Wird das Auto zum größten Wearable?

Auch beim Straßenverkehr redet die Branche in diesen Tagen viel vom Wandel. Autos, die zu Robotern werden, sollen die Zahl der Verkehrstoten senken und die derzeit rund eine Milliarde Fahrzeuge effizienter nutzen. Bis zum fahrerlosen Auto, da ist man sich trotz allen Optimismus einig, ist der Weg noch weit. Aber das intelligente Auto scheint auf der SXSW zum Greifen nah. Schon jetzt bietet etwa Ford ein Developer Kit an, mit dem Hacker neue Tools entwickeln können. Und der Elektroautohersteller Tesla setzt auf eine Integration von Google Glass. Doch das ist erst der Anfang.

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Das Auto, meinen viele, werde schon bald zum größten Wearable, Scheibenwischer sollen dann ebenso Daten sammeln wie Autoreifen. "Das Auto hat mehr Sensoren als je zuvor, das eröffnet ganz neue Möglichkeiten", sagt Jason Torchinsky von Gawker Media. Meteorologen könnten mit Hilfe der Informationen genauere Wettervorhersagen machen, Städte ihre Verkehrslage kontrollieren. Bald soll man sich in Mietwagen einloggen können und das eigene Profil samt Präferenzen einfach mitbringen. Die Musikanlage könnte den nächsten Song danach auswählen, wer gerade am Steuer sitzt. Informationen wie technische Störungen, erklärt Torchinsky, könnten auf der Frontscheibe angezeigt und "in einfachem Englisch erklärt werden, damit wir uns nicht auf den Mechaniker verlassen müssen".

Das vernetzte Auto

Auch Werbekunden hoffen dank der vernetzten Autos auf neue Möglichkeiten. Wenn sie ständig wissen, wo sich der Fahrer gerade aufhält, können sie gezielt den Weg zum nächsten Produkt zeigen. Nicht nur das. Wenn das Auto ständig Daten an die Umgebung funkt, könnten Unfälle in Zukunft leichter analysiert und Versicherungsprämien gesenkt werden, wenn das Fahrverhalten es zulässt. Auch neue Bezahlmodelle werden in Austin angedacht. Eine der Ideen: Man abonniert bestimmte Dienste und bekommt das Auto, genauso wie sein Smartphone, entsprechend billiger.

Langfristig soll das Auto genauso zu einer Plattform werden wie das Smartphone. Schon jetzt hat Apple erste Lizenzverträge mit Herstellern wie Mercedes geschlossen. "Bald", ist Torchinsky sicher, "werden wir unser Auto danach aussuchen, mit welchem Betriebssystem es läuft". Müssen wir uns angesichts dieser Visionen vor Hackern fürchten? Bedenken hört man hier kaum. "Ohne physischen Kontakt wird es nicht möglich sein, einfach per Smartphone die Bremsen abzuschalten", ist Torchinsky sicher. Damit ist das Thema erstmal erledigt.

Die Zukunft gehört den Maschinen

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Fragen bleiben nach der Woche in Austin trotzdem. Denn je mehr Autos untereinander kommunizieren und Daten sammeln, desto unübersichtlicher werden die Daten. Viele sehen dringend Nachholbedarf, vor allem vonseiten der Politik. Die wichtigste Frage, die noch immer unbeantwortet ist: Wem gehören die Daten, die das Auto der Zukunft produziert? Dem Fahrer, dem Autobauer, der App?

Verbraucher müssten wissen, welche persönlichen Daten ihre Autos übermitteln, meint Cora Han von der Federal Trade Commission. Es seien klare Grenzen nötig, die bestimmen, welche Informationen mit wem geteilt werden dürfen. Schwierig werde es etwa, wenn Autos auffälliges Fahrverhalten automatisch an die Versicherung meldeten. "Verbraucher brauchen Transparenz, um eine wirkliche Wahl zu haben", fordert die Expertin.

In Austin sind das jedoch Randprobleme. Die Zukunft, da scheint man hier sicher, gehört den Daten und den Maschinen. Was das genau heißt? Catherine Mc Cullough von der Intelligent Car Coalition: "Das werden wir mit der Zeit herausfinden."

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 Die Roboter-Revolution: Die Maschinen kommen
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cwexperts65 14. Apr 2014

Werden wir alle arbeitslos? Nicht nur von Robotern, was vielleicht noch ein bisschen...

dasQ 14. Mär 2014

Ich will aber mein Hoverboard und die Nikes aus BTTF :D

CraWler 12. Mär 2014

Die erste technische Revolution hat ja vor allem auf der Ersetzung der Muskelkraft von...

Zockmock 12. Mär 2014

Lass es doch, manche wollen es nicht verstehen oder können es Mangels fehlendem...



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