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Devil May Cry 5 angespielt: Action mit Panther und einem Vogel

Es ist der erste wirklich neue Serienteil seit rund zehn Jahren: Das auf der Engine von Resident Evil 2 basierende Devil May Cry 5 setzt auf schöne und schnelle Action. Golem.de konnte beim Anspielen unter anderem die interessante indirekte Kampfsteuerung von einem der Helden ausprobieren.

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Artwork von Devil May Cry 5
Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)

Wir halten uns im Hintergrund - stattdessen kämpfen der Panther Shadow und der Riesenvogel Griffon für uns gegen einen Dämon. Weil unsere tierischen Begleiter aber zunehmend unter Druck geraten, greifen wir zur Superwaffe. Konkret drücken wir beim Anspielen von Devil May Cry 5 die Schultertaste, was unser drittes Wesen beschwört: einen riesigen Golem namens Nightmare. Der richtet enormen Schaden an. Leider hält er fast keine Treffer aus, sondern sackt schon nach wenigen Hieben in sich zusammen.

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Das klingt irgendwie merkwürdig? Ist es auch: Devil May Cry 5 schickt uns zwar am laufenden Band in immer neue Kämpfe, weswegen ein Zuschauer das Ganze schnell als unkompliziert-simple Action abtun könnte. Tatsächlich aber sind die Gefechte relativ taktisch und durchaus komplex angelegt.

Den Panther und den Riesenvogel etwa haben wir nur, solange wir mit einem Helden namens V kämpfen. Mit dem können wir uns zwar im Hintergrund, aber eben nicht ganz heraushalten: Die tierischen Begleiter schlagen unsere Gegner nämlich nur ohnmächtig. Dann leuchten sie hell, und wir müssen mit V selbst an sie gelangen und ihnen mit einem magischen Spazierstock den Rest geben.

Devil May Cry 5 ist ein auf spektakuläre Kämpfe ausgelegtes Actionspiel. Die zugrundeliegende Serie hat eine lange Tradition, lag aber in den vergangenen Jahren weitgehend auf Eis - das letzte "echte" Devil May Cry erschien 2008. Das neue Programm entsteht direkt beim Publisher Capcom auf Basis der Engine, die schon bei Resident Evil 2 und 7 zum Einsatz kam. Beim Anspielen hat uns die Grafik sehr gut gefallen - anders als in den Horrorspielen bietet sie in Devil May Cry 5 über weitere Strecken sehr kontrastreiche, oft bunte Farben.

Neben V steuern wir einen jungen Mann namens Nero, der seinen Arm verloren hat - komplizierte Sache in den Vorgängern. Die Prothesen, die wir einfach so in den Umgebungen finden, dienen gleichzeitig als einmalig verwendbare Schusswaffe. Das Ganze ergibt ein immer komplexeres Kampfsystem, mit dem wir diese Arm-Waffen in immer mehr Slots aneinanderreihen können, um sie dann hoffentlich in möglichst effektiver Reihenfolge aufzurufen und zu verwenden.

Der dritte steuerbare Charakter ist Dante, die Hauptfigur aus den Vorgängern, der unter anderem mit einer riesigen Klinge antritt. Welchen der drei Freunde wir steuern, bestimmt in den meisten der rund 30 Hauptmissionen übrigens das Programm. Dazu kommen Nebenfiguren wie eine Mechanikerin, die vor allem in den sehr aufwendig gemachten Zwischensequenzen auftritt und bei der Herstellung und Verwaltung von Extras hilft.

Die Handlung spielt eine größere Rolle in Devil May Cry 5, allerdings haben wir uns beim Anspielen vor allem mit den Kämpfen beschäftigt. Die finden in einer deutlich an London angelehnten fiktiven Stadt namens Red Brave City statt. Unter anderen waren wir auf der größtenteils von den feindlichen Dämonenscharen zerstörten Tower Bridge unterwegs.

  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
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  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
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  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
  • Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)
Artwork von Devil May Cry 5 (Bild: Capcom)

Neben vielen Standardgegnern - unter anderem mannsgroße Insekten und vage an Bloodborne erinnernde Sensenmonster - hatten wir es mehrfach auch mit den Oberbossen zu tun. Die sind Augenweide und Herausforderung zugleich: Während die meisten Feinde auf dem normalen Schwierigkeitsgrad relativ schnell sterben, sind die großen Dämonen durchaus knackig. Ein viele Dutzend Meter großes Biest mit zwei Mäulern - eines da, wo sonst der Bauch ist - mussten wir über mehrere Stufen und überraschende Kampfwendungen hinweg mit Schlägen eindecken, was geschätzt um die 15 bis 20 Minuten gedauert hat.

Unterm Strich hat die fast fertige Version von Devil May Cry 5 einen sehr unterhaltsamen Eindruck hinterlassen. Es gibt viele Überraschungen, mitreißend inszenierte Action und jede Menge Spektakel. Das Spiel soll mit seiner laut Hersteller Capcom um die 15 bis 20 Stunden langen Kampagne am 8. März 2019 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 auf den Markt kommen.



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zwangsregistrie... 07. Feb 2019

klingt richtig kagge. Bisher fand ich die Reihe eigentlich mega. Hoffen wir mal, dass das...


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