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Will.i.work?

Was dann gezeigt wird, lässt im Ansatz durchaus erkennen, was die Uhr anders machen soll als andere. Die Frage nach Flügen wird mit Ergebnissen auf dem Display angezeigt. Besonders stolz sind die Beteiligten auf die Interaktion mit der Musik. Was ein Künstler gerade so macht, oder wo das nächste Konzert gespielt wird, wird von Aneeda tatsächlich klug beantwortet - auf Englisch.

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Small Talk mit der Uhr funktioniert auch einigermaßen, wie viel davon von den Teilnehmern der Pressekonferenz einstudiert wurde, ist aber unklar. Auch bei Siri und Cortana funktionieren die Demos immer ziemlich gut. Selber ausprobieren können wir die Uhr nicht. Auf Deutsch kann sie auch nicht vorgeführt werden.

  • Auf dem MWC hat die Telekom zusammen mit Will.i.am die Smartwatch Dial vorgestellt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gerät arbeitet mit einem kapazitiven 2-Zoll-Bildschirm. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Akku kann abgenommen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das Gerät arbeitet mit einem kapazitiven 2-Zoll-Bildschirm. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Dass die Demo echt ist, zeigt sich aber daran, dass die mit Hilfe von Nuance entwickelte Spracherkennung ziemlich häufig versagt - und zwar ausgerechnet dann, wenn Will.i.am die Uhr seines i.am+-Kollegen nutzt. Der Kollege hingegen, mit deutlich hörbarem indischen Akzent, hat kaum Probleme mit der Uhr. Das kann daran liegen, dass sich die Spracherkennung laut den Machern an die einzelne Person gewöhnt, Will.i.am aber keine eigene Uhr an die Demonstrationsanlage angeschlossen hat.

Die Demo-Aneeda läuft auf einem Apple TV und der Dial zugleich. Damit will i.am+ auch demonstrieren, dass die Plattform plattformunabhängig arbeitet. Die Dial ist nur der Anfang. Mehr soll kommen.

Viele Versprechen

Die Vorführung wirkt erstaunlich unprofessionell. Der künstliche Perfektionismus der Siri- und Cortana-Vorführungen fehlt - ein erfrischend ehrlicher Ansatz bei einer frühen Produktankündigung. Insgesamt wird für Aneeda jedoch erst einmal sehr viel versprochen: Die sprachbasierte intelligente und kontextbezogene Suche soll alles bisher Dagewesene schlagen. Zumindest bei der Sprachausgabe klingt Aneeda aber nicht so gut wie die Konkurrenz. Alles andere lässt sich noch nicht beurteilen. Entsprechend diplomatisch bleibt Will.i.am auch auf die Frage eines Journalisten, was Aneeda denn von Siri halte. Für ihn seien die Systeme einfach verschieden.

Aneeda, Dial und die Plattformunabhängigkeit sind interessante Ansätze, die ohne die Deutsche Telekom und Will.i.am als Unterstützung wohl weniger Beachtung finden würden. Die Beteiligten meinen es ernst und wollen die Dial auf den Markt bringen. Wie allerdings das Geschäftsmodell rund um die Dial aussieht, lässt die Telekom offen. Einiges bietet sich an: Finanzierung über Mobilfunkverträge, Musikabos und Ähnliches sind vorstellbar. Dafür ist die Smartwatch den ersten Informationen zufolge gut geeignet. Wann es soweit sein wird, wollte aber keiner der Beteiligten sagen. Irgendwann im Laufe des Jahres 2016 soll die Dial verkauft werden.

 Dial mit Aneeda: Will.i.ams Smartwatch, die keine sein soll
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MrSpok 23. Feb 2016

Diese ganze Sprachsteuerung ist doch nicht zu gebrauchen, wenn man nicht gerade alleine ist.

Nullmodem 23. Feb 2016

nm

jjo 23. Feb 2016

Du hast aber schon im Artikel gelesen, das die Uhr ein Standalone Gerät sein soll? Großer...

Korrektor 666 23. Feb 2016

Der Bauform Handschelle sind sie wenigstens treu geblieben XD Viel Glück. http://gizmodo...


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