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Die Sims 4 Angespielt: Oberweite, Übergewicht und Emotionen auf Knopfdruck

Auch gestandene Shooter-Fans mussten beim Ausprobieren von Die Sims 4 kichern - dank der vielfältigen neuen Möglichkeiten des Editors und des massiven Einsatzes von Gefühlen.

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Create-A-Sim in Die Sims 4
Create-A-Sim in Die Sims 4 (Bild: Electronic Arts)

Bei Präsentationen von neuen Spielen auf der Gamescom 2013 geht es meist ernst und ruhig zu. Eine Ausnahme: Electronic Arts, wo das Entwicklerstudio Maxis direkt neben Battlefield 4 und Need for Speed Rivals eine frühe Version von Die Sims 4 vorgeführt hat - und auch bei Journalisten für Lacher gesorgt hat, die sonst mit derlei Programmen nur wenig anfangen können. Grund waren vor allem die vielfältigen Möglichkeiten des neuen Personen-Editors.

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Wer beispielsweise eine muskelbepackte, großbusige Blondine oder einen dickbäuchigen Glatzkopf mit superbreiten Schultern erschafft und sie dann auf Knopfdruck nur in Unterwäsche in einem affektierten Mannequin-Gang oder einem kumpelhaften Schlurfschritt über den Bildschirm laufen lässt, muss sich schon sehr zusammenreißen, um nicht ins Kichern zu geraten.

Die Generalüberholung des Editors ist eines der wichtigsten neuen Elemente von Die Sims 4. Im Create-a-Sim-Modus lässt sich nur direkt durch Ziehen mit der Maus die Oberweite vergrößern, der Nasenflügel verbreitern oder der Po liften. Selbst Details wie die Größe der Iris oder die Ausformung des Mundwinkels lassen sich damit erstaunlich einfach manipulieren. Per Schieberegler lässt sich dem Sim sein muskulöser Körper mit Sixpack oder ein deutliches Übergewicht verpassen. So mancher Rollenspielfan würde sich so etwas bei der Charaktergenerierung wünschen.

Auch das Errichten von Häusern soll in Die Sims 4 wesentlich einfacher werden. Wer mag, kann einfach einzelne Module von Wohnräumen wie aus einem Katalog auswählen und fertig eingerichtete Wohn- oder Schlafzimmer aufstellen; die Einrichtung kann dann nachträglich noch verändert werden.

Die ganz großen Gefühle!

Die wichtigere zweite Neuerung sind nun Gefühle, die eine wesentlich größere Rolle spielen sollen als im derzeit aktuellen Teil 3. Maxis hat auf der Gamescom 2013 eine längere Sequenz gezeigt, bei der ein Sim namens Ollie mit einer jungen Frau namens Sofia flirten möchte, sich dann aber ein gewisser André einmischt - und zwar, indem er ein melodramatisches Lied auf einer Geige fiedelt, was Ollie in schwere Depressionen stürzt. Mit bebender Unterlippe steht er abseits und erholt sich nur langsam...

Dann greift er zu einer Voodoo-Puppe, wendet sie auf den Konkurrenten an, der wenig später vor Schmerz aufschreit und seine Enttäuschung dann einen Raum weiter im Fitnessstudio am Sandsack abreagiert. Ollie ergreift seine zweite Chance, wenig später küsst er Sofia.

Die Emotionen kann der Spieler, je nach Situation, auch aktiv aufrufen. Er kann aus einer Vielzahl von Vorgaben wählen. So könnte Sofia auch anders reagieren: Per Menü kann der Spieler dafür sorgen können, dass sie sich mit einem schlüpfrigen Scherz wieder an Ollie wendet oder sich bei der Annäherung von André übergibt. Auch etwas weniger drastische Aktionen sind möglich - beispielsweise kann man bestimmen, dass Ollie einfach nur dezent seine Muskeln spielen lässt, worauf sein Flirtziel reagieren dürfte. Wer beim Stichwort Die Sims 4 positive Emotionen entwickelt, muss noch bis 2014 warten - dann soll das Programm für Windows-PC auf den Markt kommen.



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kerub 27. Aug 2013

Ehrlich gesagt glaube ich, dass EA mittlerweile einen Wandel durchmacht. Klar, Mit Sim...

kerub 27. Aug 2013

Mit dem Unterschied, dass die Carbon Engine von EVE vor mehr als 2 1/2 Jahren (Vorabtests...

Hackbreaker 26. Aug 2013

Genau aus den selben Gründen kann ich Yoshi's New Island für den 3DS kaum erwarten...

Lala Satalin... 26. Aug 2013

Er sagte "Pegi twelve". oO Soll der Thread ein Witz sein?

Coding4Money 23. Aug 2013

Sims fürs Smartphone hatte aber auch kaum etwas mit den echten Sims zu tun. Das war ja...


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