DHL: Deutsche Post liefert keine Lebensmittel mehr

Die Deutsche Post DHL hatte mit Rewe 37.000 Haushalten die Belieferung mit Lebensmitteln gesichert. Doch der "Aufwand war extrem hoch".

Artikel veröffentlicht am ,
Pilotprojekt der DHL als Coronahilfe
Pilotprojekt der DHL als Coronahilfe (Bild: Deutsche Post DHL)

Obwohl die Deutsche Post DHL in der Pandemie zwischenzeitlich Supermarkteinkäufe im Kreis Heinsberg im Westen von Nordrhein-Westfalen zustellte, plant der Konzern kein Lebensmittelliefergeschäft.

Stellenmarkt
  1. Servicemanagerin Finanzwesen (m/w/d)
    Hannoversche Informationstechnologien AöR (hannIT), Hannover (Home-Office möglich)
  2. ERP-Administrator / Specialist (m/w/d)
    FLUX-GERÄTE GMBH, Köln, Maulbronn
Detailsuche

"Die Lebensmittellogistik mit ihren Anforderungen an Kühlung und Lieferzeiten ist eine Herausforderung, die sich in ein Massengeschäft, wie wir es mit Briefen und Paketen betreiben, nur mit extrem hohen Aufwand integrieren lässt", sagte Thomas Schneider, Betriebschef der Sparte Post & Pakete Deutschland, dem Kölner Stadt-Anzeiger. Seit Beginn der Pandemie sind Lebensmittellieferdienste wie Gorillas und Flink im Aufwind.

Im März 2020 hatte DHL in einem von der nordrhein-westfälischen Landesregierung unterstützen Projekt bestellte Waren von Rewe-Märkten in dem vom Coronavirus besonders betroffenen Raum Heinsberg geliefert. Per Postwurfsendung wurden 37.000 Haushalte im Bereich der Ortschaften Heinsberg und Gangelt über das Angebot informiert.

Waren von Rewe-Märkten ohne Kühlung

Um auch viele ältere Menschen zu erreichen, sammelte die Deutsche Post bei den Haushalten vorher verteilte und ausgefüllte Bestellformulare ein und übermittelte diese kurzfristig an die lokalen Standorte der teilnehmenden Lebensmittelkette.

Golem Akademie
  1. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Am Folgetag wurden die bestellten Waren bei den Rewe-Märkten abgeholt und an die Besteller ausgeliefert. Angeboten wurde ein Sortiment aus Lebensmitteln und Haushaltswaren, für die keine Kühlung erforderlich war. Der Mindestbestellwert lag bei 25 Euro, der maximale Bestellwert betrug 100 Euro. "Die Deutsche Post und DHL Paket haben den Pilotbetrieb zur Grundversorgung in der Region Heinsberg zum 15. Mai 2020 beendet, da es aufgrund der rückläufigen Neuinfektionsrate im Landkreis und der von der Landesregierung eingeleiteten Lockerungen nicht mehr erforderlich war, diesen Service anzubieten", sagte Unternehmenssprecher Achim Gahr Golem.de auf Anfrage.

Schneider lobte im Interview außerdem das Vorhaben der neuen Bundesregierung, bei der Vergabe von Aufträgen für Brief- und Paketdienstleistungen stärker auf soziale und ökologische Kriterien zu achten. Bislang werde "oft zu 100 Prozent auf den Preis geschaut - es ist gut, dass hier ein Umdenken einsetzt".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


DeVille 29. Dez 2021 / Themenstart

Das kann ich, zumindest für mich, nur bestätigen. Aber das hängt sicher auch vom Standort...

PrinzessinArabella 19. Dez 2021 / Themenstart

. + :)

EndzeitUwe 19. Dez 2021 / Themenstart

Wenn man den Text aufmerksam gelesen hat, weiß man das es hauptsächlich um den...

Extrawurst 18. Dez 2021 / Themenstart

Auch als deutscher Niedriglöhner verdient man oft genug besser, als in süd...

dummzeuch 18. Dez 2021 / Themenstart

Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Allerdings wird in unserer Branche gerne auch bei...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sam Zeloof
Student baut Chip mit 1.200 Transistoren

In seiner Garage hat Sam Zeloof den Z2 fertiggestellt und merkt scherzhaft an, Moore's Law schneller umgesetzt zu haben als Intel selbst.

Sam Zeloof: Student baut Chip mit 1.200 Transistoren
Artikel
  1. Xbox Cloud Gaming: Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden
    Xbox Cloud Gaming
    Wenn ich groß bin, möchte ich gerne Netflix werden

    Call of Duty, Fallout oder Halo: Neue Spiele bequem am Business-Laptop via Stream zocken, klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist auch nicht wahr.
    Ein Erfahrungsbericht von Benjamin Sterbenz

  2. IBM: Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft
    IBM
    Watson Health anteilig für 1 Mrd. US-Dollar verkauft

    Mit Francisco Partners greift eine große Investmentgruppe zu, das Geschäft mit Watson Health soll laut IBM darunter aber nicht leiden.

  3. Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut: Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell
    Lego Star Wars UCS AT-AT aufgebaut
    "Das ist kein Mond, das ist ein Lego-Modell"

    Ganz wie der Imperator es wünscht: Der Lego UCS AT-AT ist riesig und imposant - und eines der besten Star-Wars-Modelle aus Klemmbausteinen.
    Ein Praxistest von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MediaMarkt & Saturn: Heute alle Produkte versandkostenfrei • Corsair Vengeance RGB RT 16-GB-Kit DDR4-4000 114,90€ • Alternate (u.a. DeepCool AS500 Plus 61,89€) • Acer XV282K UHD/144 Hz 724,61€ • MindStar (u.a. be quiet! Pure Power 11 CM 600W 59€) • Sony-TVs heute im Angebot [Werbung]
    •  /