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Diablo 3: Mehr als 100 Euro Guthaben nur mit Authenticator

Blizzard hat die Nutzungsbedingungen für das Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 überarbeitet. Der neue maximale Tagesumsatz liegt bei 1.500 Euro, und für ein Guthaben von mehr als 100 Euro ist ein Schutz per Authenticator nötig.
/ Peter Steinlechner
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Diablo 3 (Bild: Blizzard)
Diablo 3 Bild: Blizzard

Am 15. Mai 2012 erscheint Diablo 3, gut einen Monat vorher hat Blizzard jetzt die Nutzungsbedingungen(öffnet im neuen Fenster) für das Echtgeld-Auktionshaus des Actionrollenspiels überarbeitet. So müssen Spieler ihr Konto ab einem Guthaben von mehr als 100 Euro mit einem Authenticator schützen – also entweder mit der etwa für Smartphones verfügbaren App oder mit der bei Blizzard für rund 10 Euro verfügbaren Hardware. Das Gesamtguthaben darf nicht mehr als 250 Euro betragen, die maximal zulässigen Tagesumsätze liegen bei 1.500 Euro.

Diablo 3 – Trailer (Der Barbar)
Diablo 3 – Trailer (Der Barbar) (03:23)

Spieler können durch den Handel mit Ingame-Gegenständen im Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 echte Euro verdienen. Das Geld können sie sich auszahlen lassen oder es direkt bei Blizzard ausgeben – etwa für die monatlichen Abogebühren von World of Warcraft.

Bei Spielern löst das Auktionshaus seit seiner Ankündigung Kritik und Diskussionen aus. Im Forum von Diablo 3 hat sich jetzt der Blizzard-Mitarbeiter Bashiok zu dem Thema(öffnet im neuen Fenster) geäußert. Unter anderem dahingehend, dass er sich wundere, dass ein Spieler, der Ingame-Gegenstände mit im Job verdientem Geld bezahle, von der Community nicht so geschätzt wird wie jemand, der das gleiche Item direkt im Spiel gefunden habe. "Logisch betrachtet müsste es doch genau andersherum sein, weil ein Job in der echten Welt nicht so viel Spaß macht wie ein Computerspiel" , so Bashiok, der im gleichen Posting auch seinen eigenen Job als weniger mitreißend als eine Runde Diablo 3 beschreibt.


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