Devterm im Test: Leider kein perfekter Mini-Linux-Rechner

Der Devterm soll ein tragbarer Bastelrechner sein - im Test von Golem.de zeigt das Gerät aber einige Schwächen, die uns die Laune vermiesen.

Ein Test von und veröffentlicht am
Der Devterm von Clockwork
Der Devterm von Clockwork (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Einplatinenrechner ist eine feine Sache: klein, sparsam beim Powermanagement, variabel beim Programmieren und mittlerweile auch ziemlich leistungsfähig. Für unterwegs sind Raspberry Pi und Co. aber eher nicht geeignet - das will Clockwork mit dem Devterm ändern. Er ist ein kleiner Laptop im Retro-Design, in dem verschiedene Entwicklerboards als Rechenkerne verwendet werden können.

Wir haben uns den Devterm mit dem A04-Board samt 2 GByte Arbeitsspeicher bestellt. Das A04-Board ist ARM-basiert und eine etwas leistungsfähigere Alternative zum Raspberry Pi CM3, mit dem der Devterm ebenfalls erhältlich ist - zu den unterschiedlichen Core-Modulen aber später mehr. Das Konzept gefällt uns, stellenweise überwiegt das "Bastel" in "Bastelrechner" aber etwas zu sehr.

Der Devterm sieht aus wie ein Laptop aus den frühen 1980er Jahren. Das Display ist 6,8 Zoll groß, hat mit 16:6 allerdings ein heutzutage ungewöhnlich breites Format. Es handelt sich um ein gut ablesbares, blickwinkelstabiles und ausreichend scharfes IPS-Panel, dessen Auflösung bei 1.280 x 480 Pixeln liegt. Unterhalb des Bildschirms ist eine Tastatur verbaut, die der Hersteller als "65-Prozent-Tastatur" bezeichnet. Sie bietet zwar alle wichtigen Tasten, ist aber deutlich kleiner als eine herkömmliche Tastatur - dazu später mehr.

Trackball, Maustasten und Gaming-Controller sind eingebaut

Am oberen Rand ist ein kleiner Trackball mit Klick verbaut, über den wir den Mauszeiger des Clockwork OS genannten Betriebssystems steuern können. Unter der Tastatur befinden sich drei Mausbuttons. Oberhalb der Tastatur gibt es zudem vier Richtungstasten und vier Buttons, die für Spiele verwendet werden können.

Galaxy Tab S8 | S8+ | S8 Ultra
Stellenmarkt
  1. Softwaretester (m/w/d) für das Energiemanagementsystem Efficio
    Berg GmbH, Seeheim-Jugenheim bei Darmstadt oder remote
  2. Senior Softwareentwickler - .NET/WCF (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
Detailsuche

An Anschlüssen hat das Devterm drei USB-A-Buchsen, einen USB-C-Anschluss zum Aufladen, einen Kopfhöreranschluss sowie einen Speicherkartensteckplatz. Der Rechner kommt mit einer 32-GByte-Karte mit dem Betriebssystem. Am oberen rechten Rand ist ein Expansion-Port verbaut, an den ein Thermodrucker angeschlossen werden kann.

Bevor wir den Devterm verwenden können, müssen wir ihn zunächst zusammenbauen - das Gerät gibt es nur als Kit. Der Zusammenbau erfordert keine Lötarbeiten und ist dank der guten Anleitung und der guten Teile eher einfach. Die einzelnen Teile werden über festsitzende Steckverbindungen miteinander verbunden. Mitgelieferte Abstandshalter sorgen dafür, dass nach dem Zusammenbau alles ohne Klappern hält. Das Gehäuse wirkt sehr hochwertig, am Ende macht der Devterm einen professionellen Eindruck.

Beim Zusammenbau bemerken wir schnell das clevere Design des Rechners.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Gutes modulares Design und einfacher Zusammenbau 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


superdachs 21. Feb 2022

Vorweg, das Ding sieht toll aus. Die wirkliche Nutzbarkeit dürfte sich aber arg in...

Fwk 16. Feb 2022

Kein Rechner ist perfekt, perfekt sind sie nur dann wenn sie den Bedürfnissen...

Kein Kostverächter 16. Feb 2022

Das ist dann aber immer noch nicht portabel.

sg-1 16. Feb 2022

hat wirklich was. das ist definitiv was für nerds und hipster



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prehistoric Planet
Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
Ein IMHO von Marc Sauter

Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
Artikel
  1. Star Wars: Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter
    Star Wars
    Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter

    EA hat offiziell den Nachfolger zu Star Wars Jedi Fallen Order angekündigt. Hauptfigur ist erneut Cal Kestis mit seinem Roboterkumpel BD-1.

  2. Fahrgastverband Pro Bahn: Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt
    Fahrgastverband Pro Bahn
    Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt

    Die Farbe der Züge ist entscheidend, was bei der Reiseplanung in der Deutsche-Bahn-App wenig nützt. Dafür laufen Fahrscheinkontrollen ins Leere.

  3. Retro Gaming: Wie man einen Emulator programmiert
    Retro Gaming
    Wie man einen Emulator programmiert

    Warum nicht mal selbst einen Emulator programmieren? Das ist lehrreich und macht Spaß - wenn er funktioniert. Wie es geht, zeigen wir am Gameboy.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /