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Lenovo-Chef Yang Yuanqing
Lenovo-Chef Yang Yuanqing (Bild: Bobby Yip/Reuters)

Ziel: Spitzenreiter bei den Smartphones

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Bewegt sich Lenovo damit noch im klassischen Computergeschäft, will es dennoch mittelfristig auch bei den Smartphones Spitzenreiter werden. Der PC-Markt befindet sich nämlich schon seit einiger Zeit im Abschwung. Schon Anfang 2012 entwarf Lenovo-Chef Yang Yuanqing eine PC-plus-Strategie, die in den mobilen Markt reicht. Im Jahr 2012 investierte Lenovo rund 800 Millionen Dollar in den Aufbau von Forschung und Entwicklung sowie von Fertigungskapazitäten für Smartphones und andere mobile Geräte.

Anfang 2014 kaufte Lenovo Handyhersteller Motorola Mobility von Google für 2,9 Milliarden US-Dollar und wird damit der drittgrößte Smartphone-Hersteller nach Apple und Samsung. Und das soll erst der Anfang sein: Lenovos Vizepräsident J. D. Howard gibt die Losung aus, auf Platz 1 weltweit vorrücken zu wollen. Wichtige Patente und die Forschungssparte verbleiben allerdings bei Google.

Motorola als Weltmarke

Ganz risikofrei ist die Übernahme von Motorola nicht. Kurz nach Verkündigung des Deals gab Google bekannt, dass Motorola im vergangenen Quartal 384 Millionen Dollar Verlust gemacht hat. Lenovo ist aber vor allem eines wichtig: Mit Motorola hat es nun eine Weltmarke im Portfolio.

Lenovo geht es im Moment primär um Marktanteile: Bislang war Lenovo im Handybereich vor allem in China erfolgreich. Hinter Samsung ist es auf dem weltweit größten Smartphone-Markt immerhin auf Platz 2. Dort macht es 90 Prozent seiner Mobile-Umsätze. Aber auch in Ländern wie Indonesien, Indien, Vietnam, den Philippinen und Russland wachsen die Marktanteile.

Einkaufstour mit Hindernissen

Rückschläge bei seiner Einkaufstour musste Lenovo allerdings auch schon hinnehmen: Vergangenen Herbst überlegte Lenovo, den Smartphone-Hersteller Blackberry zu übernehmen. Daraus ist nichts geworden, weil die kanadische Regierung den Deal aus Gründen der nationalen Sicherheit verhindert hat.

Und auch der Weg zur heutigen Mobilstrategie ist keineswegs so geradlinig, wie er auf den ersten Blick aussieht. 2008, zur Hochzeit der Finanzkrise, verkaufte Lenovo seine kleine Mobilsparte an eine Investorengruppe für 100 Millionen Dollar, um sich stärker auf das PC-Geschäft zu konzentrieren. Doch die Entscheidung hatte den Siegeszug des gerade mal ein Jahr zuvor vorgestellten iPhones nicht berücksichtigt. 2009 musste der damalige Lenovo-Chef William J. Amelio gehen und sein Nachfolger Yang Yuanquing kaufte die Mobilsparte zum doppelten Preis wieder zurück, um nun den chinesischen Markt zu erobern.

Lenovo ist heute ein chinesisches Vorzeigeunternehmen und genau das, was die chinesische Regierung für viele chinesische Unternehmen anstrebt: Sie sollen sich über Zukäufe diversifizieren und auf der Wertschöpfungskette nach oben klettern. Dabei sollen sie eigene Marken etablieren, statt ausländische Marken lediglich zu unterstützen. Steigende Arbeitskosten sollen über die Produktion hochwertigerer Produkte eingefangen werden. Letztlich sollen so nicht nur bessere Jobs geschaffen, sondern auch die Wirtschaftsentwicklung vorangetrieben werden.

 Die "Legende" aus Hongkong: Lenovos Aufstieg zur Weltspitze

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Guardian 10. Feb 2014

Oh garnicht mitbekommen.

DrWatson 09. Feb 2014

Marktkapitlaisierung: IBM: $186.112.500.000 Lenovo: $ 8.419.127.040 IBM ist also 22...

soechse 07. Feb 2014

bei Dell kann man die Varianten zumindest selbst konfigurieren bei Lenovo sind die...

Legacyleader 06. Feb 2014

Also ich hab hier nen Lenovo Y510 hier stehen mit SLI Grafik von Nvidia, bei mir gehen...

wasimauge 06. Feb 2014

Fujitsu kann ich auch nicht empfehlen. Ich habe seit einem Jahr ein W530 mit...



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