Devops und Code-Hosting: Gitlab sammelt 270 Millionen US-Dollar vor Börsengang ein

Die Codehosting- und Devops-Plattform Gitlab sammelt weitere fast 270 Millionen US-Dollar Risikokapital ein. Das sollte die letzte Finanzierungsrunde vor dem geplanten Börsengang kommendes Jahr sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Gitlab sammelt soviel Geld, um eine Direktplatzierung an der Börse zu ermöglichen.
Gitlab sammelt soviel Geld, um eine Direktplatzierung an der Börse zu ermöglichen. (Bild: Gitlab)

Die Codehosting- und Entwicklungsplattform Gitlab, deren Code auch als freie Software bereitsteht, hat weitere 268 Millionen US-Dollar Risikokapital für den Betrieb und die Weiterentwicklung ihres Angebots eingesammelt, wie das Unternehmen mitteilt. Vor rund einem Jahr konnte Gitlab bereits eine erfolgreiche Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar abschließen.

Stellenmarkt
  1. Servicetechniker im Kundendienst (m/w/d) für den Großraum Hamburg
    HUTH Elektronik Systeme GmbH, Großraum Hamburg
  2. Systemadministratorin bzw. Systemadministrator (m/w/d)
    Finanzbehörde, Steuerverwaltung, Hamburg
Detailsuche

Das Unternehmen, das derzeit die größte Konkurrenz zu dem Branchenführer Github ist, wird der Ankündigung zufolge mit rund 2,75 Milliarden US-Dollar bewertet. Geführt wurde die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde durch Goldman Sachs sowie das Investmentunternehmen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Iconiq.

Zu den Finanziers der aktuellen Runde gehören laut der Aufzählung von Techcrunch vor allem klassische Hedgefonds oder Vermögensverwalter. In den vergangenen Jahren haben sich überwiegend Unternehmen beteiligt, die sehr eng mit der Software-Industrie verbunden sind. Dazu gehören Khosla Ventures, das von einem Sun-Mitbegründer gegründet wurde. Oder auch GV, das zu Googles-Mutterunternehmen Alphabet gehört.

Als Devops-Angebot an die Börse

Das Gitlab-Unternehmen will mit seinem Produkt künftig noch weiter als bisher über das Angebot eines einfachen Git-Code-Hosters hinauswachsen und zu einem Devops-Plattform-Angebot werden. Das schließt explizit "Überwachung, Sicherheit und Planung" rund um den auf Gitlab verwalteten Code ein.

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    06.-08.03.2023, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    13.-15.03.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wie bereits seit längerem bekannt, will Gitlab im Herbst 2020 an die Börse gehen. Die nun abgeschlossene Finanzierungsrunde soll laut dem Bericht von Techcrunch die Möglichkeit eröffnen, dies über eine Direktplatzierung zu erreichen. Das Gitlab-Team ist darüber hinaus sehr transparent, was seine Pläne angeht. So soll im Jahr 2023 erstmals ein positiver Cashflow erreicht werden und das Unternehmen plant bis dahin einen Jahresumsatz von einer Milliarde US-Dollar zu erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
Ein Test von Leo Dessani

Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
Artikel
  1. Überwachung: Wi-Fi-Router können 3D-Bilder von Menschen erzeugen
    Überwachung
    Wi-Fi-Router können 3D-Bilder von Menschen erzeugen

    Ein Forschungsteam konnte mit Hilfe von Wi-Fi-Signalen eines Routers Menschen in einem Raum erkennen. Als Spionage sehen sie das nicht.

  2. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  3. Liberty-Germany-Pleite: Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher
    Liberty-Germany-Pleite
    Glasfaserausbau trotz Zusage nicht mehr sicher

    "Hello Fiber bringt Glasfaser in deine Gemeinde", lautete der Werbespruch von Liberty. Kann man kleineren FTTH-Anbietern nach der Pleite noch trauen?
    Von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /