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Kein Aprilscherz: Für Microsoft Codeplex ist Schluss

Elf Jahre lang konnten Softwareentwickler Microsofts Dienst Codeplex nutzen, um ihre Projekte mit anderen Entwicklern zu teilen. Dessen Ende am 1. April wird von Microsoft selbst bekanntgegeben. Das Unternehmen betont dabei, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handele. Am 15. Dezember wird der Dienst komplett heruntergefahren.

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Der Grund für die Abschaltung ist laut Microsoft simpel: Es gab einfach nicht mehr genug neue Inhalte. Im März seien lediglich 350 Projekte aktualisiert oder neu eingestellt worden. Das habe nicht den Weiterbetrieb des Dienstes gerechtfertigt. Microsoft selbst hat schon einige Zeit vorher viele seiner Toolkits nicht mehr über Codeplex, sondern über das Entwicklerportal Github verteilt. Ein Vorteil davon: Viele Produkte wurden quelloffen und allgemein verfügbar gemacht.

Hasta la vista, Vista!

Vista gilt unter Nutzern auch heute noch als eines der schlechten Windows-Betriebssysteme. Am 11. April stellt Microsoft den Support für das Betriebssystem ein, das Anfang 2007 Windows XP ersetzen sollte. Wenige Leute dürften vom Support-Aus betroffen sein, da Windows Vista selbst fast vollständig durch das gerade einmal zwei Jahre später erschienene Windows 7 ersetzt wurde. Für viele Nutzer galt das Betriebssystem als Betatest für den erfolgreichen Nachfolger.

Anders als bei Windows XP waren die Systemanforderungen von Vista sehr hoch, so dass es auf älteren Rechnern gar nicht oder schlecht genutzt werden konnte. Zudem berichteten viele Nutzer von von allgemeinen Leistungsproblemen, Bugs und Abstürzen.

Keine Zukunft für Panono

Dem Ergebnis der Crowdfunding-Kampagne nach hätte die Panono-Kamera ein Riesenerfolg werden müssen. Auf Indiegogo konnten der Berliner Informatiker Jonas Pfeil und sein Team 2013 eine Summe von 1,25 Millionen US-Dollar für das Projekt gewinnen - eine der bis dahin erfolgreichsten Kampagnen auf der Crowdfunding-Plattform. Dazu kamen im Jahr darauf 1,7 Millionen US-Dollar an weiteren Einnahmen auf der Plattform Companisto. Dennoch muss das Unternehmen rund um den Kameraball am 18. Mai Insolvenz anmelden.

Panono war ein Ball mit 36 integrierten Smartphonekameras. Er wurde in die Luft geworfen und löste gleichzeitig alle Kameras am Höhepunkt des Wurfweges aus. Die Bilder wurden in der Cloud zu einem 360-Grad-Panoramabild zusammengefügt. Das Ergebnis konnten sich die Nutzer in einer App oder per Link mit einer frei drehbaren Perspektive anschauen. 2013 war dieses Konzept noch recht neu, da 360-Grad-Kameras selten und teuer waren und Dienste wie Facebook 360 Video noch nicht verbreitet waren.

Allerdings hatten sich die Entwickler bei der Produktionszeit und dem Preis für Panono komplett verschätzt. Produkte sollten ursprünglich noch Ende 2014 ausgeliefert werden, wurden aber erst ein Jahr später überhaupt marktreif. Der Preis stieg von 600 Euro auf 1.500 Euro und später auf satte 2.000 Euro. Derweil wurden Alternativen immer preiswerter, so dass Panono bald nicht mehr konkurrenzfähig war.

Einen Monat nach dem Insolvenzverfahren hat Panono einen Investor gefunden. Firmengründer Jonas Pfeil ist jedoch nicht mehr dabei. Für Crowdfunder des Projektes gibt es zur Weihnachtszeit am 18. Dezember auch einen kleinen Trost: Jeder kann eine Kamera zu Produktionskosten kaufen, allerdings werden nur maximal 50 Stück im Monat hergestellt.

Microsoft stellt noch mehr ein

Während Windows Vista trotz seiner Mängel allein durch die Marke Windows weit verbreitet war, war Windows Phone zu keiner Zeit eine richtige Konkurrenz zu iOS und Android. Anfang 2017 betrug der Marktanteil in Deutschland drei Prozent.

Trotz des geringen Erfolges endet der Support für Windows Phone 8.1 planmäßig am 11. Juli 2017. Windows Phone 8.1 wird durch Windows 10 Mobile ersetzt, das allerdings auch wenig erfolgreich ist. Mittlerweile gibt selbst Microsoft-CEO Satya Nadella zu, dass er von seinem Windows Phone auf ein Android-Telefon gewechselt habe. 13 verschiedene Smartphones mit Windows 10 Mobile und Creators Update gibt es, viele davon sind bereits älter.

Die Zukunft von Windows Phone und Windows Mobile ist unklar. Geplant ist vorerst, dass Windows 10 Mobile mit dem Support von Windows 10 endet. Dieses Datum ist der 13. Oktober 2020. Der erweiterte Support läuft bis 2025.

 Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2017 eingestellt und geschlossen wurdeJuicero geht der Saft aus 
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skeks 28. Dez 2017

Mehr davon. Auch der clevershuttle Artikel sowie die e-Golf Story waren sehr gut...

Voutare 28. Dez 2017

Die kannst du normale weise ausstellen oder so umstellen dass er immer noch vorschlage...

zonk 25. Dez 2017

Zumindest die Kaufversion

noname_user 23. Dez 2017

Falsch. Er nimmt das, was ihm vorgegeben wurde.

Sharra 23. Dez 2017

Ich fand auch Vista war klasse. Man hatte einen prima Grund, nicht für die ganze...


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