Devops: Github startet eigene Container-Registry
Der zu Microsoft gehörende Code-Hosting-Dienst Github stellt künftig eine eigene Container-Registry bereit(öffnet im neuen Fenster) . Dieser Schritt sei eine Reaktion auf die vielen positiven Rückmeldungen sowie auf die sehr starke Nutzung des Angebots der Paketquellen für Programmiersprachen auf der Plattform, heißt es in der Ankündigung. Dabei sei die Container-Technik Docker bisher das zweitwichtigste Ökosystem nach dem Javascript-Paketmanager NPM und soll nun offenbar besser bedient werden.
"Unsere Benutzer tendieren zunehmend zu Containern, Kubernetes und anderen Cloud-Native-Technologien, um ihren gesamten Anwendungslebenszyklus zu verwalten – nicht nur für Entwicklung, Veröffentlichung und Verteilung, sondern auch für den Produktionsbetrieb" , schreibt Github. Die Container-Registry soll dabei vor allem den Umgang mit Containern sowie die Leistung dabei innerhalb von Github-Paketquellen vereinfachen.
Das Angebot startet zunächst als öffentliche Beta und soll es ermöglichen, die Richtlinien für den Zugriff auf Container stärker zu kontrollieren, die Nutzung eines Standard-Basis-Abbilds fördern und das Teilen innerhalb einer Github-Organisation vereinfachen. Github hebt hier außerdem hervor, dass sich die Zugriffsrechte für den Container von denen seiner Quellen unterscheiden, was besser abgestimmte Richtlinien ermöglichen und so eben auch das Teilen des Containers in einem Team verändern soll.
Auf vielfachen Wunsch ist der Zugriff auf die Container anonym und öffentlich möglich sowie auch kostenfrei für öffentlich verfügbare Abbilder. Beispielhaft stellt Github selbst seinen Linter als öffentlichen Container(öffnet im neuen Fenster) bereit. Darüber hinaus gibt es einen Leitfaden(öffnet im neuen Fenster) , um von dem bisherigen Dockerdienst innerhalb der Github Packages auf die neue Container Registry umzuziehen.
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