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DeX im Hands On: Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones

Das Smartphone plus Monitor als PC-Ersatz: Dieses Konzept verfolgt nun auch Samsung mit einem Desktopmodus für die neuen Galaxy-S8-Modelle. Das Konzept erinnert an Microsofts Continuum, macht im ersten Hands On aber einen vielseitigeren Eindruck.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Die DeX-Oberfläche auf einem Galaxy S8
Die DeX-Oberfläche auf einem Galaxy S8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zusammen mit seinen neuen Smartphones Galaxy S8 und Galaxy S8+ hat Samsung die Desktop-Umgebung DeX vorgestellt. Wie bei Microsofts Continuum oder dem Android-ROM Maru wird das Galaxy S8 an einen Monitor angeschlossen, anschließend wird eine an Windows 10 erinnernde Oberfläche angezeigt.

Inhalt:
  1. DeX im Hands On: Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones
  2. Virtuelle Desktops sind möglich

Golem.de hat sich das neue System in einem ersten kurzen Test angeschaut, das Konzept und die Umsetzung hat uns gefallen. Um die DeX-Oberfläche anzuzeigen, wird das Galaxy S8 in eine von Samsung ebenfalls vorgestellte Docking-Station gesteckt. Diese bietet neben dem HDMI-Ausgang für den externen Monitor noch USB-Anschlüsse für Tastatur und Maus sowie einen Ethernet-Anschluss.

  • Um die Desktop-Oberfläche DeX zu starten, wird ein Galaxy S8 oder Galaxy S8+ in eine Docking-Station gesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach wenigen Sekunden startet der Desktop, der wie ein PC mit Maus und Tastatur bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit DeX können virtuelle Desktops genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DeX ermöglicht Multitasking mit Android-Apps in Fenstern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das DeX-Setup mit angeschlossenem Galaxy S8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Docking-Station verfügt über einen eingebauten Lüfter, der das Smartphone kühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche von DeX (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Um die Desktop-Oberfläche DeX zu starten, wird ein Galaxy S8 oder Galaxy S8+ in eine Docking-Station gesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Lüfter im Dock schützt vor Überhitzung

Um das Smartphone während der Nutzung vor Überhitzung zu schützen, ist in die Docking-Station ein Lüfter eingebaut. Dieser läuft Samsung zufolge nicht ständig, sondern wird je nach Leistungsaufnahme hinzugeschaltet - eine sinnvolle Funktion, die es etwa beim Dock des HP Elite X3 nicht gibt.

Nachdem das Galaxy S8 angeschlossen ist, schaltet sich das Display des Smartphones ab, und wenige Sekunden später lädt die Benutzeroberfläche auf dem angeschlossenen Bildschirm. Der gesamte Vorgang dauert zwischen fünf und zehn Sekunden. Die Oberfläche lässt sich mit Tastatur und Maus bedienen, wie der Nutzer es von einem herkömmlichen Desktop-System gewohnt ist.

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Am unteren Rand gibt es eine Taskleiste, auch ein Startbutton ist vorhanden. Android-Apps lassen sich in Fenstern öffnen und verschieben, insgesamt ist das System gut auf Multitasking ausgelegt. Die Systemgeschwindigkeit ist während unseres Tests gut, es kommt nicht zu Rucklern. Von der grundsätzlichen Bedienung her unterscheidet sich DeX nicht von Microsofts Continuum.

Virtuelle Desktops sind möglich 
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Porterex 31. Mär 2017

Gabs schon vor Continuum mit dem Motorola Atix mit Android.

deinkeks 31. Mär 2017

Wieso? Vorteile: - kein 2. Rechner für Surfen o.Ä. notwendig - Apps auf einem großen...

deinkeks 31. Mär 2017

Was ist VDI? Virtual-Desktop-Infrastruktur oder VDI bezeichnet den Vorgang, einen...

NeoXolver 30. Mär 2017

...leider hat es sich nicht wirklich durchgesetzt. Das Problem ist einfach die...

Andi K. 30. Mär 2017

Mit einer Farbdichte von 2,3 qm.


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