Die Zukunft des Universums: Wie alles endet

Ob das Universum sich ewig ausdehnt oder in sich zusammenfällt und es einen neuen Urknall gibt, ist in der Forschung eine viel diskutierte Frage. Denkbar ist auch, dass trotz ewiger Expansion immer neue (Ur-)Knalle stattfinden.

Artikel von Miroslav Stimac veröffentlicht am
Derzeit ist die verbreitetste Annahme, dass das Universum durch einen Urknall entstand, ewig expandiert und in ferner Zukunft düsterer, leerer und kälter wird.
Derzeit ist die verbreitetste Annahme, dass das Universum durch einen Urknall entstand, ewig expandiert und in ferner Zukunft düsterer, leerer und kälter wird. (Bild: Pixabay)

Nach der Mehrheitsmeinung der heutigen Kosmologen ist das Universum mit dem Urknall, dem Big Bang, aus dem Nichts entstanden und expandiert seitdem. Doch über eine andere Frage gibt es weniger Einigkeit: Wie sieht die Zukunft unseres Universums aus?

Wird die Expansion auf ewig weitergehen und dazu führen, dass der Nachthimmel der Zukunft arm an Sternen und immer dunkler werden wird? Oder wird die Gravitation die Oberhand gewinnen und das Universum zu einem riesigen schwarzen Loch kollabieren, aus dem vielleicht ein neuer Knall ein neues Universum erschaffen wird?

Oder tritt vielleicht sogar ein ganz anderes Zukunftsszenario ein, das Raum und Zeit anders interpretiert?

Alles ein ewiger Kreislauf?

Es gibt viele kosmologische Modelle, nicht alle können in diesem Text vorgestellt werden. Von den vier Modellen, die hier behandelt werden sollen, beschreiben einige ein zyklisches, die anderen ein nicht-zyklisches Universum.

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Zyklisch bedeutet, dass das Universum wiederkehrende Phasen hat, die einen ewigen Kreislauf bilden. Zum Beispiel entsteht das Universum, expandiert, fällt wieder in sich zusammen und entsteht danach wieder neu, expandiert und so weiter. Nicht-zyklische Modelle gehen von einem einmaligen Ereignis aus, bei dem das Universum durch den Urknall entsteht und anschließend ewig expandiert.

  • Einsteins Formel der Zeitdilatation
  • Die Expansion des Universums nach dem Big Bang (Bild: NASA/WMAP Science Team / Public domain)
  • Geschlossen, gekrümmt, platt - für das Universum sind einige Formen vorstellbar. (Bild: NASA / WMAP Science Team)
  • Die gängigen Modelle über die Zukunft des Universums (Grafik: Miroslav Stimac)
  • Nicht immer ergeben die Winkel eines Dreiecks in der Summe 180° (Bild: Lars H. Rohwedder, Sarregouset / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0))
Die gängigen Modelle über die Zukunft des Universums (Grafik: Miroslav Stimac)
Alles über Astronomie: Die Wunder des Weltalls, Sterne und Planeten beobachten

Es gibt auch das statische Modell des Universums, das es stabil, also ohne Expansion oder Kontraktion, beschreibt. Es hat aber nur noch historische Bedeutung, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts diskutiert und mittlerweile durch Beobachtungen und Messungen der Expansion des Universums widerlegt.

Um die jeweiligen Modelle zu verstehen, muss zunächst einmal erklärt werden: Wie ist das Universum entstanden beziehungsweise welche Vermutungen hat das Standardmodell der Kosmologie darüber?

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Wie vermutlich alles begann 
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Neuro-Chef 14. Mai 2021

Mich auch. Ich fand dabei nur nicht plausibel, warum das Militär ausgerechnet labile...

Neuro-Chef 14. Mai 2021

Ja, sehr schön! :)

fein-beobachtet 26. Okt 2020

Zitat von Seite 4: "Nach einigen Minuten war das Universum kühl genug und es entstanden...

megazocker 17. Okt 2020

füllt ein Glas mit Wasser, wobei das Glas das MAX des Universum ist. Ein paar Zutaten wie...

Golg 16. Okt 2020

Mindestens einer der folgenden Aussagen ist wahrscheinlich falsch: 1. Es gibt nur dieses...



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