Diablo Immortal: "Monetarisierung kommt erst im Endgame"

Die "große Mehrheit" der Spieler gebe kein Geld aus: Blizzard-Chef Mike Ybarra hat sich zum Thema Geld in Diablo Immortal geäußert.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Diablo Immortal
Artwork von Diablo Immortal (Bild: Blizzard)

Im Gespräch mit der Los Angeles Times hat Blizzard-Chef Mike Ybarra die Monetarisierung in Diablo Immortal verteidigt. "Die Monetarisierung kommt im Endgame", sagte er. "Der Grundgedanke war immer, mit großartigem Gameplay sicherzustellen, dass Hunderte Millionen Menschen die gesamte Kampagne ohne Kosten durchlaufen können."

Zu den absurd hohen Kosten von mehreren hunderttausend US-Dollar, die mit etwas Pech bei den Glücksspielelementen für einen maximal ausgebauten Helden fällig werden können, äußerte sich Ybarra ebenso wenig wie zu den vielen kleinen und großen Tricks, mit denen die Spieler zum Geldausgeben gebracht werden sollen.

Nach dem Gespräch teilte die Presseabteilung von Blizzard noch mit, dass die "große Mehrheit" der Spieler kein Geld in Diablo Immortal ausgebe. Eine konkrete Zahl nannte das Unternehmen nicht.

Der Blizzard-Chef übte indirekt nur Kritik an seinen Vorgängern. Der zeitliche Abstand zwischen dem 2012 veröffentlichten Diablo 3 und dem für mobile Endgeräte und Windows-PC verfügbaren Immortal sei viel zu groß.

Dadurch habe das Studio eine Generation an Spielern ausgelassen. Seinen Angaben zufolge sind nun rund 50 Prozent der Spieler von Diablo Immortal völlig neu im Ökosystem von Blizzard.

Anfang Juli 2022 wurde bekannt, dass innerhalb der ersten 30 Tage nach der Veröffentlichung von Immortal rund 10 Millionen Spieler den Free-to-Play-Titel ausprobiert haben.

Bots stürmen Diablo Immortal

Das habe bei dem von Blizzard gemeinsam mit Netease produzierten Spiel für Einnahmen von rund 49 Millionen US-Dollar gesorgt. Die Daten wurden von Mobilegamer veröffentlicht.

Blizzard hat mittlerweile die zweite Season in Diablo Immortal gestartet. Es gibt einen neuen kostenlosen Battle Pass sowie zwei kostenpflichtige Erweiterungen mit zusätzlichen freischaltbaren Extras.

Blizzard hat außerdem Meldungen aufgegriffen, denen zufolge auch Bots in dem Spiel unterwegs sind - also skriptgesteuerte Helden, die Credits abgreifen. Das Entwicklerstudio bittet die Nutzer in seinem Blog, bei verdächtigen Figuren eine Meldung zu machen.

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gorden 08. Jul 2022

Ja kann ich unterstreich wenn es einfach wie ne art Abo bzw. Season Pass wäre wo man halt...

Clown 08. Jul 2022

Ich bin Diablo Spieler der ersten Stunde. Den ersten Teil hab ich erst zum Jahreswechsel...

Haukeeee 08. Jul 2022

Mit intensivem Spielen ist man die Kampagne auch an einem Tag durchgelaufen... der Rest...

LeeRoyWyt 08. Jul 2022

Das ist halt einfach nur Quatsch. Es gibt nachwievor Beispiele für mit verhätnis mäißg...



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