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Server nicht gefunden

Auch Microsoft hat im März 2019 ein obsoletes Produkt abgeschaltet: Der Konzern gab bekannt, dass Datendienste für die eigenen Wearables abgeschaltet würden. Das Band und Band 2 waren Fitnessarmbänder aus einer Zeit, als Microsoft noch in seine Mobilstrategie investierte: 2014 und 2015. Nach der Abschaltung hatten Anwender bis Ende Mai 2019 Zeit, ihre gesammelten Daten aus der Cloud herunterzuladen.

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Die Fitnessarmbänder selbst konnten derweil weiterhin benutzt werden. Allerdings war ein Abspeichern auf den Servern nicht mehr möglich. Sollte das Gerät zurückgesetzt werden, könne es gar nicht mehr verwendet werden, berichtete Golem.de im März. In der Garantiezeit befindliche Bands konnten noch gegen einen Teil des Kaufpreises zurückgegeben werden - ungewöhnlich für Produkte, die bereits im Jahr 2016 nicht mehr hergestellt wurden.

KI-Rat aufgelöst

Google versuchte im April 2019, einen Ethikrat zu gründen. Nach nur einer Woche musste das Vorhaben wieder eingestellt werden. Mitglieder des Gremiums waren teilweise Personen, die sich offen gegen Gleichberechtigung ausgesprochen hatten. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass Googles eigene Mitarbeiter gegen das Projekt protestierten.

Der Ethikrat sollte Regeln und Grenzen von KI-Systemen diskutieren, Ideen entwickeln und diese in den Produkten des Konzerns einbringen. An sich ist das eine gute Idee, wenn sie denn von den richtigen Menschen umgesetzt wird. Dazu gehören keine CEOs und hochrangigen Manager, die von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst werden können. Auch sind Forscher, die Ethik an sich schon nicht verstehen wollen, eine schlechte Wahl. Möglicherweise versucht es Google - oder ein anderer großer Softwarekonzern - erneut mit einem Ethikrat. Wünschenswert wäre es.

Anki muss aufhören

Der Cozmo-Roboter war auch für Golem.de-Redakteure ein niedlicher Gefährte, der Spaß machte. Allerdings musste das für den kleinen Roboter verantwortliche Unternehmen Anki schließen, da eine Finanzierungsrunde über 200 Millionen US-Dollar scheiterte. Mit der Unternehmenspleite mussten sich dessen 200 Mitarbeiter einen neuen Job suchen.

Anki baute neben Cozmo auch andere robotische Spielzeuge, etwa den Nachfolger Vector aus dem Jahr 2018. Mit dem an eine Carrera-Bahn erinnernden Autorennspiel Drive begann Anki 2013, erste Produkte zu verkaufen. Diese wurden sogar in Kooperation mit Apple gezeigt. Das Unternehmen konnte im Jahr 2017 auch noch einen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar vorweisen. Das hat das Startup nicht vor dem Ende bewahrt.

Zusammenfalten und Einpacken

Auch der Roboter Laundroid konnte nicht weiterentwickelt werden. Das Unternehmen Seven Dreamers Laboratories musste im März 2019 Insolvenz anmelden. Sein Produkt sollte automatisch im Kleiderschrank Wäsche falten, zusammenlegen und einsortieren. Davon überzeugt war auch Panasonic, die mit 60 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert und den Roboter mitentwickelt haben.

Trotzdem blieb der Erfolg des Laundroid aus, was wohl auch am Preis von 16.000 US-Dollar lag. Insgesamt etwa 18 Millionen Euro Schulden häufte Seven Dreamers an. Auch machten Konkurrenzprodukte, die weniger kosten, dem Unternehmen das Leben schwer. So wird es den Laundroid in seiner Urform und dessen Hersteller nicht mehr geben. Die Idee an sich existiert aber weiter.

Fernseher im Standby-Modus

Der deutsche TV-Hersteller Loewe stellte Ende Mai 2019 vorerst den Betrieb ein. Das Unternehmen konnte sich trotz einer zuvorigen Rettung im Jahr 2013 nicht aus der Insolvenz befreien. 500 Arbeitsplätze waren am Stammsitz in Kronach betroffen, größtenteils ging es um Jobs in der Produktionsanlage. Derzeit versucht der Insolvenzverwalter, für Loewe einen Käufer zu finden. Solange dieses Verfahren läuft, stellt das Unternehmen keine weiteren Produkte mehr her.

Der deutsche Produzent war einer der letzten verbliebenen TV-Hersteller hierzulande. Er wollte mit Qualität und einem anderen Design punkten, verlangte dafür aber überdurchschnittlich hohe Kaufpreise. Konkurrenten wie LG, Sony, Samsung und andere konnten den Markt für sich beanspruchen, während Loewe technisch meist hinterherziehen musste. Das wurde wohl nach ein paar Jahren zu viel.

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Arsenal 14. Jan 2020

AEG ist halt eine Marke von Electrolux geworden, die Geräte von Electrolux sind jetzt...

gott_vom_see 10. Jan 2020

Mir fehlt am meisten die automatische Inbox, bei der sinnfreies "sicher" aussortiert...

Aki-San 10. Jan 2020

Also Deepnude war nicht unbedingt nur wegen "moralischer" Bedenken seitens der Entwickler...

nici619 31. Dez 2019

Polizei im Bunker: War doch Share online, oder? R.I.P Share online, wir werden dich...

Mithrandir 30. Dez 2019

Hm, nicht ganz. Anki hatte Pläne (und Patente) für einen Vector 2.0 - DEN könnte man als...


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