Diablo 3: Sprudelnder Reichtum im Auktionshaus
Fast so etwas wie eine Lizenz zum Gelddrucken hat Blizzard – versehentlich – in Version 1.0.8. von Diablo 3 eingebaut. Jedenfalls in der US-Fassung, wo der Patch früher als in Europa verfügbar war, konnten Spieler im Echtgeld-Auktionshaus ihr Gold verdoppeln, indem sie eine Auktion schlicht abgebrochen haben. Nach Berichten von Fanseiten wie DIII.de(öffnet im neuen Fenster) ist das duplizierte Edelmetall nahezu sofort auf Goldhandelsplattformen von Drittanbietern weitergereicht worden – welche Folgen das für die Ingame-Ökonomie hat, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Blizzard hat das Auktionshaus inzwischen offline gestellt und arbeitet an einem Fix. Die Entwickler haben inzwischen die Entscheidung getroffen(öffnet im neuen Fenster), nur die Spielstände von tatsächlich direkt betroffenen Spielern zurückzusetzen – das sei zwar sehr zeitaufwendig, aber von einem generellen Rollback sei die Community zu stark betroffen.
Inzwischen ist der Patch auf Version 1.0.8 auch in Europa verfügbar. Er enthält zahlreiche Änderungen bei den Klassen und im Koop-Modus; die Patch-Notes(öffnet im neuen Fenster) sind direkt bei Blizzard zu finden. Soweit bislang erkennbar, ist der für die Goldverdoppelung verantwortliche Bug hierzulande nicht vorhanden.
- Anzeige Hier geht es zu Diablo 4 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


