube das Phone hat ein Knall. Aber...

ThiefMaster 23. Jan 2018

Andere Dickpics kann man da ja zum Glück nicht verschicken!

Gamma Ray Burst 23. Jan 2018

Achtung dieser Kommentar ist rekursiv...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Starship Troopers
Paul Verhoevens missverstandene Satire

Als Starship Troopers in die Kinos kam, wurde ihm faschistoides Gedankengut unterstellt. Dabei ist der Film des Niederländers Paul Verhoeven eine beißende Satire.
Von Peter Osteried

25 Jahre Starship Troopers: Paul Verhoevens missverstandene Satire
Artikel
  1. Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht
    Azure DevOps
    Die Entwicklerplattform, die es richtig macht

    Azure DevOps ist eine mächtige und ständig wachsende Plattform. Ich bin Fan - und zwar aus guten Gründen.
    Ein IMHO von Rene Koch

  2. Lügenvorwürfe: Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe
    Lügenvorwürfe
    Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe

    Wie in Köln arbeiten Telekom-Werber offenbar auch in Karlsruhe mit fragwürdigen Methoden. Verbraucherschützer fordern ein Verbot solcher Besuche ohne Einwilligung.

  3. Energiekrise: Brauchen wir Atomkraftwerke noch?
    Energiekrise
    Brauchen wir Atomkraftwerke noch?

    Wegen des Kriegs in der Ukraine laufen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke bis Mitte April. Ein Weiterbetrieb wird gefordert. Wie realistisch oder sinnvoll ist das?
    Eine Analyse von Werner Pluta

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston NV2 2TB 104,90€ • Patriot Viper VPN100 2TB 123,89€ • Alternate: Weekend Sale • WSV bei MediaMarkt • XIAOMI Watch S1 149€ • Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 Radeon RX 6800/XT 227,89€ • MindStar: be quiet! Dark Power 13 1000W 259€ • The Legend of Zelda: Link's Awakening 39,99€ [Werbung]
    •  /