Devterm: Raspi-kompatibler Retro-Laptop kostet ab 220 US-Dollar

Der Devterm von Clockwork sieht aus wie ein tragbarer Computer aus den frühen 1980er Jahren, ist modular und DIY-geeignet.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Retro-Bastelrechner Devterm
Der Retro-Bastelrechner Devterm (Bild: Clockwork)

Das Unternehmen Clockwork hat mit dem Devterm ein kleines Notebook vorgestellt, das vom Design her aus der Zeit gefallen zu scheint. Im Inneren steckt allerdings moderne Technik, die auf Einplatinenrechnern basiert.

Stellenmarkt
  1. IKT-Beschäftigter (m/w/d)
    Stadt Köln, Köln
  2. SAP Nachwuchsführungskraft als Entwicklungsleiter (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Der Devterm sieht aus wie ein Laptop aus den frühen 1980er Jahren: Das Display ist 6,8 Zoll groß, hat mit 16:6 allerdings ein heutzutage ungewöhnlich breites Format. Es handelt sich um ein IPS-Panel, dessen Auflösung bei 1.280 x 480 Pixeln liegt.

Die Tastatur des Devterm hat 65 Tasten, offenbar wird es das Gerät nur im QWERTY-Layout geben. Zusätzlich gibt es einen Trackpoint mit drei Tasten sowie links oben zusätzliche Pfeiltasten, rechts oben vier Buttons. Damit kann der Devterm auch wie ein Handheld gehalten und zum Spielen verwendet werden.

Motherboard in zwei Teile aufgeteilt

Im Inneren steckt ein in zwei Teile aufgespaltenes Motherboard. Der eine Teil bietet Platz für die Recheneinheit und enthält zahlreiche Anschlüsse, der andere beinhaltet einen Lüfter und weitere Anschlüsse. Das Hauptmodul nennt der Hersteller Clockwork Pi 3.14, es hat einen Steckplatz für bislang fünf verschiedene Rechenkerne.

  • Der Devterm ist modular aufgebaut, die Hauptplatine besteht aus zwei Teilen. (Bild: Clockwork)
  • Der Devterm von der Seite (Bild: Clockwork)
  • Der Devterm ist ein Bastelrechner im Retro-Design. (Bild: Clockwork)
  • Für den Rechner ist auch ein Thermalprinter erhältlich. (Bild: Clockwork)
Der Devterm ist ein Bastelrechner im Retro-Design. (Bild: Clockwork)
Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    17.–21. Januar 2022, virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    4. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Unter anderem ist das Board mit dem Raspberry Pi CM3 kompatibel. Je nachdem, was Nutzer mit dem Devterm anstellen wollen, lassen sich passende Module wählen. Alle sind ARM-basiert und reichen von einem vierkernigen Modul mit 1 GByte Arbeitsspeicher und einer maximalen Taktrate von 1,8 GHz bis zu einer sechskernigen Platine mit Cortex-A72-Kernen und 4 GByte RAM.

Im Clockwork-Pi-Board sind außerdem ein WLAN-5-Modul, ein USB-A-Anschluss, ein USB-C-Ladeanschluss, ein Micro-HDMI-Interface, ein GPIO-Anschluss mit 40 Pins sowie ein Kopfhöreranschluss integriert. Das externe Board wird an die Hauptplatine angesteckt und beinhaltet unter anderem ein Kamera- und ein Drucker-Interface, einen Stereolautsprecheranschluss, zwei weitere USB-A-Anschlüsse sowie ein Debugging-Interface.

Unzählige Deals und Schnäppchen am Cyber Monday

An den Devterm lässt sich ein Thermaldrucker anschließen. Auf der Rückseite ist ein Fach für zwei 18650-Akkus, die aus logistischen Gründen nicht mitgeliefert werden. Der Rechner kann komplett auseinandergenommen und modifiziert werden. Die Schaltbilder für die Module sind bei Github abrufbar.

Preise beginnen bei 220 US-Dollar

Der Devterm kann mit einer Vielzahl von Betriebssystemen verwendet werden, unter anderem Debian, Ubuntu und dem eigenen Clockwork OS. Der Rechner kann für 220 US-Dollar vorbestellt werden, dann ist der Raspberry Pi CM3 als Platine enthalten. Mit der A04-Platine (vier Kerne, 1,8 GHz, Mali-T720, 2 GByte RAM) kostet der Rechner 250 Euro. Mit der A06-Platine (6 Kerne, 1,8 GHz, Mali-T864, 4 GByte RAM) kostet der Devterm 320 US-Dollar. Die Auslieferung soll im April 2021 erfolgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /