Abo
  • Services:

Developer Program: Verkauf des Ubuntu-Phones Meizu MX4 startet in China

Meizu verkauft sein Smartphone MX4 nun auch mit Ubuntu. Zunächst steht das Gerät für Entwickler in China bereit. Laut Canonical soll der Verkauf des nicht gerade günstigen Ubuntu-Phones aber auch bald in Europa beginnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Meizu MX4 mit Ubuntu soll auch bald in Europa erhältlich sein.
Das Meizu MX4 mit Ubuntu soll auch bald in Europa erhältlich sein. (Bild: Canonical)

Im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichte der chinesische Hersteller Meizu das Smartphone MX4, das neben dem standardmäßigen Android nun auch mit Ubuntu als Betriebssystem erhältlich ist. Das Angebot gilt zwar vorerst nur für Entwickler in China, doch Ubuntu-Sponsor Canonical versichert in der Ankündigung, dass das Gerät auch "bald" in Europa verfügbar sein werde. Einen genauen Termin nennt das Unternehmen jedoch nicht.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE, Nürnberg, Erlangen
  2. Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, Sankt Johann

Mit dem Beginn des Verkaufs solle das Ubuntu-Ökosystem durch Meizu gestärkt werden, bevor der Hersteller später im Jahr eine auf den chinesischen Markt angepasste Version des Systems für seine Nutzer bereitstelle. Durch die Zusammenarbeit mit Entwicklern sind bereits viele in China weit verbreitete Dienste wie die Suchmaschine Baidu oder der Kurznachrichtendienst Weibo als sogenannte Scopes verfügbar. Ebenso gibt es lokalisierte Versionen einiger Standard-Scopes wie dem Nachrichten-Aggregator.

Kein Billig-Smartphone

Meizu zeigte mit dem Vorgängermodell des MX4 bereits vor über einem Jahr ein Ubuntu-Phone auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Die aktuelle Generation nutzt Mediateks Octacore MT6595. Das System-on-a-Chip kombiniert vier Cortex-A17- (2,2 GHz) und vier A7-Kerne (1,7 GHz) nach dem big.LITTLE-Prinzip, hinzu kommt eine PowerVR-6200-Grafikeinheit (600 MHz).

Als Speicher werden 2 GByte DDR3L-1866-RAM genutzt sowie je nach Modell 16 oder 32 GByte Flash. Der Akku bietet 3.100 mAh, was für ein Smartphone vergleichsweise viel ist. Das IPS-Panel stammt von Sharp und verfügt über eine Auflösung von 1.920 x 1.152 Pixeln, verteilt auf einer Diagonalen von 5,36 Zoll - das entspricht einer Pixeldichte von 418 ppi.

Das Gerät von Meizu ist damit wesentlich besser ausgestattet als das einzige derzeit mit Ubuntu verfügbare Smartphone, das Aquaris E4.5 von BQ. Letzteres ist derzeit für etwa 170 Euro erhältlich. Meizu verlangt für das MX4 mit Android derzeit im internationalen Verkauf je nach Ausstattung zwischen 450 und 510 US-Dollar, was etwa 400 bis 450 Euro entspricht. Ob die Ubuntu-Variante günstiger verkauft werden soll, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,86€
  2. 32,95€
  3. 31,99€
  4. 3,99€

haiko 19. Mai 2015

Können sie behalten, auch wenn ich Interesse an einem Ubuntu Phone hätte...

FreiGeistler 18. Mai 2015

Wenn ich das schon lese... Ziemlich Subjektiv. Mal abgesehen davon dass WhatsApp so...

Jasmin26 18. Mai 2015

ist es das ? ich denk mit der bekannten Ausstattung wird das so nichts !


Folgen Sie uns
       


LG G8 Thinq - Hands on (MWC 2019)

LG hat auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona das G8 Thinq vorgestellt. Das Smartphone kann mit Luftgesten gesteuert werden. Wir haben viele Muster in die Luft gemalt, aber nicht immer werden die Gesten korrekt erkannt.

LG G8 Thinq - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /