Ein schwarzes Loch als Wireframe

Sechs Jahre später kam die Disney-Produktion Das schwarze Loch (1979) in die Kinos. Dieser Film wartete nicht nur mit der schnellsten Wireframe-Animation seiner Zeit auf, also einem Drahtgitter, das eine Form darstellt.

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Er hatte auch die längste Computergrafik-Sequenz, die es bis dato in einem Film gegeben hatte. Zu sehen ist das Wireframe-Modell eines schwarzen Lochs in der Eröffnungssequenz des Films.

1981 inszenierte Michael Crichton dann den Science-Fiction-Film Kein Mord von der Stange. Es ist ein heute weitgehend vergessenes Werk - sowohl im Hinblick auf Crichtons Oeuvre als auch auf das Genre. Bemerkenswert ist es aber, weil es hier den ersten kompletten CGI-gestalteten menschlichen Körper zu sehen gibt: in einer Szene, in der die Hauptdarstellerin Susan Dey von einem futuristischen Computer gescannt wird.

1982 war ein wichtiges Jahr für die Effekttechnik

Direkt im Jahr nach Crichtons Film ging es mit großen Schritten voran: 1982 wurde nicht nur ein großes Jahr für die Science-Fiction, sondern auch für die Effekttechnik. Gleich zwei Projekte schickten sich an, Grenzen auszuloten.

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Das kühnere von beiden ist der von Disney produzierte Tron, in dem ein Mann in die Welt eines Computers hineingezogen wird. Der Film stellt die erste Kombination aus 3D-CGI- und Realfilm dar. Etwa 15 Minuten Material in diesem Film sind vollkommen computergeneriert, darunter auch die wohl berühmtesten Sequenz: das Wettrennen mit den Light Cycles.

Zum damaligen Zeitpunkt konnten Computer zwar statische Bilder erschaffen, sie aber nicht automatisch animieren. Die Koordinaten für die Bewegung in jedem Bild musste manuell gestaltet werden. Für vier Sekunden Film waren 600 Koordinaten vonnöten. Der Film ist auch einer der ersten, der ein Gesicht animierte - hier das des Master Control Programs.

Für die Umsetzung wandte man sich an die vier damals führenden Computergrafik-Firmen: Information International Inc., MAGI, Robert Abel and Associates und Digital Effects. Es war keine Kooperation, sondern jede Firma kümmerte sich um spezifische Aspekte des Films.

TRON

Der Genesis-Effekt

Der zweite wichtige Film des Jahres war Star Trek II - Der Zorn des Khan. Hier gab es einige Premieren, etwa das erste CGI-Feuer oder die erste Bewegungsunschärfe bei Animationen, die sie realistischer erscheinen lässt.

Im Film wird auch der so genannte Genesis-Effekt gezeigt, eine radikale Art des Terraformings, die einen Planeten innerhalb weniger Tage lebenswert macht. Bill Reeves hat zusammen mit Ivan Sutherland das "Particle System" entwickelt, das es den FX-Künstlern erlaubt, Elemente wie Rauch, Wolken, Wasser oder Feuer zu erzeugen. In dem kurzen Genesis-Video ist eine Feuerwand zu sehen, die aus 750.000 Partikeln bestand.

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 Die Anfänge von Computergrafik im Film: Fast wie MagieEine CGI-Figur erwacht: ein Ritter aus Buntglas 
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demonkoryu 03. Jun 2021

Derartige Programme benutzen eher die GPU als die CPU.

Ach 21. Mai 2021

+1 Schließe mich an.

Cerdo 20. Mai 2021

Im Artikel wird das ein bisschen übergangen: Ed Catmull hat nicht nur die Hand animiert...

Hotohori 20. Mai 2021

Kein Problem mit FF hier, gleiche Version.



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