Vor allem dunkle Materie und dunkle Energie

Wie bereits erwähnt, besteht die Gesamtdichte des Universums Ω aus den Dichten der Komponenten ordinärer Materie, dunkler Materie, ordinärer Energie und dunkler Energie.

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Es ist erstaunlich, dass alle ordinäre Materie wie Sterne, Planeten, Gas, Staub und so weiter (etwa fünf Prozent) und die direkt messbare Energie in Form von Strahlung wie zum Beispiel Licht (weniger als ein Prozent) nur einen kleinen Teil von der Gesamtdichte Ω ausmachen. Die größten Komponenten sind die dunkle Materie mit etwa 27 Prozent und die dunkle Energie mit rund 68 Prozent.

Die dunkle Materie ist eine errechnete, unsichtbare Materie, die im Universum laut dem Standardmodell existieren muss. Gäbe es sie nicht, wäre zu wenig Materie da, Spiralgalaxien wie unsere Milchstraße wären wegen zu schwacher Gravitation instabil und Teile von ihnen würden auseinanderfliegen.

Selbst massereiche schwarze Löcher haben nicht genug Masse, um die berechnete Menge an dunkler Materie zu erklären. Vermutlich besteht dunkle Materie größtenteils aus Teilchen, die mit ordinärer Materie elektromagnetisch nicht in Wechselwirkung treten und durch dichte ordinäre Materie wie Felsen oder ganze Planeten nahezu ungehindert durchfliegen können.

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Deshalb sind Teilchen der dunklen Materie schwierig messbar. Sie üben jedoch eine Gravitationskraft aus, die großen Einfluss auf die Formbildung von Galaxien und Galaxienhaufen hat.

Die dunkle Energie ist mathematisch notwendig, um im aktuellen Standardmodell der Kosmologie die beschleunigende Expansion des Universums zu erklären.

Doch wie ging es nun eigentlich nach der kosmischen Inflation weiter?

Alles über Astronomie: Die Wunder des Weltalls, Sterne und Planeten beobachten

Nach der kosmischen folgt die gemütliche Expansion

Nach der Epoche der kosmischen Inflation verlangsamte sich die Expansion des Universums, setzte sich jedoch fort. Je größer das Universum wurde, desto geringer wurde seine Dichte und folglich sank die Temperatur. Nach einigen Minuten war das Universum kühl genug und es entstanden die ersten leichten Elemente, Wasserstoff und Helium, die die wichtigsten Baustoffe von Sternen sind.

Nach einigen Hunderttausend Jahren entstanden die ersten Atome, bestehend aus Protonen, Neutronen und Elektronen. Mit Zunahme der Materie im Universum gewann die Gravitationskraft, die der Expansion entgegenwirkt, an Bedeutung.

Sie war auch unverzichtbar für die Formierung der ersten Galaxien Hunderte Millionen Jahre nach dem Urknall. Ihr verdanken wir die Vielfalt der Objekte unseres nächtlichen Himmels.

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 Die Erde ist nicht flach, aber das Universum ist es!Big Crunch, Big Chill, Big Rip 
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Neuro-Chef 14. Mai 2021

Mich auch. Ich fand dabei nur nicht plausibel, warum das Militär ausgerechnet labile...

Neuro-Chef 14. Mai 2021

Ja, sehr schön! :)

fein-beobachtet 26. Okt 2020

Zitat von Seite 4: "Nach einigen Minuten war das Universum kühl genug und es entstanden...

megazocker 17. Okt 2020

füllt ein Glas mit Wasser, wobei das Glas das MAX des Universum ist. Ein paar Zutaten wie...

Golg 16. Okt 2020

Mindestens einer der folgenden Aussagen ist wahrscheinlich falsch: 1. Es gibt nur dieses...



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