Dice+: Elektronischer Würfel für Tabletspiele

Dice+ ist ein Würfel, dessen Augen durch LEDs erzeugt werden. Er kann mit dem Computer oder Tablet per Bluetooth kommunizieren und das Ergebnis direkt an das Spiel übermitteln. Zahlreiche Zusatzfunktionen machen den Dice+ zu mehr als einem einfachen Zufallsgenerator.

Artikel veröffentlicht am ,
Dice+
Dice+ (Bild: GIC)

Das seit Jahrtausenden bekannte Würfelspiel soll durch den Dice+ revolutioniert werden. Der Dice+ sieht aus wie ein herkömmlicher Würfel und kann auch so gespielt werden. Dass er ein elektronisches Innenleben hat, zeigt sich schon daran, dass statt der eingravierten Augen LEDs leuchten, um die Zahlen darzustellen.

  • Dice+ (Bild: GIC)
  • Dice+ (Bild: GIC)
  • Dice+ mit einem Tablet (Bild: GIC)
Dice+ (Bild: GIC)
Stellenmarkt
  1. Chief Information Security Officer (m/w/d)
    Tönnies Business Solutions GmbH, Rheda-Wiedenbrück
  2. CRM-Manager (m/w/d)
    Limbach Gruppe SE, Heidelberg
Detailsuche

Die Seiten des Würfels sind berührungsempfindlich und können zum Starten eines Countdowns verwendet werden. Durch die LEDs könnte auch angezeigt werden, welcher Spieler als Erster starten darf. In einem Spiel können bis zu 21 der Dice+ verwendet werden. Mehr lassen sich offensichtlich nicht voneinander unterscheiden. Der eingebaute Akku soll für bis zu 20 Stunden Spielzeit ausreichen. Geladen wird er über eine Micro-USB-Schnittstelle, die unter einer Schutzklappe verborgen ist.

In seinen Demos zeigte GIC, der Entwickler des Würfels, dass die Augenzahl auch auf einen Rechner beziehungsweise ein mobiles Gerät wie ein Tablet übertragen werden kann. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth 2.1 EDR. Bald soll auch Bluetooth 4.0 unterstützt werden.

Der polnische Hersteller des Würfels sieht den Einsatzzweck des Dice+ vornehmlich bei Computerspielen, bei denen durch die zusätzliche Elektronikkomponente mehr Spielspaß entstehen soll. Natürlich könnte auch mit einem virtuellen Würfel am Bildschirm gearbeitet werden, doch diesen Zufallszahlen würden die Menschen weniger vertrauen als einem greifbaren Gegenstand, so das Kalkül des Herstellers.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Die Augenzahl kann auf Wunsch allerdings beim Dice+ auch erst angezeigt werden, wenn der Würfel nicht mehr rollt. Im Würfel steckt ein Bewegungssensor, der auch ins Gameplay eingebunden werden kann: Wer kräftiger schüttelt, darf das Spiel eröffnen.

Der Erfolg des kleinen Würfels hängt von der Unterstützung der Spieleentwickler ab. GIC verhandelt nach eigenen Angaben mit diversen Entwicklern, will nach einem Bericht von Engadget aber auch mit Casinos ins Geschäft kommen. Der Dice+ wiegt 25 Gramm bei einem Kantenmaß von 26 mm.

Eine ähnliche Verbindung zwischen Brettspiel und Tablet hat die französische Firma Epawn entwickelt. Mit der Epawn Arena wurde allerdings nicht der Würfel, sondern das traditionelle Spielbrett aus Holz oder Pappe durch einen großen Flachbildschirm ersetzt, auf dem die Spielfiguren gesetzt werden. Dieser Bildschirm stellt eine Spielewelt dar, die wiederum von einem iPhone, einem Android-Smartphone oder einem Windows-Gerät gesteuert wird. Auf der CES 2012 wurde das System mit beispielhaften Spielewelten gezeigt, die von einem iPhone generiert wurden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Eurit 13. Jun 2012

beide nicht das video gesehen, da wird es gezeigt und erklärt

rommudoh 11. Jun 2012

Und die erwürfelte ist heller, selbst wenn der Würfel nachträglich nochmal gedreht wird...

Max-M 11. Jun 2012

Wenn die Batterie in der Mitte liegt, ist sie dann eine Kugel oder auch ein Würfel? Sonst...

charlie_mops 11. Jun 2012

Wenn Du nun versuchst, alle Informatiker, die Deine Erkenntnis lesen, mit einer Tüte...

YoungManKlaus 11. Jun 2012

Solange es das Teil nicht in mindestens auch ner W20-Ausführung gibt is es komplett...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
20 Jahre Windows XP
Der letzte XP-Fan

Windows XP wird 20 Jahre alt - und nur wenige nutzen es noch täglich. Golem.de hat einen dieser Anwender besucht.
Ein Interview von Martin Wolf

20 Jahre Windows XP: Der letzte XP-Fan
Artikel
  1. Großbestellung: Autovermieter Hertz ordert angeblich 100.000 Autos bei Tesla
    Großbestellung
    Autovermieter Hertz ordert angeblich 100.000 Autos bei Tesla

    Autovermieter Hertz will seine Fahrzeugflotte elektrifizieren. Insidern zufolge hat das Unternehmen 100.000 Autos bei Tesla bestellt.

  2. Festnetz: Telekom baut mehr FTTH als Vectoring
    Festnetz
    Telekom baut mehr FTTH als Vectoring

    Die Zahl der Haushalte, die Fiber To The Home von der Telekom erhalten können, stieg im September um 187.000.

  3. Truth Social: Trumps soziales Netzwerk nicht mehr im App Store
    Truth Social
    Trumps soziales Netzwerk nicht mehr im App Store

    Die Schwierigkeiten für Trumps soziales Netzwerk halten offenbar weiter an. Eine Trump-Aktie hat aber massiv an Wert zugelegt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional günstiger • Punkte sammeln bei MM für Club-Mitglieder: 1.000 Punkte geschenkt • LG OLED55B19LA 120Hz 1.001,95€ • Alternate (u. a. Apacer 1TB SATA 86,90€ & Team Group 1TB PCIe 4.0 159,90€) • Echo Show 8 (1. Gen.) 64,99€ • Smart Home von Eufy günstiger [Werbung]
    •  /