Dienstwagenbesteuerung: Unternehmen verlangen Reformen für Umstieg auf E-Mobilität

Damit sich die E-Mobilität im Unternehmensumfeld durchsetzt, fordern Firmen eine Umgestaltung der Dienstwagenbesteuerung.

Artikel veröffentlicht am ,
BMW i4
BMW i4 (Bild: BMW)

13 Unternehmen - darunter Ikea, Aldi Süd, Vaude und Free Now - fordern die Bundesregierung zu einer Anpassung der Dienstwagenbesteuerung auf. Nur so könne die E-Mobilität in Deutschland beschleunigt werden, heißt es in einem Brief mit dem Titel Deutschland soll zum Leitmarkt für Elektromobilität werden (PDF).

Die Unternehmen verlangen, Anreize für Plug-in-Hybride und Verbrenner im Rahmen der Dienstwagenbesteuerung abzubauen, und wollen neue Abschreibungsmöglichkeiten. Um die Nachfrage nach Elektroautos zu fördern, sollten die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Superabschreibungen für klimafreundliche Wirtschaftsgüter auch für diese Fahrzeuge gelten.

Mit Superabschreibungen sollen Unternehmen Investitionen in klimafreundliche Technologien und digitale Wirtschaftsgüter schneller von der Steuer absetzen können als üblich. Bislang wurde dieses Instrument aber noch nicht verabschiedet.

Außerdem sollte nach Ansicht der Verfasser die Zahl der Ladestationen bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dazu solle es eine Beschleunigung der Genehmigungen und eine Vereinfachung der Förderung geben.

Die Bundesregierung wird zudem aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass ab 2035 in der EU nur noch batterieelektrische oder wasserstoffbetriebene Neuwagen verkauft werden dürfen. Die von der FDP durchgesetzte E-Fuels-Ausnahme beim Aus des Verbrennermotors ab 2035 lehnen die Unternehmen damit ab.

"Um die Klimaziele zu erreichen, bedarf es neben einer beschleunigten Antriebswende jedoch ebenso Maßnahmen zur Verkehrsvermeidung und -verlagerung auf alternative Mobilitätsformen wie Schiene, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr," heißt es in dem offenen Brief.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Joiner 13. Jul 2022

So ein Quatsch, du hast keine Ahnung. Ich led nur Neid und Frust bei dir. Du tust mir...

lestard 11. Jul 2022

Hast du zu diesem "in aller Regel" eventuell verlässliche Zahlen? Unter den...

supergut:) 11. Jul 2022

...soll man den Arbeitnehmern die Steuervergünstigung streichen und das Geld dem Konzern...

digitalnative 11. Jul 2022

Anpassen und fertig. Wenn E-Mobilität nicht schon genug "Zuckerl" beinhaltet muss man...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /