Schluss mit Google Plus

Einst wurde Google Plus als große Alternative zum Marktführer Facebook ausgelegt. Mit dem Einteilen von Freunden in verschiedene Freundeskreise hatte das soziale Netzwerk bei seiner Veröffentlichung sogar ein Alleinstellungsmerkmal - zumindest bis Mark Zuckerbergs Unternehmen dies teils kopierte. Dennoch konnte die Plattform nie viele Nutzer anziehen und Google kündigte im Oktober 2018 dessen Schließung an.

Der Grund, dass Google das Netzwerk aufgibt, ist allerdings ein anderer: Eine Sicherheitslücke verursachte das Offenlegen von vielen persönlichen Informationen. Google sprach von potenziell 500.000 Betroffenen. Die Lücke wurde von Google über einen langen Zeitraum verschwiegen. Es könnte eine taktische Entscheidung gewesen sein, dass das Unternehmen den Vorfall als Grund vorschiebt, um das verhältnismäßig wenig relevante Netzwerk zu beenden. Schließlich kosten Server auch Geld.

Kepler geht der Treibstoff aus

Fast zehn Jahre hat das Weltraumteleskop Kepler wichtige Bilder unseres Sonnensystems und darüber hinaus geschossen. Es half bei der Beobachtung von 100.000 Sternen, von denen Forscher fast 2.700 als Planeten identifizieren konnten. Ende Oktober 2018 ging dem Teleskop der Treibstoff aus, so dass es sich nicht mehr zur sich laufend ändernden Position der Erde orientieren kann, um Daten zu senden.

Die Kepler-Missionen liefen mehr als doppelt so lange wie geplant und wurden als sehr erfolgreich angesehen. Internationale Kooperation spielte eine große Rolle bei der Entdeckung von Planeten. So konnten Astronomen auf der ganzen Welt gemeinsam feststellen, dass mindestens 20 Prozent der sonnenähnlichen Sterne feste Planeten in der lebensfähigen Zone aufweisen und damit der Erde ähnlich sein könnten. Das James-Web-Teleskop soll diese und andere Planeten weiter untersuchen, allerdings bleiben die Fähigkeiten von Kepler wohl erst einmal unerreicht.

Die letzte Cebit war eine Kirmes

Im Sommer 2018 konnte auch Golem.de auf der komplett umgestalteten Cebit Riesenrad fahren und Bratwurst am Stand essen. Allerdings war eigentlich klar, was sich im November 2018 bestätigte: Die Messe wird 2019 nicht noch einmal stattfinden, war sie mit 78.000 Zuschauern das letzte Mal schon fast nicht mehr wiederzuerkennen. Mit der Cebit 2018 endet eine traditionsreiche Messe, die in der Mitte der achtziger Jahre ihren Anfang nahm.

Auf dem Messegelände gab es zu Anfang Elektronikneuheiten für den Endkundenmarkt zu sehen. Nachdem dieses Segment sich nach und nach auf andere Veranstaltungen konzentrierte - etwa der Ifa in Berlin - unternahm die Deutsche Messe AG den Wechsel zu einer Messe für Unternehmen und den Business-to-Business-Bereich. Das hatte rapide sinkende Besucherzahlen und ein merkliches Desinteresse der Medien und Anwesenden zur Folge. Die Veranstaltung fand 2018 erstmals im Sommer statt und wurde als ein Festival mit Musik und Attraktionen aufgezogen. Das Konzept war spannend, aber keine Rettung. Im Jahr 2019 liegt das riesige Messegelände zu diesem Zeitpunkt brach.

Notebooksbilliger und Medimax sind inkompatibel

Obwohl Notebooksbilliger und Medimax im September 2018 noch fest entschlossen waren, wird eine enge Kooperation oder sogar eine Fusion nicht zustande kommen, wie der Notebookhändler im November 2018 mitteilte. Notebooksbilliger war der Meinung, dass die beiden Unternehmenskulturen einfach zu verschieden seien.

"Zu unterschiedlich sind die Gene eines Onlineunternehmens wie notebooksbilliger.de mit geradezu kultiger Startup-Mentalität und eines traditionellen, gewachsenen Filial- und Franchiseunternehmens wie Medimax", schrieb Notebooksbilliger in der Pressemitteilung. Das Ganze klang damals ein wenig danach, als brauche das Unternehmen Medimax auch einfach nicht - eine Fusion war daher wohl überflüssig.

Ein Hybridfahrzeug weniger

General Motors scheint noch immer nicht aus der Rezession herauszukommen. Das Unternehmen entließ 14.000 Arbeiter, um "die Entscheidungsfindung zu rationalisieren". Für Kunden bedeutete das: Die Produktion des vergleichsweise preiswerten Hybrid-KW Chevrolet Volt wird eingestellt. Das teilte das Unternehmen im November 2018 mit. Das Fahrzeug wurde seit dem Jahr 2010 fast neun Jahre lang produziert - in den ersten Serien mit Reichweiten von etwa 57 bis 84 Kilometern.

Der Volt wird allerdings noch bis zum März 2019 hergestellt, bevor GM die Fließbänder abschaltet. Das Auto war für etwa 22.000 US-Dollar ein attraktives Angebot, vor allem da Hybridautos oft sehr teuer sind. Eventuell beendet GM die Reihe aber auch, weil das Unternehmen nach eigenen Aussagen an neuen Elektroarchitekturen arbeitet. Nach dem Jahr 2020 will der US-Automobilhersteller 75 Prozent seines Umsatzes mit elektrischen Fahrzeugen erwirtschaften. Es wird interessant sein zu sehen, wie das funktioniert, denn momentan baut das Unternehmen vornehmlich SUVs und Pickups mit Verbrennungsmotoren.

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Hacky 06. Jan 2019

Hallo Ich weis jetzt nicht ob ich hier richtig bin, wenn nicht löschen. Ich habe folgende...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Nachdem ich nach Jahren einmal einen Link zu einem kritischen Beitrag gepostet habe und...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Ich habe es jetzt schon so oft erlebt, dass Produkte von Firmen, die von einer anderen...

bnoob 28. Dez 2018

Technisch gesehen sind sie insolvent, STK hat aber wohl Assets und Markenrechte aufgekauft



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