• IT-Karriere:
  • Services:

Juicero geht der Saft aus

Ein Konzept, das fast schon an Betrug grenzt, findet ein verdientes Ende: Das Startup Juicero hat zu wenige Kunden überzeugt und muss deswegen schließen. Das Unternehmen bot verschiedene Säfte in einem Abomodell an, die mit einer speziellen Saftpresse zubereitet wurden. Der Preis war pro Saftpackung mit etwa fünf US-Dollar absurd teuer. Eine Saftpackung lieferte ein Glas gepressten Saft. Die dazugehörige Presse kostete anfangs 700 US-Dollar, ihr Preis wurde später auf 400 US-Dollar gesenkt.

Stellenmarkt
  1. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  2. Endress+Hauser Process Solutions AG, Freiburg im Breisgau

Allerdings konnten Kunden den Saft mit den bloßen Händen fast ebenso effizient ausdrücken. Das verärgerte sowohl Nutzer als auch Investoren. Spott und Betrugsvorwürfe waren die Folge. Am 1. September wird der Dienst eingestellt - nach nur 16 Monaten. Laut Aussagen von Juicero waren auch logistische Probleme bei der Verteilung der Saftpackungen ausschlaggebend. Bis zu 90 Tage danach können Kunden ihr Geld für die Juicero-Saftpresse zurückerhalten.

Air Berlin fliegt nicht mehr

Deutschlands zweitgrößte Airline gibt am 15. August die Insolvenz bekannt. Diese resultiert aus jahrelangen finanziellen Problemen. Mit einer Flotte von 139 Flugzeugen hat das Unternehmen 2016 einen Verlust von 780 Millionen Euro geschrieben. Flüge gingen in Kooperation mit der arabischen Fluggesellschaft Etihad Airlines an 239 Anflugpunkte in 77 Ländern. Von dieser erhielt Air Berlin bereits Ende 2011 finanzielle Mittel in Höhe von 73 Millionen Euro. Etihad wurde mit einem Anteil von 29 Prozent zum größten Einzelaktionär der Airline.

Nachdem Etihad Airlines die finanzielle Unterstützung einstellte, folgt die Insolvenzanmeldung. Interessenten und Käufer von Teilen der Gesellschaft sind Airlines wie Lufthansa, Condor und Easyjet. Das symbolische Aus markiert Ende Oktober der Pilot der letzten Air-Berlin-Maschine, die auf dem Flughafen Düsseldorf landet: Er fliegt eine Ehrenrunde über dem Flughafen und winkt dabei aus dem Cockpit - anschließend wird er vom Dienst suspendiert. Am 27. Oktober landet das letzte Flugzeug des Air-Berlin-Fluges BER4EVR auf dem Flughafen Berlin Tegel.

Chrome trennt sich von Symantec-Zertifikaten

Golem Akademie
  1. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management
    26.-30. April 2021, online
  2. Python kompakt - Einführung für Softwareentwickler
    19./20. April 2021, online
Weitere IT-Trainings

Für den Anbieter von Security Software Symantec ist der 12. September sicherlich ein harter Tag. Google kündigt an, den Support für Sicherheitszertifikate des Herstellers aus seinem Chrome-Browser zu entfernen. Betroffen sind Zertifikate, die vor dem 1. Juni 2016 ausgestellt wurden. Allerdings tritt die Einschränkung final erst im April 2018 in Kraft - mit der Chrome-Version 66. Chrome 70 soll sämtliche Symantec-Zertifikate ablehnen. Google hat den Schritt bereits eine Zeit lang diskutiert. Symantec verkauft seine Zertifikatsstelle für 950 Millionen US-Dollar an Digicert.

Google kritisierte Symantec im März 2017 bereits. Das Unternehmen habe teils die Kontrolle über seine eigenen Zertifikate verloren und sei daher ein Sicherheitsrisiko.

Dead-Space-Entwickler ist dead

Die Spieleentwickler von Visceral Games müssen sich ab dem 15. Oktober einen neuen Job suchen. Das Studio wird vom Publisher Electronic Arts geschlossen. Die Arbeiten an einem bis dahin unfertigen Star-Wars-Titel werden an ein anderes Entwicklerstudio des Publishers übertragen.

Visceral Games war bis zur Entwicklung des Horrorspiels Dead Space ein relativ unbekanntes Studio. Das Spiel um Isaac Clarke im Exoanzug konnte schnell viele Fans gewinnen. Ein zweiter und ein dritter Teil folgten. Später setzte EA das Studio auch für die Entwicklung von Titeln wie dem durchschnittlich guten Battlefield: Hardline ein.

Nach Aussagen eines Leveldesigners hatte Visceral bereits seit Dead Space 2 finanzielle Probleme. Der Titel habe sich zwar vier Millionen Mal verkauft, doch die die Marketingkosten seien zu hoch gewesen. Das Konzept eines Einzelspielertitels mit Storyfokus schien auch nicht mehr in die Businessstrategie von EA zu passen, das seinen Umsatz mittlerweile zur Hälfte aus Mikrotransaktionen wie etwa Lootkisten generiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kein Aprilscherz: Für Microsoft Codeplex ist SchlussUnity geht, Gnome kommt und sieht aus wie Unity 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 499,99€

skeks 28. Dez 2017

Mehr davon. Auch der clevershuttle Artikel sowie die e-Golf Story waren sehr gut...

Voutare 28. Dez 2017

Die kannst du normale weise ausstellen oder so umstellen dass er immer noch vorschlage...

zonk 25. Dez 2017

Zumindest die Kaufversion

noname_user 23. Dez 2017

Falsch. Er nimmt das, was ihm vorgegeben wurde.

Sharra 23. Dez 2017

Ich fand auch Vista war klasse. Man hatte einen prima Grund, nicht für die ganze...


Folgen Sie uns
       


Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_

Diverse Auszeichnungen zum Spiel des Jahres, hohe Verkaufszahlen und Begeisterung nicht nur unter reinen Star-Wars-Anhängern - wir spielen Kotor im Golem retro_.

Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_ Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /