ARM statt Intel

Apples Macbooks unterschieden sich lange größtenteils im verwendeten Betriebssystem von der Konkurrenz. Die darunterliegende Hardware blieb jedoch gleich: ein Intel-Prozessor mit x86-Architektur. Viele Jahre war das so, bis Apple im Jahr 2020 mit dem M1-SoC erste Macbooks mit einer ARM-Eigenentwicklung ausstattete.

Stellenmarkt
  1. ERP Specialist (m/w/d)
    Torqeedo GmbH, Gilching (Home-Office möglich)
  2. Marketing Automation Professional (m/f/d)
    ALLPLAN GmbH, München
Detailsuche

Das Ergebnis ist ein energieeffizientes SoC, das zudem in den meisten Anwendungsfällen der Konkurrenz von Intel und AMD ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist. Allerdings gab es gerade im professionellen Segment, das typischerweise mehr Leistung fordert, erstmal noch immer Intel-Alternativen zu kaufen.

2021 brachte Apple dann zunächst einen neuen iMac mit M1-Chip heraus, der sich an Familien und Büros richtet. Später folgte das Macbook Pro in 14 und 16 Zoll mit dem M1 Pro und M1 Max. Dabei handelt es sich um hochskalierte Varianten des M1 mit mehr Kernen, mehr Leistungsbudget und wesentlich mehr Leistung.

Das Ergebnis hat nicht nur Golem.de beeindruckt. Kein aktueller Mobilchip von Intel und nur die teuersten AMD-Versionen können mit der Rechenleistung des M1 Max mithalten, von der Energieeffizienz ganz zu schweigen.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    N.N., Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Für Apple bedeutet der Erfolg des M1 Max vor allem eines: Die Ära der x86-Chips in Mac-Hardware ist vorbei. Das Zeitalter der ARM-SoCs ist angebrochen. In Zukunft will der Konzern die eigene Apple-Silicon-Architektur weiter ausbauen. Im anderthalbjährigen Abstand soll sie erneuert und verbessert werden, angefangen mit der M2-Architektur im Jahr 2022.

Aus Facebook wird Meta

Die Marke Facebook, wie wir sie kennen, wird es künftig nicht mehr als Unternehmen geben. Der Gründer Mark Zuckerberg kündigte 2021 stattdessen einen neuen Namen für den Konzern an: Meta. Diesem Namen werden alle anderen Marken, auch das soziale Netzwerk selbst, in Zukunft untergeordnet.

Meta verwaltet also die verschiedenen Unternehmen, die das ehemalige Facebook im Laufe der Jahre akquiriert hat - darunter Whatsapp, Instagram und der VR-Hersteller Oculus. Letzterer spielt in Zuckerbergs Vision eine größere Rolle. Unter dem Namen Metaverse stellt sich der Unternehmer eine virtuelle Welt vor, in der Menschen miteinander agieren und arbeiten können. Ein erstes Produkt gibt es bereits: Horizon Worlds.

City One = City Zero

Vorerst kein Produkt wird es hingegen von dem deutschen Autobauer ACM geben. Er hatte sich mit 2021 wohl ein schlechtes Jahr ausgesucht, um mit einem eigenen Elektrofahrzeug Kunden zu finden. Das ACM City One sollte ein Kleintransporter mit austauschbaren Akkus werden. Es hätte so zum Beispiel flexibel als Stadttaxi genutzt werden können.

Aus den Plänen wurde allerdings nichts. Die Corona-Pandemie habe die Präsentation des Elektrowagens stark verzögert, Pläne könnten nicht eingehalten und eine Massenproduktion ab 2024 nicht garantiert werden, hieß es. Das Start-up musste daher Insolvenz anmelden. Bisher wurden keine neuen Investoren für das Projekt gefunden.

Grundig macht dicht

Insolvenz anmelden musste auch ein weiteres Unternehmen: Einst wurden unter der Marke Grundig diverse elektronische Geräte gebaut. Mittlerweile ist nur Grundig Sat Systems übriggeblieben, das Zubehör für Übertragungstechnik baut. Während der Pandemie kam es allerdings immer wieder zu Lieferengpässen bei Komponenten und Rohstoffen. Das Unternehmen konnte Aufträge nicht erfüllen, sofern es überhaupt welche hatte. Im Herbst 2021 meldete es Insolvenz beim Amtsgericht Nürnberg an.

Es ist nicht das erste Insolvenzverfahren für Grundig Sat Systems. 2017 musste das Unternehmen schon einmal Konkurs anmelden, damals gab es die Ausrede der pandemiebedingten Lieferengpässe und Ressourcenknappheit noch nicht. Möglicherweise wird auch 2021 nicht das Ende für die Marke sein, dieses letzten Teils des Grundig-Konzerns, der zu Hochzeiten 38.000 Beschäftigte hatte und 2003 schon einmal Insolvenz angemeldet hatte.

Autobauer baut keine Autos mehr

Das Jahr 2021 ist für Elektroautohersteller insgesamt kein gutes gewesen: Auch das schwedische Unternehmen Uniti ist mit seinem One gescheitert. Der Kleinwagen sollte Platz für zwei hintereinander sitzende Personen bieten und 15.000 Euro kosten. Der 22-kWh-Akku sollte eine Reichweite von 300 km haben. Neben dem Zweisitzer war auch eine Variante mit vier Sitzen geplant.

Eine Finanzierungsverzögerung wirkte sich allerdings existenzbedrohend auf das Start-up aus. Das Unternehmen steht derzeit kurz vor der Insolvenz und kann noch keine funktionierenden Produkte vorweisen. Das Projekt wurde teilweise per Crowdfunding durch Privatpersonen finanziert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kein Herr der Ringe von AmazonDanke, Merkel 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. Rohstoffe: Lithiumkarbonat für über 50 Euro/kg gefährdet Akkupreise
    Rohstoffe
    Lithiumkarbonat für über 50 Euro/kg gefährdet Akkupreise

    Die Lithiumknappheit treibt Kosten für Akkuhersteller in die Höhe und lässt Alternativen attraktiver werden.
    Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Wochenrückblick: Zu viele Zertifikate
    Wochenrückblick
    Zu viele Zertifikate

    Golem.de-Wochenrückblick Zu viele Impfzertifikate und zu lange Kündigungsfristen: die Woche im Video.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /