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Diamond Omega: Randloses Topsmartphone mit zwei Dual-Kameras für 500 Euro

Archos bringt mit dem Diamond Omega ein Oberklasse-Smartphone nach Deutschland. Der Käufer erhält ein Gerät mit randlosem Display, Qualcomms aktuellem Oberklasse-Prozessor und zwei Dual-Kameras für nur 500 Euro.

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Diamond Omega
Diamond Omega (Bild: Archos)

Archos erweitert sein Sortiment um ein neues Oberklasse-Smartphone. Dieses ist voraussichtlich baugleich mit dem Nubia Z17S von ZTE, das bislang nicht regulär in Deutschland verkauft wird. Mit dem Verkaufsstart des Diamond Omega kommt das Smartphone über Umwege nach Deutschland. Beide Geräte zeichnen sich durch ein randloses Display aus, haben einen schnellen Prozessor und zwei Dual-Kameras.

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Das Diamond Omega hat einen 5,73 Zoll großen Touchscreen im ungewöhnlichen 17:9 Format. Es ist dadurch schmaler als ein klassisches 5,5-Zoll-Gerät, aber auch nicht so schmal wie die bei den großen Herstellern üblichen 2:1-Geräte. Mit einer Displayauflösung von 2.040 x 1.080 Pixeln sollten Inhalte klar erkennbar dargestellt werden. Es wird eine maximale Helligkeit von 470 cd/qm versprochen; damit soll es auch bei hellem Sonnenlicht noch gut ablesbar sein.

Dual-Kamera vorne und hinten

Das Smartphone verfügt über zwei Dual-Kameras. Die Hauptkamera besteht aus Sonys 23-Megapixel-Kamera IMX 318 mit einer Blende von f/2.0 und der 12-Megapixel-Kamera IMX 362, die über eine Blende von f/1.8 verfügt. Mit beiden Kameras sollen auch unter schlechten Lichtbedingungen noch qualitativ hochwertige Fotos entstehen. Auch gute Porträtaufnahmen mit einem bewusst gestalteten Unschärfebereich sollen damit möglich sein.

  • Diamond Omega (Bild: Archos)
  • Diamond Omega (Bild: Archos)
  • Diamond Omega (Bild: Archos)
Diamond Omega (Bild: Archos)

Das gilt auch für die Dual-Kamera-Lösung auf der Vorderseite. Dort kommen zwei 5-Megapixel-Kameras zum Einsatz. Die Kameras können Fotos im Raw-Format aufnehmen und erlauben etliche Nachbearbeitungsmöglichkeiten sowie bei Bedarf manuelle Einstellungen. Videos können in 4K-Auflösung aufgenommen werden.

Keine 3,5-mm-Klinkenbuchse

Das Smartphone läuft mit Qualcomms aktuellem Oberklasseprozessor Snapdragon 835. Der Octa-Core-Prozessor liefert eine Taktrate von bis zu 2,45 GHz. Der Arbeitsspeicher fällt mit 8 GByte sehr groß aus, so dass genügend Reserven auch für größere Apps sind. Der interne Speicher beträgt 128 GByte, einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht.

Das LTE-Smartphone ist mit zwei SIM-Card-Steckplätzen ausgestattet, so dass etwa berufliche und private Kommunikation voneinander separiert werden können. WLAN wird gemäß 802.11ac unterstützt, und es stehen Bluetooth 4.1 sowie NFC bereit. Auch ein GPS-Empfänger ist vorhanden. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse gibt es nicht, dafür liegt ein Adapter für den USB-Type-C-Port bei, um herkömmliche Kopfhörer weiter verwenden zu können.

Smartphone erscheint mit Android 7.1

Das Archos-Smartphone erscheint mit Android 7.1 alias Nougat, es wird also nicht mit der aktuellen Android-Version auf den Markt kommen. Als Oberfläche kommt Nubia UI zum Einsatz, die auch auf den Nubia-Geräten von ZTE verwendet wird, hier macht Archos keine weiteren Anpassungen. Vorinstalliert ist Google Assistant als digitaler Assistent.

Die Maße von 147,46 x 72,68 x 8,5 mm sind für die gebotene Displaygröße klein und liegen etwa auf dem Niveau eines 5,2-Zoll-Smartphones. Trotz des 5,73 Zoll großen Displays sollte das Smartphone noch recht gut mit einer Hand bedient werden können, es wiegt 170 Gramm.

Verkaufsstart im November

Das Diamond Omega hat einen fest verbauten 3.100-mAh-Akku, mit dem eine zweitägige Einsatzzeit realistisch erscheinen dürfte. Das Smartphone unterstützt Schnellladetechnik, so dass der leere Smartphoneakku nach fünf Minuten am Netzteil eine Nutzungszeit von fünf Stunden liefern soll.

Archos will das Diamond Omega in der zweiten Novemberhälfte 2017 zum Preis von 500 Euro auf den Markt bringen.



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backdoor.trojan 26. Okt 2017

Das ist kein zte das ist Nubia, zte hat Nubia verkauft... Ich finde ja es war dafür der...

FearTheDude 23. Okt 2017

Inzwischen sind Apple Produkte eher das kleinere Übel, aber auch nicht gefeit vor...

maxule 23. Okt 2017

Würde ich nicht machen. Zum einen ist es da vorne zu heiß (>>60 Grad). Zum anderen...


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