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Die Nextcloud Box soll das Aufsetzen einer heimischen Cloud einfach machen.
Die Nextcloud Box soll das Aufsetzen einer heimischen Cloud einfach machen. (Bild: Nextcloud)

Wachstumsschmerzen, Apps und Snaps

Ein Klick auf Finish setup schließt den Vorgang ab und der Nutzer landet auf einem Begrüßungsschirm, der den Download der passenden Nextcloud-Apps für Linux, Windows, OS X, aber auch für Android und iOS empfiehlt. Doch es gibt noch andere Wege. Über die Weboberfläche lassen sich Dateien problemlos auf den Server laden. Auch ein Webdav-Zugriff über die URL http://ubuntu-standard.lan/remote.php/webdav/ ist möglich. Der Webdav-Ordner lässt sich leicht in die Dateimanager verschiedener Betriebssystem integrieren.

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Nicht zuletzt kümmert sich bei Bedarf der Nextcloud-Client um den Datenaustausch mit der Cloud. Fertige Pakete für Linux-Distributionen gibt es bislang aber nur vom Owncloud-Client, dessen Installation im Test problemlos glückte. Für den Nextcloud-Client für Linux ist der Quellcode erhältlich. Binärdateien für Windows und MacOS stehen aber bereit. Wie bei der großen Konkurrenz von Dropbox, muss dann ein Ordner festgelegt werden, in den die zur Synchronisation vorgesehenen Dateien verschoben werden.

Hier gab es aber auch einige kleine Probleme. Der erste Versuch, ein Raspbian-Image mit einer Größe von 4,1 GByte vom lokalen Rechner auf die Box zu verschieben, scheiterte. Auch der Upload der ISO-Datei über das Webinterface klappte nicht, selbst mit dem Owncloud-Client schlug dies fehl.

Der Fehler liege an PHP, das auf dem eingesetzten 32-Bit-System nicht mit 2 GByte großen Dateien zurechtkomme. Workarounds seien kompliziert und man hoffe auf kommende 64-Bit-Systeme, die diese Beschränkung nicht mitbrächten, erklärt Jos Poortvliet, Community-Manager bei Nextcloud, auf Nachfrage.

Apps

In Ordnung, große Dateien mag die Box nicht. Vielmehr scheint es darum zu gehen, Bilder, Dokumente, Kontakte und Kalenderdaten im lokalen Netzwerk zu teilen. Zudem lassen sich Apps für Nextcloud und Ubuntu installieren.

Die Nextcloud-Apps lassen sich auswählen, indem oben links in der Kopfzeile auf das Dropdown-Menü geklickt wird. Einige der Apps installiert Nextcloud automatisch, bei anderen müssen das Nutzer selbst nachholen. Dazu gehören etwa eine Galerie, eine Kalender- und Kontakte-App, ein XMPP-Chat, ein PDF-Betrachter und eine Backuplösung. Über Enable lassen sich die Apps jeweils aktivieren. Die Kalender-App integriert existierende Kalender über eine Caldav-URL.

  • Beim ersten Anmelden bewertet die Nextcloud-Seite auch die Passwortstärke.
  • Nextcloud hat bereits nutzbare Apps an Bord, der Ubuntu Snap Store ließ sich hingegen nicht aktivieren.
  • Ist sie korrekt verkabelt, konfiguriert sich die Nextcloud Box fast von selbst.
Nextcloud hat bereits nutzbare Apps an Bord, der Ubuntu Snap Store ließ sich hingegen nicht aktivieren.

Das Benutzermenü rechts oben führt in die Benutzerverwaltung und über den Eintrag Admin in ein Administrationsmenü. Das fordert zunächst dazu auf, doch am besten HTTPS einzuschalten. Dafür muss aber auf die Kommandozeile gewechselt werden, was per SSH-Login gelingt: ssh ubuntu@ubuntu-standard.lan

Wobei das Standardpasswort ubuntu lautet. Wer allerdings nichts vom automatisch aktivierten SSH-Zugang weiß, könnte damit unter Umständen eine böse Überraschung erleben. Mit den Standard-Login erhalten theoretisch alle Nutzer im lokalen Netzwerk Rootrechte auf der Box, was nicht empfehlenswert ist. Das Standardpasswort zu ändern, ist daher Pflicht. Der Befehl dafür ist passwd.

Das Gerät sei sowohl eine erste Version als auch ein Referenzgerät, entschuldigt Community-Manager Poortvliet den unsicheren SSH-Zugang. Wir dachten, es wäre gut, wenn die Leute sich anmelden und Dinge verändern. Man wolle auf lange Sicht keine Boxen bauen, sondern das anderen überlassen. Zumindest eine Erinnerung, das Passwort zu ändern, hätte der Box aber sicher gutgetan.

Snap Store per SSH

Mit Hilfe des SSH-Zugangs lässt sich immerhin eine Vorabversion des Snap Store von Ubuntu integrieren, theoretisch jedenfalls. Dazu wird der Befehl sudo snap install snapweb --beta benötigt. Um den Store zu aktivieren, muss in das Nextcloud-Webinterface zurück gewechselt werden. Im Apps-Menü, muss dann auf Not enabled und rechts auf External Sites geklickt werden. Dann muss oben rechts in die Admin-Sektion gewechselt werden und im linken Bereich die Kategorie External Sites ausgewählt werden. Hier muss ein Name gewählt werden, im Feld URL die Adresse http://localhost:4200. Die Früchte der Mühen: Im Menü oben links tauchte tatsächlich ein neues Ubuntu-Store-Symbol auf. Beim Klick darauf passierte im Test allerdings nichts.

 Die Nextcloud Box im Kurztest: Die heimische Wolke ist noch nicht einfach genugHTTPS mit Let's Encrypt und Fazit 

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Schnarchnase 23. Nov 2016

Ok, dann ist es ein Server bzw. Heimserver wenn man so will. Mit Cloud hat...

oSu. 21. Nov 2016

Wenn es Dich nicht stört ein wenig selber zu schrauben, kann ich diese Lösung nur...

berritorre 18. Nov 2016

Klar. Ist eigentlich völlig bescheuert, aber ich kann es nachvollziehen. Ging mir selbst...

nille02 17. Nov 2016

Wie ich schrieb, ich habe die stable im Anschluss getestet. Das Ergebnis war...

mingobongo 16. Nov 2016

Wahrscheinlich ist es doch bei einem selbst gebauten NAS wie diesen auch gleich viel...



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