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BMW i7 bleibt bei 400 Volt

Selbst das Facelift des i7 nutzt weiterhin ein 400-Volt-System mit einer maximalen Ladeleistung von 250 kW, während der neue iX3 schon mit 400 kW laden kann.

Mercedes führt beim EQS erst in diesem Jahr ein 800-Volt-System ein, das auf eine maximale Ladeleistung von 350 kW kommt. Damit lassen sich in zehn Minuten bis zu 320 km Reichweite nachladen, was ausreicht, um die meisten deutschen Bundesländer komplett zu durchqueren.

Audi A8 weiterhin nicht vollelektrisch

Hinzu kommt, dass der Audi A8 weiterhin nicht vollelektrisch bestellbar ist und die Elektroversion wohl nicht vor 2028 auf den Markt kommt(öffnet im neuen Fenster). Der A8 ist als Verbrenner der beliebteste und als Plug-in-Hybrid der zweit- und drittbeliebteste Dienstwagen. Wer einen rein elektrischen Audi nutzen möchte, muss daher auf den kleineren A6 oder S6 zurückgreifen. Die beiden Modelle machen rund ein Drittel aller elektrischen Dienstwagen aus und verfügen über ein 800-Volt-System mit einer Ladeleistung von bis zu 270 kW.

Vermutlich ist nicht die WLTP-Reichweite, sondern der tatsächliche Stromverbrauch für Spitzenpolitiker das Problem. Wer einen eng getakteten Zeitplan hat, fährt nicht sparsam mit 120 km/h über die Autobahn, sondern lässt seinen Chauffeur die zulässige Geschwindigkeit möglichst ausreizen. Das treibt den Verbrauch auf Werte, die den Akku schnell leer machen.

Eine hohe Ladeleistung kann dies teilweise kompensieren. Zumal die Lademöglichkeiten entlang der Autobahn inzwischen flächendeckend auf 350 kW und mehr ausgebaut wurden. Allerdings bedeuteten hohe Geschwindigkeiten, dass der CO2-Ausstoß je nach Strommix deutlich über dem WLTP-Wert liegt, den die DUH ihrer Auswertung zugrunde legt. Solange die deutschen Spitzenpolitiker kein generelles Tempolimit beschließen, dürfte sich daran wenig ändern.


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