DFMG: Deutsche Telekom beginnt Verkauf der Funkturm-Sparte

Wie angekündigt wird die Deutsche Telekom den Bereich Towers verkaufen, um Schulden zu reduzieren. Die Bewertung liegt bei 20 Milliarden Euro.

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Arbeiter an einem Telekom-Funkturm
Arbeiter an einem Telekom-Funkturm (Bild: DFMG)

Die Deutsche Telekom bereitet Finanzkreisen zufolge ihr Funkturm-Geschäft auf einen Verkauf vor. Dieser könnte bereits Ende des ersten Quartals 2022 starten. Dabei ist der deutsche Marktführer sowohl für Angebote für einen Minderheits- als auch für einen Mehrheitsanteil offen, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen dem Handelsblatt. Telekom-Chef Tim Höttges hatte im Mai 2021 angekündigt, den Verkauf der Funkturmsparte in die Wege zu leiten.

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Bei dem Verkauf solle es nur um die passive Infrastruktur gehen, nicht um die Sendeanlagen. Derzeit hat das Unternehmen Schulden in Höhe von knapp 130 Milliarden Euro. Die Außenstände sind durch die Übernahme von Sprint, die Integration und neue 5G-Frequenzen in den USA stark angestiegen.

Telekom-Antennen: 33.000 Standorte in Deutschland

Angesichts der hohen Nachfrage nach Anlagemöglichkeiten im Bereich Infrastruktur sei eine Bewertung von bis zu 20 Milliarden Euro einschließlich Schulden möglich, was dem 30-fachen des erwarteten Betriebsergebnisses (Ebitda) entsprechen würde. Allerdings spielten die Verträge zur künftigen Nutzung der Masten durch die Telekom eine entscheidende Rolle bei der Bewertung.

Das Tower Business besteht aus kleineren Anlagen bis hin zum Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz. Die Telekom hat einen Großteil ihrer Funktürme seit dem Jahr 2016 in einer separaten Einheit zusammengefasst. Dazu zählt vor allem die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) mit Hauptsitz in Münster. Die Gesellschaft verwaltet die mehr als 33.000 Standorte in Deutschland und errichtet neue Standorte. Hinzu kommen rund 7.000 Standorte in Österreich. Die Telekom besitzt in Europa noch weitere Funktürme, die noch nicht in die Einheit eingegliedert sind.

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