Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Die Sims 4: Neue Technologien statt Kleinkinder

In Die Sims 4 wird es zumindest anfangs weder Kleinkinder noch Pools geben - Fans wittern Abzocke durch spätere kostenpflichtige Erweiterungen. Jetzt erklären die Entwickler ihre Entscheidung.
/ Peter Steinlechner
54 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Sims 4 (Bild: Electronic Arts)
Die Sims 4 Bild: Electronic Arts

Was ist das Leben schon ohne Kleinkinder und ohne Swimming-Pool! Zumindest viele Spieler, die sich auf Die Sims 4 freuen, wünschen sich die beiden Elemente - und haben verstimmt reagiert, als Electronic Arts vor einigen Wochen bekanntgab, dass es weder Babys noch Bassins geben wird. Viele Spieler befürchten, dass beides später in Form teurer Erweiterungen nachgereicht wird.

Die Sims 4 -Trailer
Die Sims 4 -Trailer (00:57)

Im Blog begründet Entwicklerin Rachel Franklin(öffnet im neuen Fenster) nun die Entscheidungen damit, dass angesichts neuer Funktionen und Technologien in dem Spiel zahlreiche "Kompromisse notwendig" gewesen seien. "An Stelle der Kleinkinder" habe sich das Team entschlossen, "bedeutsame und oft lustige Emotionen, glaubwürdigere Beweggründe und Interaktionen" sowie mehr "Tools für Erstelle-einen-Sim und realistischere Handlungsweisen" in das Programm einzubauen. Die Pools haben man geopfert, um direkte Bearbeitungen im Baumodus zu ermöglichen - dabei geht es darum, ein Haus "Raum-für-Raum bauen und dabei die selbstgebauten Räume kurzerhand austauschen" zu können.

Der Fall erinnert dezent an Sim City: Auch bei der Städtebausimulation hatten die Entwickler schon vor der Veröffentlichung für Unmut bei Spielern gesorgt, weil sie nach deren Meinung auf einige wichtige Elemente verzichtet hatten - bei Sim City waren es ein Offline-Modus und große Maps. Später hat Maxis zumindest den Offline-Modus per Update nachgereicht . Die Sims 4 erscheint nach aktuellem Stand am 4. September 2014 für Windows-PC.


Relevante Themen