Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde

Samsung stoppt die Produktion seines Galaxy Note 7, Google setzt seine Nexus-Reihe nicht fort und Nintendo lässt Fanprojekte schließen. 2016 wurden viele Dienste eingestellt und Unternehmen geschlossen.

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Offline - etliche Programme wurden 2016 eingestellt.
Offline - etliche Programme wurden 2016 eingestellt. (Bild: Michael Coghlan/Flickr.com/CC BY-SA 2.0)

Ein mikrowellengetriebener Raumgleiter findet keine Investoren, die Spielebranche muss auf Entwickler Lionhead verzichten und Smartphones kommen künftig ohne Firefox OS aus: Auch im Jahr 2016 mussten Firmen schließen, Software entfernt und Dienste beendet werden. Wir haben über viele solche Unternehmen und Programme berichtet. Eine Auswahl.

Kein Interesse an Game-Streaming

Inhalt:
  1. Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  2. Spielebranche ohne Lionhead
  3. Aus für Seene
  4. Brennende Akkus bei Samsung
  5. Schluss mit What.CD

15,7 Millionen Euro Verlust und kein Erfolg in Sicht: Das neue Jahr ist keine fünf Tage alt, da schließt Spielehersteller Square Enix seine auf Game-Streaming spezialisierte Tochterfirma Shinra Technologies. Der Grund: Neben Ubisoft lassen sich keine weiteren Partner oder Investoren finden. Zwei Jahre nach dem Start des Unternehmens im Jahr 2014 müssen nun die Büros von Shinra Technologies in New York und Tokio schließen. Der Traum von einer Technologie, mit der sich Spiele so einfach wie Videos auf Geräte streamen lassen, ist damit ausgeträumt.

Teure Mikrowellen für Triebwerke

Auch ein anderes Unternehmen muss sich einen Monat später, im Februar, von der Verwirklichung eines Traums verabschieden: Escape Dynamics. Die Firma wollte einen mikrowellenbetriebenen Raumgleiter bauen, der kleinere Frachten ins All befördern kann. Jetzt ist sie pleite.

Dabei klang das Konzept gar nicht schlecht. Ein wasserstoffbetriebenes Triebwerk sollte von außen durch Mikrowellen mit Energie versorgt werden. Parabolantennen sollten die Mikrowellen zum Raumschiff senden. Soweit die Theorie.

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In der Praxis sind sämtliche Bauteile sehr teuer. Allein für die Batterien, die den Stromspeicher für die Mikrowellenemitter darstellen sollten, wurde ein Preis im Bereich von einigen 10 Millionen US-Dollar angesetzt. Investoren lassen sich nur schwer für die Idee begeistern und Escape Dynamics gibt schließlich auf.

Keine Lichtfeldkameras mehr für Privatkunden

Erst auslösen, dann fokussieren: Lichtfeldkameras ermöglichen die nachträgliche Verschiebung der Schärfeebene. Lytro stellt solche Kameras her. Aber künftig nicht mehr für Privatkunden, beschließt das Unternehmen im April. Trotz erfolgreicher neuer Finanzierungsrunde über 50 Millionen Euro zieht sich Lytro aus dem Privatkundengeschäft zurück. Stattdessen wolle sich die Firma auf die Entwicklung einer Lichtfeld-VR-Plattform konzentrieren.

Wenige Monate vorher hatte Lytro seine erste Lichtfeldkamera für Video und virtuelle Realität vorgestellt - Lytro Immerge. Das ist eine 360-Grad-Lichtfeldkamera in Kugelform, die in mehrere Segmente unterteilt ist. Wann die Kamera verkauft wird, ist noch nicht bekannt.

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Spielebranche ohne Lionhead 
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Bachsau 01. Feb 2017

Doch, hab' ich schon gesehen. Aber Smartwatches sind generell ein Rohrkrepierer.

ksi 07. Jan 2017

Auch die Aussage "nur 100.000 Kunden" ist saublöd. Wegen einer so großen Anzahl von...

mnementh 05. Jan 2017

Ist ein japanisches Rollenspiel mit Schülern: https://de.wikipedia.org/wiki...

Bachsau 04. Jan 2017

War auch lange genug defizitär, wurde aber auch immer schlechter statt besser, daher...

maxmoon 27. Dez 2016

Aber gibt es nicht ein Smartphone OS das zu 100% Open Source ist und auch regelmäßig...


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