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Diablo 3: Auktion beendet

Blizzard hat angekündigt, sowohl das Echtgeld- als auch das Goldauktionshaus von Diablo 3 am 18. März 2014 abzuschalten. Statt Auktionen soll künftig im Hauptspiel und in der kommenden Erweiterung Reaper of Souls das Loot-2.0-Gegenstandssystem für mehr Spielspaß sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Blizzard schließt die Auktionshäuser der PC-Version im März 2014.
Blizzard schließt die Auktionshäuser der PC-Version im März 2014. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Der Spieleentwickler Blizzard hat bekanntgegeben, das Echtgeld- und das Goldauktionshaus von Diablo 3 am 18. März 2014 zu schließen, also in sechs Monaten. Wie Produktleiter John Hight und Spieldirektor Josh Mosqueira erläutern, waren die beiden Auktionshäuser ursprünglich als praktische Handelsmethode gedacht - viele Spieler aber sehen darin mehr Geldmacherei seitens Blizzard, da der Entwickler eine Provision von gehandelten Gegenständen erhält, und eine Störung des Gleichgewichts, denn praktisch ist es nur mit Echtgeld möglich, die beste Ausrüstung zu erhalten.

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Die Entwickler bezeichnen die Auktionshäuser rückblickend als doppelschneidiges Schwert, welches die ursprüngliche Spielmechanik in Form des Belohnungssystems - Monster töten und immer bessere Gegenstände erhalten - ausgehebelt und somit ein wesentliches Element von Diablo 3 mehr oder weniger ruiniert hat.

Mehr legendäre Gegenstände und im November weitere Informationen

Mit dem Ende des Echtgeld- und des Goldauktionshauses soll das neue Loot-2.0-Gegenstandssystem Einzug halten, Blizzard plant, dieses noch vor der Erweiterung Reaper of Souls einzuführen. Künftig soll wieder "das Spiel selbst die beste Quelle von Gegenständen" werden. Dank Loot 2.0 erhalten Spieler wesentlich weniger normale sowie blaue Gegenstände, dafür mehr legendäre - diese Idee hat Blizzard bereits in einer zumindest ähnlichen Form in den Konsolenversionen von Diablo 3 umgesetzt, die Auktionshäuser gibt es ohnehin nur am PC.

Die Abschaltung des Echtgeld- und des Goldauktionshauses kommt zwar nicht überraschend, dennoch ist dies ein großer Schritt in Richtung vieler verärgerter Spieler, den Blizzard lange vor sich hergeschoben hat. Die Resonanz auf das Ende der ungeliebten Auktionshäuser ist in den Battle.net-Foren zumeist positiv, nur wenige beklagen sich darüber, dass sie künftig kein Geld mehr mit Diablo 3 verdienen könnten - was ihnen den Zorn anderer Spieler einbringt. Andere betonen hingegen, ohne Auktionshaus würde ihnen Diablo 3 weniger Spaß machen und Crafting erschwert werden.

Blizzard rät dazu, offene Geschäfte in den Auktionshäusern abzuschließen, weitere Informationen zum Ende dieses Spielelements möchte der Entwickler auf der Hausmesse Blizzcon bekanntgeben. Diese findet am 8. und 9. November 2013 in Anaheim, Kalifornien, statt und dort könnte auch der Veröffentlichungstermin von Reaper of Souls bekanntgegeben werden - eventuell ist das der 18. März 2014.



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IrgendeinNutzer 23. Sep 2013

Das denke ich mir bei so einigen Spielen, warum die Entwickler davon das echt nicht...

IrgendeinNutzer 23. Sep 2013

Meine Antwort ist zwar etwas spät, aber will mich noch für deinen Beitrag bedanken...

ustas04 20. Sep 2013

Um es mit den Worten eines anderen enttäuschten Users zu beschreiben: Willkommen Diablo...

Elgareth 19. Sep 2013

Hm...kann ich so nicht ganz nachvollziehen... Du hast Wüste (von Wüstenstadt bis Oase...

Nolan ra Sinjaria 19. Sep 2013

ein Hack&Slay mit Rollenspielelementen


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