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Virtuelle Desktops sind möglich

Mit DeX können Nutzer virtuelle Desktops (VDI) zu nutzen. Dank einer App wie Citrix Receiver kann zum Beispiel ein virtueller Windows-Rechner auf DeX dargestellt werden. Sollten die unter Android erhältlichen Apps also nicht für alle zu erledigenden Arbeiten ausreichen, könnten Nutzer auf einen virtuellen PC ausweichen. Das scheint besonders im Business-Bereich sinnvoll zu sein, den Samsung mit seiner Desktop-Lösung im Blick hat.

  • Um die Desktop-Oberfläche DeX zu starten, wird ein Galaxy S8 oder Galaxy S8+ in eine Docking-Station gesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nach wenigen Sekunden startet der Desktop, der wie ein PC mit Maus und Tastatur bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit DeX können virtuelle Desktops genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DeX ermöglicht Multitasking mit Android-Apps in Fenstern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das DeX-Setup mit angeschlossenem Galaxy S8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Docking-Station verfügt über einen eingebauten Lüfter, der das Smartphone kühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche von DeX (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit DeX können virtuelle Desktops genutzt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Anrufe, SMS und Chat-Benachrichtigungen können während der Nutzung von DeX weiterhin auf dem Smartphone empfangen und auch über die Desktop-Oberfläche beantwortet werden. So erscheint eine Messenger-Nachricht wenige Augenblicke, nachdem sie auf dem Smartphone eingegangen ist, auch auf DeX. Nutzer können diese dann direkt mit der Tastatur beantworten. Anrufe können ebenso entgegengenommen werden.

Session wird bei Herausziehen des Smartphones nicht gespeichert

Will der Nutzer das Telefonat über sein Galaxy S8 führen, kann er das Telefon aus dem Dock ziehen, ohne sich vorher abmelden zu müssen. Die DeX-Session wird aber nicht gespeichert, alle geöffneten Programme werden geschlossen. Geöffnete Dateien müssen also vorher abgespeichert werden, da die Daten sonst verlorengehen. Praktischer fänden wir es, wenn DeX beim Schließen automatisch den aktuellen Arbeitsstand mit den geöffneten Programmen sicherte.

Fazit

Samsungs Desktop-Oberfläche DeX hat bei uns einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Das System scheint schnell zu sein, zudem ist es übersichtlich aufgebaut und ermöglicht ein gutes Arbeiten mit Tastatur und Maus.

Dank des Exynos-8895-Prozessors sind das Galaxy S8 und das Galaxy S8+ leistungsfähig genug, um eine ganze Reihe an Anwendungen problemlos ausführen zu können. Der Einsatz als Desktop-Ersatz bietet sich förmlich an - ob sich das Konzept anders als Microsofts Continuum durchsetzen wird, muss such aber auch bei DeX noch zeigen.

DeX ist aktuell nur für die beiden neuen Galaxy-S8-Modelle verfügbar.

 DeX im Hands On: Samsung bringt eigene Desktop-Umgebung für Smartphones
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Porterex 31. Mär 2017

Gabs schon vor Continuum mit dem Motorola Atix mit Android.

deinkeks 31. Mär 2017

Wieso? Vorteile: - kein 2. Rechner für Surfen o.Ä. notwendig - Apps auf einem großen...

deinkeks 31. Mär 2017

Was ist VDI? Virtual-Desktop-Infrastruktur oder VDI bezeichnet den Vorgang, einen...

NeoXolver 30. Mär 2017

...leider hat es sich nicht wirklich durchgesetzt. Das Problem ist einfach die...

Andi K. 30. Mär 2017

Mit einer Farbdichte von 2,3 qm.


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