Abo
  • IT-Karriere:

Diebstahlgefahr: Siri schaltet mobile Daten bei gesperrtem iPhone aus

Siri kann die mobile Datenfunktion von iPhones auch bei einem gesperrten Gerät abschalten, wenn der Anwender richtig fragt. Das könnte es Dieben erleichtern, Smartphones unauffindbar zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Siri kann mehr als erwünscht.
Siri kann mehr als erwünscht. (Bild: Apple)

Normalerweise verhindert Siri beim iPhone die Deaktivierung des Mobilfunkmoduls, wenn das Smartphone gesperrt und mit einem Passcode versehen wurde. Doch ein Fehler in iOS ermöglicht es Angreifern, diese Sperre zu umgehen. Dazu reicht ein leicht modifizierter Sprachbefehl, wie auf Reddit berichtet und von Golem.de nachvollzogen wurde.

Stellenmarkt
  1. PSI AG Produkte und Systeme der Informationstechnologie, Berlin, Wil (Schweiz)
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Neustrelitz

Wer Siri "mobile Daten ausschalten" befiehlt, erhält bei einem gesperrten iPhone den Hinweis, dass das Smartphone zunächst mit dem Passcode entsperrt werden müsse. Dies ist auch das gewünschte Verhalten. Wer Siri jedoch lediglich "mobile Daten" sagt, braucht den Passcode nicht - Siri lässt auch so das Deaktivieren des Mobilfunkmoduls zu.

Der Bug lässt sich auch noch in der iOS-Version 10.3.2 nachvollziehen. Vermutlich wird Apple dem bald einen Riegel vorschieben, denn iPhone-Diebe könnten davon profitieren. Das Smartphone kann dann nicht mehr mittels "Mein iPhone finden" gesucht oder gelöscht werden. Das ist allerdings auch durch das Ausschalten des Geräts möglich. Auch dafür wird kein Passcode benötigt.

Falls gar das Kontrollzentrum im gesperrten Zustand geöffnet werden kann, weil der Nutzer das so eingestellt hat, lässt sich auch der Flugzeugmodus aktivieren und das Gerät von der Außenwelt abkoppeln.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBGRATISH10
  2. 529,00€ (zzgl. Versand)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

No name089 31. Mai 2017

Wenn du es dann neu aufsetzten willst verlangt itunes das das apple id passwort! Ohne...

No name089 31. Mai 2017

Ist doch egal. Berkaufst alles bis auf das mainboard! Bekommst bei nem iphone 6s rund 200...

ChMu 31. Mai 2017

Wozu? Wenn das Telefon erst mal aus war oder in den Standby gegangen ist, kann der Dieb...

deus-ex 31. Mai 2017

da ist dies nur eine von vielen weiteren optionen das Gerät offline zu nehmen. Ach ja...

lejared 31. Mai 2017

Funktioniert auch über den Home Button. Allerdings fordert Siri den PIN/Passcode auch...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  2. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?
  3. IT-Fachkräftemangel Arbeit ohne Ende

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /