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Google-Proteste lassen Militärprojekt auslaufen

Mitarbeiter bei Google protestierten gegen das Projekt Maven, das in Zusammenarbeit mit dem US-Militär ein Machine-Learning-System für Luftaufklärung realisieren sollte. Einige kündigten sogar ihren Job, um ihren Unmut darüber zu äußern. Erst nahm CEO Sundar Pichai in einem offenen Brief an seine Mitarbeiter dazu Stellung, dann lenkte das Unternehmen ein: Anfang Juni 2018 wurde bekanntgegeben, dass das Projekt bis 2019 auslaufe.

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Maven war für Google ein wenig lukratives Geschäft. Für 10 Millionen US-Dollar sollte die Technik über 18 Monate lang entwickelt werden. Die Zusammenarbeit mit dem Militär wäre allerdings ein guter Einstieg in weitaus lukrativere Geschäfte gewesen, wie sie etwa Microsoft bekommen hat: Das AR-Headset Hololens soll für 480 Millionen US-Dollar zu einem intelligenten Kampfvisor umgerüstet werden.

WD-Festplattenfabrik geschlossen

Der Großteil von 13.000 Mitarbeitern war im Juli 2018 ohne Job, denn Western Digital hat zu dieser Zeit seine Festplattenfabrik in Malaysia geschlossen. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt, seine Flashspeicher-Werke weiter auszubauen. Das Unternehmen konzentriert sich in Zukunft mehr auf diese Technik, die mittlerweile in fast allen mobilen Geräten zum Einsatz kommt.

Festplatten haben zwar generell an Bedeutung verloren, dennoch sind sie gerade in Rechenzentren, in NAS-Systemen oder in heimischen Desktopsystemen noch immer sinnvoll, da sie im Allgemeinen eine höhere Lebensdauer als SSDs aufweisen können - vor allem, wenn viele Schreibzyklen darauf ausgeführt werden. Trotzdem ist das Umdenken einer der großen verbliebenen HDD-Produzenten ein Zeichen: HDDs werden früher oder später obsolet sein.

Dawanda gibt auf

Der Onlineshop Dawanda war eine Alternative zur beliebten Plattform Etsy. Ende August 2018 musste das Unternehmen allerdings aufgeben. Das Unternehmen sah keine Perspektive mehr auf einem Markt, der auch von Ebay und anderen Onlinehändlern wie Amazon dominiert wird. Bereits im August 2017 musste die Firma 60 Prozent ihrer Mitarbeiter entlassen. Die Schließung war folglich nur eine Frage der Zeit.

Dawanda war wie Etsy eine Onlineplattform, auf der Künstler, Handwerker und andere Verkäufer ihre größtenteils selbst gemachten Produkte anbieten konnten. Es gab dabei sogar eine Zusammenarbeit zwischen den beiden ähnlichen Shops. Verkäufer konnten aufatmen, denn sie durften ihre Waren weiterhin auf Etsy anbieten. Für die Dawanda-Belegschaft hieß es allerdings, einen neuen Job zu finden.

Keiner will die deutsche Cloud

Microsofts auf Deutschland ausgelegtes Cloud-Angebot hat kaum Anklang gefunden. Deshalb hat das Unternehmen im September 2018 das Projekt aufgegeben. Kunden, die die deutsche Cloud nutzen, können dies weiterhin tun. Allerdings garantiert Microsoft keine neuen Funktionen mehr. Stattdessen sollen Nutzer ihre Aufmerksamkeit auf den Cloud-Dienst Azure lenken. Der sei ebenfalls DSGVO-konform.

Ursprünglich hatte Microsoft seine deutsche Cloud auf die besonderen Datenschutzbedürfnisse deutscher Unternehmen ausgerichtet. Während des Aufkommens von Cloud-Diensten wie AWS und Microsoft Azure waren Kunden hierzulande besonders vorsichtig. Mittlerweile sei das anders: Flexibiliät und Funktionsumfang seien kritische Punkte, die das Produkt nicht vollständig befriedige. Es ist nur folgerichtig, dass es deshalb von Microsoft nicht weiter unterstützt wird.

Bei Wimdu geht das Licht aus

Einst war Wimdu ein Konkurrent von Airbnb: Touristen konnten darüber ebenfalls Ferienwohnungen finden und mieten, Besitzer konnten sie präsentieren. Im September 2018 wurde allerdings bekannt, dass das Unternehmen zum Ende des Jahres 2018 schließt und alle 100 Mitarbeiter entlässt. Dabei waren es die Gründer und Brüder Samwer, die mit einer aggressiven Expansionspolitik eigentlich den Hauptkonkurrenten Airbnb verdrängen wollten.

Die Voraussetzungen dazu waren zumindest gut: 90 Millionen US-Dollar konnten die Brüder für ihr Startup im Jahr 2011 von einer schwedischen Risikokapitalgesellschaft erhalten. Schnell baute das Unternehmen Büros in 20 Ländern auf. Was daraus schließlich werden sollte, konnten die Gründer damals schwer ahnen. Zumindest Kunden mit offenen Buchungen im Jahr 2019 würden noch separat kontaktiert werden - eine letzte Amtshandlung.

Telltale gehen die Geschichten aus

Im September 2018 hat der Spieleentwickler Telltale Games einen Großteil seiner 250 Mitarbeiter entlassen. Für das Unternehmen sei es ein unglaublich schwieriges Jahr gewesen und die Zeit sei abgelaufen, sagte Unternehmenschef Pete Hawley. Es ist unklar, was mit noch offenen Spielereihen wie The Walking Dead geschieht. Klar ist, dass es keine künftigen Projekte mehr geben wird.

Telltale Games spezialisierte sich auf das eigentlich schon fast tot geglaubte Adventure-Genre. In kleinen Story-Episoden mussten die Spieler Rätsel lösen und sich mit verschiedenen, oft sehr gut geschriebenen Charakteren auseinandersetzen. Ein Merkmal für Telltale waren die Entscheidungen innerhalb der Handlung, die zu teils verschiedenen Enden geführt haben sollen. In der Realität waren diese aber stets relativ ähnlich, was auf teils harsche Kritik stieß. Bekannte Reihen spielten in den Universen von Borderlands, The Walking Dead und Game of Thrones. Jetzt sind die Geschichten auserzählt - ohne Happy End.

Ein letzter Flug ins All

Im September 2018 startete zum letzten Mal eine Rakete des Typs Delta 2 ins Weltall. Sie trug den Satelliten Icesat-2 mit sich, der sieben Jahre lang Lidar-Aufnahmen von der Erde schießen soll. Für den Betreiber der Rakete war es die hundertste Mission, die die Nasa allerdings viel Geld kostete. Etwa 412 Millionen US-Dollar bezahlte die Weltraumbehörde für den Start eines Relikts des kalten Krieges, da Flüge zuletzt knapp geworden waren und teure Bauteile und Personal ungenutzt blieben.

Die Delta 2 basierte auf der ballistischen Waffenplattform Thor, die Atomsprengköpfe nach Russland befördern sollte. Die Thor geht auf Zeiten noch vor dem Jahr 1960 zurück, in denen der kalte Krieg auf der Tagesordnung stand. Mittlerweile wird die Rakete weder für den Transport von Sprengköpfen noch für unwirtschaftliche Weltraumtrips benötigt. Das können moderne Systeme einfach besser.

Von Free-to-Play in die Geschichte

Wildstar war bei seiner Veröffentlichung 2014 ein direkter Konkurrent von Blizzards MMORPG World of Warcraft: Der Zeichenstil, die Animationen, das Gameplay, Questdesign und sogar die monatlichen Kosten ähnelten dem Vorbild. Bereits 2015 musste der Titel schon auf ein Free-to-Play-Modell umgestellt werden. Er hielt sich danach drei Jahre lang als Nischenprodukt. Im September 2018 war allerdings klar, dass das Spiel komplett eingestellt wird.

Die Ähnlichkeit zum Vorbild kam nicht überraschend, schließlich waren an der Entwicklung von Wildstar einige ehemalige Blizzard-Mitarbeiter und Wow-Entwickler beteiligt. Zuletzt spielten noch etwa 200 Nutzer gleichzeitig das eigentlich als MMORPG bezeichnete Spiel. Zumindest bekommen die und alle Spieler, die ab dem 1. Juli 2018 Ingame-Inhalte erstanden haben, ihr Geld zurück.

 Ubers autonome Fahrzeuge bleiben stehenSchluss mit Google Plus 
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Hacky 06. Jan 2019

Hallo Ich weis jetzt nicht ob ich hier richtig bin, wenn nicht löschen. Ich habe folgende...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Nachdem ich nach Jahren einmal einen Link zu einem kritischen Beitrag gepostet habe und...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Ich habe es jetzt schon so oft erlebt, dass Produkte von Firmen, die von einer anderen...

bnoob 28. Dez 2018

Technisch gesehen sind sie insolvent, STK hat aber wohl Assets und Markenrechte aufgekauft

goldeneyeonline 27. Dez 2018

Naja, der Anbieter selbst ist es ja nicht, der ist pleite ;-) Aber die Community für...


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