Abo
  • Services:
Anzeige
DHLs Paketkasten für Mietshäuser
DHLs Paketkasten für Mietshäuser (Bild: DHL)

DHL: Paketkästen in Mietshäusern ab Anfang 2016

DHLs Paketkasten für Mietshäuser
DHLs Paketkasten für Mietshäuser (Bild: DHL)

Anfang kommenden Jahres will DHL den Paketkasten für Mietshäuser zur Serienreife bringen. In Kürze will die Konkurrenz aus DPD, GLS und Hermes ein eigenes Paketkasten-Konzept vorstellen, so dass Kunden bald mehr Auswahl erhalten könnten.

DHL will bald regulär Paketkästen für Mietshäuser anbieten. Im ersten Quartal 2016 sollen die derzeit im Test befindlichen Paketkästen zur Serienreife gebracht werden, erklärte DHL Golem.de auf Nachfrage und bestätigt damit einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Anzeige

Pilotprojekt läuft seit einigen Monaten

Die Deutsche-Post-Tochter DHL arbeitet derzeit mit der Wohnungsgesellschaft Vonovia, ehemals Deutsche Annington, zusammen und hat Mietshäuser in Berlin und Dortmund mit Paketkästen ausgestattet. Die Mieter der betreffenden Wohnungen können die Paketkästen kostenfrei nutzen. DHL verspricht, dass damit die Zustellung von Paketen nicht mehr verpasst werden kann. Wenn der Mieter nicht anzutreffen ist, wird die Lieferung im Paketkasten abgelegt. Die Kästen sollen vor Diebstahl geschützt sein.

Nur Mieter und DHL-Zusteller sollen Zugriff auf die Paketkästen haben. Der Mieter erhält nach einer kostenlosen Registrierung einen RFID-Chip, mit dem er seinen Paketkastenbereich öffnen kann. Der DHL-Zusteller nutzt entweder ebenfalls einen RFID-Chip oder einen Handscanner, damit er die Lieferung hinterlegen kann.

Über den Paketkasten können auch vorfrankierte Pakete versendet werden. Der Mieter muss also nicht erst die nächste Postfiliale oder Packstation aufsuchen, sondern braucht die Lieferung nur zur Abholung in die Paketstation zu legen. In den Mietshäusern wurden Paketkästen mit zehn unterschiedlich großen Paketfächern und sechs Briefkästen installiert.

Wenn die Paketkästen im ersten Quartal 2016 außerhalb des Pilotprojekts an den Start gehen, werden sie auch weiterhin ausschließlich für DHL-Sendungen genutzt werden können. Im Gespräch mit Golem.de betonte DHL, dass nicht geplant sei, die Paketkästen für Mitbewerber zur Verfügung zu stellen. DHL wolle die Sicherheit der Lieferkette gewährleisten und daher ganz bewusst keinen anderen Paketzustellfirmen Zugriff auf die Paketkästen erlauben.

DPD, GLS und Hermes mit Parcel Lock gegen DHL

Das Gegenkonzept wollen DPD, GLS und Hermes in einem erneuten Anlauf mit Parcel Lock initiieren. Bereits vor einem Jahr hatten damals noch DPD, GLS und Hermes zusammen mit UPS versprochen, mit Unibox einen Paketkasten auf den Markt bringen zu wollen. Diese Paketkästen sollte es bereits Ende 2014 geben, das Projekt wurde aber dann doch nie realisiert.

Mit Parcellock soll in Kürze ein neuer Anlauf starten; diesmal ist UPS nicht dabei. Die Paketdienste DPD, GLS und Hermes haben dafür das Gemeinschaftsunternehmen Parcellock gegründet. Erst im Oktober 2015 will Parcellock nähere Details zu den künftigen Paketkästen bekanntgeben. Damit soll es für Empfänger einfacher werden, Pakete unterschiedlicher Anbieter zu empfangen.

Aus Sicht der Paketdienste DPD, GHL und Hermes sind Paketkästen für die Empfänger nur dann sinnvoll nutzbar, wenn sie nicht nur von einem Anbieter verwendet werden, denn viele Empfänger würden Pakete von unterschiedlichen Dienstleistern erhalten. Daher soll Parcellock auch von anderen Paketdiensten genutzt werden können. Derzeit ist nicht absehbar, ob sich DHL daran beteiligen würde.

Noch ist unklar, ob es die Parcellock-Paketkästen gleich zu Beginn auch für Mietshäuser geben wird. Die Unibox war seinerzeit nur für Einfamilienhäuser konzipiert. DHL vermarktet Paketkästen für Einfamilienhäuser seit Mai 2014, aber es ist umstritten, ob sie stark nachgefragt werden. DHL sei mit der Nachfrage sehr zufrieden, Wettbewerber vermuten eher, dass die Paketkästen ein Flop sind. Denn das Ausfstellen eines Paketkastens ist mit erheblichen Kosten verbunden und dann darf er nur für DHL-Lieferungen verwendet werden.


eye home zur Startseite
katze_sonne 10. Sep 2015

Lag bei mir auch mal ca. 40 Minuten daneben. Klar, das ist genauer als der ca. 3 Stunden...

katze_sonne 10. Sep 2015

Ich bezweifel, dass die wirklich drinnen stehen werden... Oder mal ganz ehrlich, was...

katze_sonne 10. Sep 2015

Nicht immer? Ich bin mit dem Fahrrad ca. 10 Minuten zur nächsten Packstation unterwegs...

katze_sonne 10. Sep 2015

+1; Vor allem bin ich mir relativ sicher, dass dann nicht nur einer den "Schlüssel" zu...

SoniX 08. Sep 2015

Bei uns ists einfacher gelöst. Ein Paketkasten unterm Postkasten. Fasst zwei Pakete...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. operational services GmbH & Co. KG, Chemnitz, Zwickau, Dresden
  3. Jetter AG, Ludwigsburg
  4. Horváth & Partners Management Consultants, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 5,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  2. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  3. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  4. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  5. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  6. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  7. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  8. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen

  9. Deep Space Gateway

    Lockheed baut eine Raumstation aus Spaceshuttle-Frachtmodul

  10. Auftragsfertiger

    Samsung will Marktanteil verdreifachen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

  1. Re: Genau das passiert hier bei mir auch

    DooMMasteR | 14:41

  2. Re: mMn sollte man da noch ne bedingung hinzufügen

    My1 | 14:41

  3. Re: ja, und? wen interessierts? keinen!

    bjs | 14:40

  4. Re: Unvollständige Pressemitteilung...

    dxp | 14:40

  5. Bei uns passiert das sogar bei einzelnen Stra...

    DooMMasteR | 14:40


  1. 14:09

  2. 13:37

  3. 13:26

  4. 12:26

  5. 12:12

  6. 12:05

  7. 11:50

  8. 11:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel