Diablo 3: Blizzard zieht Verfügung gegen Goldverkauf zurück

Seit Jahren führt das deutsche Unternehmen Bossland einen aufwendigen Rechtsstreit mit Blizzard, jetzt feiert es einen Zwischenerfolg: Blizzard hat eine einstweilige Verfügung gegen den Goldverkauf in Diablo 3 zurückgezogen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Diablo 3
Artwork von Diablo 3 (Bild: Blizzard)

Im Jahr 2011 hat Blizzard die aus Zwickau stammende Bossland GmbH verklagt, jetzt hat die Firma einen größeren rechtlichen Zwischensieg errungen. Blizzard hat eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf virtueller Güter in Diablo 3 vor dem Oberlandesgericht Hamburg zurückgezogen. Dies hatten die Richter dem US-Unternehmen empfohlen, nachdem sie festgestellt hatten, dass der Goldverkauf wohl nicht wettbewerbswidrig sei und auch keinen Bruch der AGB von Diablo 3 darstelle.

Bei dem ersten Rechtsstreit zwischen Bossland und Blizzard ging es um Bots, mit denen Spieler Gold in World of Warcraft sammeln konnten - um es dann selbst zu behalten oder es zu verkaufen. Seitdem kämpfen die Firmen vor Gericht in mehreren ähnlich gelagerten Fällen, ein Verfahren befindet sich im Stadium der Revision vor dem Bundesgerichtshof. Fast alle haben das Ziel, Klarheit über die juristische Bewertung von virtuellen Gegenständen und über Dienstleister zu schaffen, die im Umfeld von Onlinespielen tätig sind.

"Ich bin froh, dass sich ein Oberlandesgericht endlich zutreffend und detailliert mit der juristischen Bewertung auseinandergesetzt hat und die Kernpunkte der Rechtslage derart sauber herausgearbeitet hat", sagte Bossland-Chef Zwetan Letschew. "Es zeigt sich endlich, dass die deutsche Rechtslage Wettbewerb fördern anstatt behindern will, weswegen ich optimistisch bin, dass der Bundesgerichtshof unsere anderen Geschäftsmodelle als zulässig ansehen wird." Blizzard hat sich öffentlich nicht zu den Verfahren geäußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /