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Gedankenkontrolle per Limonade

Im Limbus sehen wir, was wirklich hinter der von uns wahrgenommenen Wirklichkeit steckt. Unsere Lieblingslimonade entpuppt sich etwa als schleimiges Gebräu, das unseren Geist für magische Manipulation gefügig macht. Versteckte Botschaften an Wänden und auf Schildern berieseln unser Unterbewusstsein mit Befehlen. Der Film "Sie Leben!" aus dem Jahr 1988 lässt grüßen. Nach starkem Beginn lässt die vorhersehbare Geschichte von Devil May Cry allerdings schnell nach. Auf der Jagd nach Bösewicht Mundus bleibt außerdem viel Potenzial für wirklich gute Gesellschaftssatire ungenutzt. Auf der anderen Seite ist es angenehm, dass die Handlung nicht so wirr und abstrus verläuft wie in ähnlichen Titeln aus Japan. Gemeint sind an dieser Stelle vor allem Bayonetta und Ninja Gaiden.

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Der Spieler kann den Limbus nicht nach freiem Belieben betreten und verlassen, wie bei den Parallelwelten aus Soul Reaver oder Quantum Conundrum der Fall. Dante wird entweder von Dämonen hineingezogen, die ihn töten wollen, oder von Verbündeten mit Portalen hineingelassen. Das geschieht zumeist am Anfang eines Levels, die Welt der Menschen gibt es vorwiegend in grafisch sehr gelungenen Zwischensequenzen zu sehen. Die sind so fulminant und temporeich in Szene gesetzt, dass wir unser Gamepad gerne öfter etwas länger zur Seite gelegt und einfach nur zugeschaut haben. Dem Verzicht auf Quick-Time-Events sei Dank ist dies auch tatsächlich möglich.

Gerade die superflüssigen Animationen zeugen von Ninja Theorys gutem Händchen für kinoreife Cutscenes in Spielgrafik, die qualitativ fast das Level vorberechneter Renderfilme erreichen. Wären da nicht das ein oder andere Pop-up und kleine Unsauberkeiten bei der Schattendarstellung in den von uns getesteten Konsolenversionen. Im laufenden Spiel sind uns solche offensichtlichen Fehler kaum aufgefallen. Die Framerate der Playstation-3-Version ist jedoch nicht durchgehend so flüssig wie ihr Xbox-360-Pendant.

  • Devil May Cry
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Devil May Cry

Dass Devil May Cry auf beiden Konsolen auch ohne neueste Grafikeffekte toll aussieht, verdankt es dem Design der Limbus-Welt. Die zertrümmerte Variante unserer Realität scheint immer in Bewegung zu sein. Ganze Gebäude zerbrechen und schweben langsam in Einzelteilen umher, immer wieder verändern sich Teile der Levelgeometrie unter dem Einfluss ihrer Dämonenherrscher. Mal ändert eine verbündete Hexe die Schwerkraft und lässt uns so unbeschadet einen Abgrund hinunterlaufen. Ein anderes Mal bewegen wir uns quasi auf dem Kopf stehend durch eine manifestierte Wasserspiegelung.

Dante selbst gestaltet seine Umgebung ein wenig mit, indem er an vorgegebenen Punkten mit einer Spezialpeitsche Plattformen oder ganze Wände zu sich zieht - und so immer wieder unerwartete Kettenreaktionen auslöst.

Trist und langweilig wirkt der Limbus besonders deswegen nicht, weil er in warmen, bunten Farbtönen präsentiert wird. Stellenweise erinnert er stark an die Hölle aus der Hellblazer-Filmumsetzung Constantine mit Keanu Reeves. Kurz aufschimmernde Umrisse der nichtsahnenden Menschen sorgen zusammen mit unheilvollen Soundeffekten für jede Menge Atmosphäre. Wenn sich Dante dann noch zu fetziger Musik mit einem gigantischen Endgegner ein Schimpfwortduell liefert oder Monstern entnervt den Mittelfinger entgegenstreckt, gelingt dem Spiel die Form von trashiger Unterhaltung, an der Mitbewerber Lollipop Chainsaw zuletzt erst aufgrund schwacher Technik und halbgarer Spielmechanik gescheitert ist.

 Devil May Cry: Dante al denteKampfsystem für Lernfreudige 
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fratze123 18. Jan 2013

man darf ja nicht gute filme/rollen mit guter schauspielleistung gleichsetzen. ich schaue...

Bouncy 18. Jan 2013

kwt


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