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Kein Google Play für Huawei

Noch vor der Veröffentlichung des Mate 30 hatte der chinesische Konzern Huawei wohl mit politischen Auseinandersetzungen zwischen seinem Heimatland China und den USA zu kämpfen. Im August 2019 wurde bekannt, dass sein Oberklasse-Smartphone weder Googles Play Store noch Google-Dienste installiert haben werde. Durch den politischen Druck der republikanischen, von Präsident Trump geführten Regierung hat Google das chinesische Unternehmen ausgeschlossen.

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Tatsächlich hat Huawei dies zum Release des Mate 30 - in Europa als Mate 30 Pro bekannt - auch umgesetzt und das Gerät ist eines der ersten ohne Googles Software. Das ist für viele Käufer bereits ein Grund, sich das Gerät nicht anzusehen, denn ohne die vielfältige App-Auswahl aus dem Play Store fehlen gewohnte Programme und Funktionen. Stattdessen will Huawei mit dem eigenen Harmony OS überzeugen, das auf dem quelloffenen Linux-Kernel von Android basiert. Das Betriebssystem selbst ist ebenfalls Open Source. Ohne ein Angebot an Apps für den europäischen Markt dürfte es allerdings schwierig werden, das OS konkurrenzfähig zu platzieren.

Mechkämpfe sind zu Ende

Riesige Roboter, die gegeneinander in Duellen antreten: Das kann eigentlich nicht langweilig sein. Das Duell Japan gegen USA zeigte allerdings das Gegenteil. Das Startup Megabots musste wegen des wenig erfolgreichen Konzepts Insolvenz anmelden. Unter anderem wurde im September der funktionsfähige Kampfroboter Eagle Prime auf Ebay versteigert - weit unter seinem ursprünglichen Wert. Das Geld für das 15 Tonnen schwere Fahrzeug stammte aus einer Crowdfunding-Kampagne.

Eigentlich wollten die Erbauer der Roboter eine Geschäftsidee um Kämpfe zwischen ihren Kreationen aufbauen. Allerdings wurde ein erstes Duell zwischen dem japanischen Kuratas und dem amerikanischen Iron Glory Mk2 nicht einmal einem öffentlichen Publikum gezeigt. Außerdem waren beide Maschinen so langsam und schwerfällig, dass Spannung nicht aufkommen wollte. Auf technische Probleme werden sich auch die neuen Besitzer von Eagle Prime einstellen müssen. Die Hydraulik des Roboters ist stellenweise undicht. Außerdem kann er eigentlich nur auf Betonboden fahren - trotz eines 430 PS starken Benzinmotors.

Letzter Flug für Thomas Cook

Der September 2019 war für die ehemals zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Thomas Cook wie auch für den gleichnamigen britischen Mutterkonzern ein bitterer Monat: Das Unternehmen musste nach schlechten Geschäftsergebnissen Insolvenz (PDF) anmelden. Ein entsprechender Antrag wurde beim Amtsgericht Bad Homburg eingereicht. Bis zum November 2019 sollten die etwa 2.000 Arbeitnehmer des Unternehmens noch ihre vollen Gehälter bekommen. Derweil suchte das Unternehmen einen Käufer - im November wurde etwa die Hälfte des Unternehmens an Interessenten verkauft, so dass nicht alle Mitarbeiter ohne Job waren.

Reisende, die mit Thomas Cook fliegen wollten, konnten dies noch bis Ende Oktober in Anspruch nehmen. Betroffen waren laut dem Unternehmen etwa 97.000 Kunden. Allerdings konnten Neubuchungen teilweise nicht mehr durchgeführt werden, auch wenn diese bereits teilweise oder in Gänze bezahlt worden waren - besonders ärgerlich für Winterurlauber.

Kaputte Kaffeemaschinen

Lange hatten das Startup Bonaverde und seine Kaffeeröstmaschinen Probleme. Im Oktober 2019 musste das Unternehmen dann aufgeben. Ein Grund dafür dürften die fehlerhaften Kaffeemaschinen gewesen sein. Dabei war die Idee nicht unbedingt schlecht: Geräte, die rohe Kaffeebohnen zunächst selbst rösten, zermahlen und schließlich daraus Kaffee brühen. Allerdings musste Bonaverde 500 Maschinen wegen Fehlern wieder zurücknehmen, nachdem sie mit drei Jahren Verzögerung an Crowdfunding-Unterstützer ausgeliefert worden waren. "Wir waren einfach unglaublich naiv", sagte der Firmengründer Hans Stier Golem.de.

Ein weiterer Nachteil von Bonaverde-Maschinen war deren RFID-Chip. So akzeptierten die Geräte nur Kaffeebohnen des Herstellers und gestalteten somit das Brühen schwerer und teurer als gewünscht. Dass diese Einschränkungen später gelockert wurden, konnte das Unternehmen nicht mehr vor dem Aus retten.

Polizei im Bunker

Gleich mehrere Webauftritte waren von einer Razzia betroffen. Im Oktober 2019 stürmten die GSG 9 und 600 Polizeibeamte einen ehemaligen Nato-Bunker, in dem sie 200 Server, Dokumente, Datenträger sowie Bargeld beschlagnahmten. Das Rechenzentrum in Traben-Trarbach wurde von einem niederländischen Bulletproof-Hoster betrieben. Das Verkaufsargument: eine sprichwörtlich bombenfeste Datenspeicherung. Außerdem war es den Betreibern wohl egal, um welche Webauftritte es sich auf ihren Servern handelte, solange sie keine terroristischen oder kinderpornografischen Inhalte hosteten.

Der Razzia war eine langwierige Ermittlung vorausgegangen. Ungewöhnlich war, dass gegen den Betreiber eines Rechenzentrums und nicht gegen die Webseitenentwickler selbst ermittelt wurde. An sich ist das Hosten illegaler Inhalte in einem Rechenzentrum nämlich nicht strafbar, solange dies den Betreibern nicht bewusst ist. Genau dieses Wissen konnten die Beamten aber wohl nachweisen. Das wurde den Hostern zum Verhängnis.

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Arsenal 14. Jan 2020

AEG ist halt eine Marke von Electrolux geworden, die Geräte von Electrolux sind jetzt...

gott_vom_see 10. Jan 2020

Mir fehlt am meisten die automatische Inbox, bei der sinnfreies "sicher" aussortiert...

Aki-San 10. Jan 2020

Also Deepnude war nicht unbedingt nur wegen "moralischer" Bedenken seitens der Entwickler...

nici619 31. Dez 2019

Polizei im Bunker: War doch Share online, oder? R.I.P Share online, wir werden dich...

Mithrandir 30. Dez 2019

Hm, nicht ganz. Anki hatte Pläne (und Patente) für einen Vector 2.0 - DEN könnte man als...


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