Didi Chuxing: China nimmt Uber-Rivalen vorerst aus den App-Stores

Die Fahrdienst-App Didi ist fast so viel wert wie der US-Konkurrent Uber. Die chinesischen Behörden setzen jetzt besseren Datenschutz durch.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Didi ist vorerst nicht in chinesischen App-Stores verfügbar.
Didi ist vorerst nicht in chinesischen App-Stores verfügbar. (Bild: Florence Lo/Illustration/File Photo/Reuters)

Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing ist kurz nach seinem Börsengang in New York ins Visier der chinesischen Aufsicht geraten. Die Pekinger Cyberspace-Aufsichtsbehörde ordnete am 4. Juli 2021 die Löschung der Didi-App aus chinesischen AppStores an. Bei einer Untersuchung seien "schwerwiegende Verstöße" bei der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten durch Didi festgestellt worden, hieß es. Das Unternehmen müsse die Probleme zunächst lösen.

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Didi teilte mit, dass es die Registrierung neuer Benutzer bereits zum 3. Juli gestoppt habe und daran arbeite, seine App gemäß den regulatorischen Anforderungen zu korrigieren. Nutzer, die die App bereits installiert hätten, könnten sie normal weiter nutzen. Man werde vollumfänglich kooperieren, teilte der Uber-Rivale mit.

Die Didi-Aktie war bereits am 2. Juli 2021 um mehr als fünf Prozent gefallen, nachdem die Aufsichtsbehörde eine Untersuchung des Unternehmens bekanntgegeben hatte. Bei seinem Börsendebüt zwei Tage zuvor waren die Papiere von Didi zunächst deutlich gestiegen und das Unternehmen erreichte zeitweise einen Börsenwert von rund 80 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Der US-Rivale Uber bringt es zurzeit auf eine Marktkapitalisierung von knapp 95 Milliarden Dollar.

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Die Aufsichtsbehörden in Peking hatten zuletzt eine ganze Reihe chinesischer Internet-Firmen ins Visier genommen und strengere Regeln für diese angekündigt. Im April hatten Chinas Wettbewerbshüter eine Rekordstrafe in Höhe von 18 Milliarden Yuan (2,3 Milliarden Euro) gegen den chinesischen Internet-Riesen Alibaba verhängt. Im vergangenen Jahr musste Alibaba zudem kurzfristig auf Anordnung der Behörden den Börsengang seiner Finanztochter Ant Group absagen.

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