Abo
  • Services:
Anzeige
Will.i.am präsentiert zusammen mit der Telekom i.am+' Smartwatch.
Will.i.am präsentiert zusammen mit der Telekom i.am+' Smartwatch. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Dial mit Aneeda: Will.i.ams Smartwatch, die keine sein soll

Will.i.am präsentiert zusammen mit der Telekom i.am+' Smartwatch.
Will.i.am präsentiert zusammen mit der Telekom i.am+' Smartwatch. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ein großer Mobilfunknetzbetreiber will die Revolution im Bereich der Smartwatches starten. Und wen holt sich die Deutsche Telekom zur Unterstützung? Will.i.am! Herausgekommen ist ein interessantes, aber durchaus riskantes Konzept für eine intelligente Uhr mit Fokus auf Musik.
Von Andreas Sebayang

Für einen Technikjournalisten ist es schon etwas Seltsames, wenn er einen bekannten Musiker, Synchronsprecher, Firmengründer und ehemaligen Intel-Mitarbeiter wie Will.i.am auf dem Mobile World Congress zu sehen bekommt. Und das auch noch auf einer Pressekonferenz der biederen Deutschen Telekom. Hier der coole Hip-Hop-Künstler, dort der Konzern, der immer noch wie ein großes Beamtenunternehmen erscheint. Und beide verkünden nichts weiter als die Revolution im Bereich der Smartwatches. Verzeihung. Der Nicht-Smartwatches. Weder die Telekom noch Will.i.am wollen das neue Gerät dort verortet sehen, obwohl die Ähnlichkeit frappierend ist.

Anzeige

Aber was ist es? Eine "sprachbasierte mobile Plattform" mit dem Namen Aneeda, die alles bisher Dagewesene übertreffen soll, wie die Macher vollmundig versprechen. Die spricht man wie den Namen Anita im Englischen aus. Die Plattform funktioniert zunächst auf einem Gerät mit dem simplen Namen Dial, einer Uhr, die zugleich auch Smartphone ist, wie die Deutsche Telekom verspricht. Entwickelt von Will.i.ams i.am+ und exklusiv im Vertrieb der Deutschen Telekom in den Märkten, in denen sie aktiv ist - allerdings abzüglich T-Mobile USA, wie die Teilnehmer etwas peinlich berührt auf der Pressekonferenz zugeben müssen.

Eine ziemlich gut ausgestattete Smartwatch

Dial mit Aneeda macht durchaus manches anders als die typische Smartwatch. Eine Smartwatch ist sie in unseren Augen aber trotzdem - wenn auch eine besser ausgestattete. Sie hat einen abnehmbaren Akku im Armband, einen Slot für eine Nano-SIM-Karte und 32 GByte Speicher im Gehäuse. Außerdem hat sie einen 2-Zoll-Bildschirm, die üblichen Sensoren, die auch fürs Fitnesstracking geeignet sind, eine Kamera sowie Mikrofon und Lautsprecher. All das macht die Smartwatch autark von anderen Geräten. Weder soll ein Smartphone noch ein PC benötigt werden.

  • Auf dem MWC hat die Telekom zusammen mit Will.i.am die Smartwatch Dial vorgestellt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gerät arbeitet mit einem kapazitiven 2-Zoll-Bildschirm. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Akku kann abgenommen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Auf dem MWC hat die Telekom zusammen mit Will.i.am die Smartwatch Dial vorgestellt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Der Fokus liegt auf der Spracherkennung. Ein eigenes Voice-Betriebssystem ist installiert und steuert alles. Einen Touchscreen gibt es zwar auch, aber die allgemeine Bedienung ist auf die Spracherkennung ausgerichtet. Und: Die Ergebnisse sollen immer direkt gezeigt werden. Links zu irgendwelchen Suchmaschinenergebnissen solle es ausdrücklich nicht geben, versprechen die Macher. Es gibt zudem verschiedene Apps, die die Macher lieber Skills nennen. Dafür gibt es auch einen Skill-Store. Eine Infrastruktur zu dem Betriebssystem gehört also dazu.

Will.i.work? 

eye home zur Startseite
MrSpok 23. Feb 2016

Diese ganze Sprachsteuerung ist doch nicht zu gebrauchen, wenn man nicht gerade alleine ist.

Nullmodem 23. Feb 2016

nm

jjo 23. Feb 2016

Du hast aber schon im Artikel gelesen, das die Uhr ein Standalone Gerät sein soll? Großer...

Korrektor 666 23. Feb 2016

Der Bauform Handschelle sind sie wenigstens treu geblieben XD Viel Glück. http://gizmodo...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover
  2. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  3. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  4. PTV Group, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Pulp Fiction, Leon der Profi, Good Will Hunting)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Packstationen: Amazon will DHL mit Locker-Paketboxen Konkurrenz machen
Packstationen
Amazon will DHL mit Locker-Paketboxen Konkurrenz machen
  1. HQ2 Amazon braucht einen weiteren Hauptsitz
  2. Instant Pickup Amazon-Kunden erhalten Ware zwei Minuten nach der Bestellung
  3. Streaming Amazon schließt seinen Videoverleih Lovefilm

DeepL im Hands on: Neues Tool übersetzt viel besser als Google und Microsoft
DeepL im Hands on
Neues Tool übersetzt viel besser als Google und Microsoft
  1. Zitis Bundeshacker im Verzug
  2. Linksextremismus Innenminister macht Linksunten.indymedia dicht
  3. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben

Play Austria: Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
Play Austria
Die Kaffeehauskultur reicht bis in die Spielebranche
  1. Human Head Studios Nach 17 Jahren kommt die Fortsetzung für Rune
  2. Indiegames Erfahrungen mit der zufallsgenerierten Apokalypse
  3. Spielebranche Mikrotransaktionen boomen zulasten der Kaufspiele

  1. Re: Macht das überhaupt Sinn, eTrucks?

    logged_in | 21:01

  2. Re: na dann ist es nur noch ne frage der zeit bis...

    Sander Cohen | 21:01

  3. RAID6? Auf dem einen Bild erkennt man, ...

    philosophos | 21:00

  4. Re: Seit Monaten bekannt.

    coass | 20:58

  5. Performance

    flow77 | 20:53


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel