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Development Kit 2: Der günstigere Einstieg in die Oculus-Welt

Wer das Oculus Rift CV1 zu teuer findet, hat eine günstigere Alternative: Das zweite Rift Development Kit wird weiter unterstützt. Im Oculus Home können auch mit dem alten VR-Headset neue Titel wie Lucky's Tale oder Farlands gespielt werden - mit Abstrichen.

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Das neue Oculus Home unterstützt auch das Oculus Rift Development Kit 2.
Das neue Oculus Home unterstützt auch das Oculus Rift Development Kit 2. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Am gestrigen Montag war der offizielle Start samt Test der ersten Consumer Version (CV1) des Head-mounted Displays von Oculus VR. Doch mit 741 Euro ist das VR-Headset für viele zu teuer - wie auch in unserem Forum kommentiert wurde. Wer günstiger in die Oculus-Welt und deren Exklusivtitel einsteigen will, hat eine Alternative: ein gebrauchtes Development Kit 2 (DK2).

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Das mit dem Start des CV1 aktualisierte SDK 1.3 unterstützt nämlich weiterhin das im Sommer 2014 ausgelieferte DK2, wenn auch nur inoffiziell. Überraschenderweise macht die Oculus-Software selbst bei der Einrichtung des Headsets keine Unterschiede zwischen dem neuen CV1 und dem DK2. Wurde es von der entsprechenden Supportseite heruntergeladen und installiert, erscheint einzig ein kleiner Hinweis: Das DK2 werde nicht mehr offiziell unterstützt und Fehler könnten auftreten - eine Absicherung von Oculus VR, sollten bei einem Spiel doch Probleme auftreten.

Ist es einmal eingerichtet, landen Nutzer wie auch beim CV1 im virtuellen Wohnzimmer Oculus Home, dem neuen Startmenü. Anwendungen wie Spiele oder die Video-App lassen sich ohne Probleme herunterladen, Nutzern eines DK2 stehen damit auch die neuen Launch-Titel zur Verfügung. Eine Kreditkarte zum Kauf der Spiele ist aber notwendig.

Technisch ist das eineinhalb Jahre alte DK2 ein wenig angestaubt: Das Display löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln geringer auf als das CV1, was sich in einem auffallenderen Fliegengitter-Effekt niederschlägt. In Spielen wie Lucky's Tales oder dem durch den hervorragenden Sound sehr immersiven Dead Secret stört das kaum mehr als mit dem CV1. Einzig das Erkennen von kleineren Objekten oder entfernten Landschaftselementen schränkt die geringere Auflösung ein: In Project Cars erkennen wir mit unserem KTM X-Bow die Kurven nur schwer, in Eve Valkyrie ist es schwieriger, Gegner auszumachen - besonders mit Letzterem haben wir dennoch mit dem DK2 einige Spielstunden in der virtuellen Welt verbracht.

Auffallender sind auch die durch die Linsen verursachten chromatischen Aberrationen, die je nach Spiel mal schwächer, mal stärker auftreten. Gar nicht vorhanden sind dagegen die nervigen Lens Flares, die durch die Linsen des CV1 auftreten. Das kleinere horizontale Sichtfeld (Field of View, FoV) von 100 Grad fällt im Vergleich zum CV1 kaum bis gar nicht auf.

Mit der neuen Software kommt auch die 3D-Sound-Unterstützung. Mit am PC angesteckten Kopfhörern können auch DK2-Nutzer das neue Feature nutzen. Und auch Positional-Tracking beherrscht das DK2. Leider erfasst die Kamera einen nicht allzu großen Bereich, immer wieder unterbricht das Tracking kurz.

Dennoch: Das Spielen der Launch-Titel wie Lucky's Tale oder Farlands macht auch mit dem DK2 über längere Zeiträume Spaß, die technischen Einschränkungen trüben nur selten das VR-Erlebnis. Wer das CV1 zu teuer findet, aber trotzdem virtuelle Welten erkunden möchte, kann das mit einem DK2 tun - das wird zu Preisen von 350 bis 400 Euro verkauft.

Eines sollte dabei noch bedacht werden: Ob zukünftige SDKs das zweite Development Kit unterstützen werden, ist unklar. Oculus VR kann jederzeit die Unterstützung einstellen.



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Tobias Claren 05. Mai 2016

Hallo. Gibt es eine Liste der Grafikkarten und Chips bzw. Geräte die zumindest nicht...

Dwalinn 30. Mär 2016

Es lag vll auch an den 60 Hz. Für etwas VR braucht man nicht massenhaft Power ein...

RicoBrassers 30. Mär 2016

Abgesehen davon, dass die GTX970 so ziemlich die "beliebteste" aktuelle Grafikkarte ist...


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